Internationaler Museumstag 2026

Veranstaltungsdetails:

  • Sonntag, 17. Mai 2026
  • 14:00 bis 17:00 Uhr
  • Heimatmuseum Haßloch, Gillergasse 11
  • Eintritt frei

Internationaler Museumstag im Heimatmuseum Haßloch: Geschichte erleben für die ganze Familie

Das Heimatmuseum Haßloch lädt am Sonntag, den 17. Mai 2026, anlässlich des Internationalen Museumstags zu einem abwechslungsreichen und familienfreundlichen Programm ein. Von 14 bis 17 Uhr öffnet das Museum in der Gillergasse 11 seine Türen für Besucherinnen und Besucher jeden Alters – bei freiem Eintritt.

Im Mittelpunkt des Nachmittags stehen kostenlose Führungen durch das historische Haus und die Scheune, bei denen spannende Einblicke in die bäuerliche Vergangenheit Haßlochs vermittelt werden. Ein besonderes Highlight ist die Präsentation eines Modells der ersten Ampel des Ortes, das Technik- und Ortsgeschichte anschaulich miteinander verbindet.


Auch für Kinder wird viel geboten: Unter dem Motto „Rund um die Römer“ können junge Besucherinnen und Besucher in die Antike eintauchen. Auf dem Programm stehen unter anderem eine „Schule wie bei den Römern“, das Anfertigen von Wachstäfelchen, Spiele aus der Römerzeit, das Basteln von Amuletten sowie das Verkleiden in römischer Kleidung.

Neben dem Mitmachprogramm lädt das Museum zu einem gemütlichen Aufenthalt bei Kaffee und Kuchen ein.

Der diesjährige Museumstag steht zudem im Zeichen eines besonderen Jubiläums: 2026 feiert Haßloch 140 Jahre Museumsarbeit sowie 40 Jahre Heimatmuseum im ältesten Haus des Ortes.

Der Freundeskreis des Heimatmuseums freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher und einen lebendigen Nachmittag voller Geschichte, Begegnung und Entdeckungen. Die Suiseki-Ausstellung im benachbarten K4 wird ebenfalls geöffnet sein.


Doppeltes Jubiläum ums Heimatmuseum

Jahre Heimatmuseum Haßloch – seit 40 Jahren im Ältesten Haus 

Im Jahr 1886 gründete der Haßlocher Lehrer und Heimatforscher Gottlieb Wenz das Heimatmuseum. Zunächst im Turm der Christuskirche beheimatet, wuchs die Sammlung und zog 1911 ins Südschulhaus der Schillerschule um. Ab 1927 setzte der Lehrer Otto Frank die Museumsarbeit fort. Während des Zweiten Weltkriegs wurden die Ausstellungsstücke im Luftschutzbunker gesichert. Nachdem die Schillerschule um das Westschulhaus erweitert worden war, eröffnete Otto Frank 1952 das Museum erneut.  Fünf Jahre später übernahm Schulrektor Oswin Backe die Leitung des Museums. Ab 1969 musste die Ausstellung wegen Platzbedarfs der Schule erneut umziehen und wurde kurzzeitig im evangelischen Kindergarten untergebracht. 1975 übernahm Rektorin Marianne Wittmann die Leitung und zog mit der Ausstellung in die Kirchgasse 2.  Für die wachsenden Exponate reichte die Fläche dort bald nicht mehr aus. Drei Jahre später erwarb die Gemeinde das Älteste Haus in der Gillergasse 11.  Nach langen Verhandlungen, in denen sich Marianne Wittmann und der Architekt Hans Hauck dafür einsetzten, dass das Museum hier eine dauerhafte Heimat bekommen sollte, konnte das baufällige Haus aufwändig restauriert werden. Unter Leitung des Architekten Hans Hauck fand von 1980 bis 1985 die Sanierung statt.

Am 14. Juni 1986 übergab der damalige Kultusminister Georg Gölter die Schlüssel des Ältesten Hauses an Frau Wittmann. Die Ausstellung konnte nun einziehen und wurde seitdem kontinuierlich erweitert.

Heute kann man bei einem Besuch im Haupthaus Küche, Speisekammer, Gute Stube und Schlafkammer aus der Zeit um 1900 besichtigen. Thematische Räume zu textilem Handwerk, Militärgeschichte, Spielzeug, Speisekammer und der Haßlocher Siedlungsgeschichte füllen die übrigen Räume. Vom Hof aus erreicht man außerdem den Weinkeller mit Exponaten aus dem Weinbau sowie die dreistöckige Scheune mit Exponaten aus Landwirtschaft und Handwerk. Bei gutem Wetter erfreut der Besuch im Museumsgarten, in dem vor allem Obstbäume und -sträucher zum Naschen einladen. 


Die Leiter des Museums seit Beginn:

  • 1886 – 1926 Gottlieb Wenz, Lehrer
  • 1927 – 1955 Otto Frank, Lehrer
  • 1956 – 1974 Otwin Backe, Rektor
  • 1975 – 2000 Marianne Wittmann, Rektorin
  • 2001 – 2015 Bernd Ruckdeschel, Bauingenieur
  • 2016 – heute Alfons Ruf, Lehrer

 

Um unsere Website für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.