Partnerschaftstermine 2018

Überblick über die in 2018 durchgeführten Veranstaltungen

Termin
Ort der Begegnung
Partnerkommune
05.01. - 07.01.2018
Feierlichkeiten zum Dreikönigstag in Wolczyn
Wolczyn
09.02. - 11.02.2018
Viroflay: Judoka-Austausch zwischen dem 1. JJJKC Haßloch und USMV section judo
Viroflay
06.03. - 12.03.2018
Schüleraustausch Collège Racine in Viroflay
Viroflay
15.03. - 21.03.2018
Schüleraustausch Siebenpfeiffer-Realschule Plus und Hannah-Arendt-Gymnasium in Haßloch
Viroflay
10.05. - 15.05.2018
Festival in Silifke und Mersin
Silifke
10.05. - 13.05.2018
Evangelische Christusgemeinde Haßloch - Austausch der Protestantischen Kirchengemeinden
Viroflay
13.05. - 18.05.2018
Abschlussfahrt der 10. Klassen der Siebenpfeiffer-Realschule nach Breslau - Schüleraustausch
Wolczyn
19.05. - 21.05.2018
USMV Viroflay: Fußballaustausch mit dem 1. FC 08 Haßloch
Viroflay
31.05. - 03.06.2018
25 Jahre Jugendfeuerwehr - Freiwillige Feuerwehr Haßloch - Zeltlager Pfalzplatz
alle
05.06. - 10.06.2018
Mitarbeiter der Verwaltung und Vereinsvertreter besuchen Haßloch
Silifke
08.06. - 10.06.2018
TSG Haßloch - Kegelbahn - Freundschaftsspiel
Gebesee
15.06. - 18.06.2018
Partnerschaftsreise nach Viroflay zum Straßenfest in Viroflay, welches in diesem Jahr unter dem Motto "Märchen und Legenden" steht
Viroflay
05.07. - 05.08.2018
Thibault Servent – Ferienjob im Holiday Park zum Spracherwerb
Viroflay
09.08.2018
Lesung mit Martin Graff im Kulturviereck                                      
Viroflay
31.08. - 03.09.2018
Erntedankfest in Wolczyn
Wolczyn
17.09. - 21.09.2018
Schüleraustausch Siebenpfeffer Realschule plus und Gimnazjalno-Licealny Zespól Szkól w Wolczynie in Haßloch 
Wolczyn
15.10. - 16.11.2018
Wanderausstellung über Franz Stock im Foyer des Rathauses sowie in der Siebenpfeiffer Realschule Plus
Viroflay
20.10. - 22.10.2018

Besuch der Groupe Mali, Viroflay und Vertretern aus Kolokani in Haßloch

Viroflay
10.11. - 11.11.2018
Gedenken Waffenstillstand 11.11.1918 in Viroflay
Viroflay
16.11. - 18.11.2018
Haßloch - Planungswochenende für Aktivitäten in 2019 sowie Gedenken an 100 Jahre Kriegsende
Viroflay

Änderungen vorbehalten (zuletzt aktualisiert am 18.01.2019)

November 2018

Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft

Haßloch und Viroflay gedenken gemeinsam

Vom 10. bis zum 11. November war eine Haßlocher Delegation, angeführt durch den Bürgermeister Lothar Lorch und den Partnerschaftsdezernenten Tobias Meyer, in der französischen Partnerstadt Viroflay zu Gast, um gemeinsam mit unseren französischen Freunden an den Waffenstillstand von Compiègne zu erinnern. Mit der Unterzeichnung des Waffenstillstandsabkommens in einem Eisenbahnwaggon im Wald von Compiègne wurde nach besonders schwierigen Verhandlungen zwischen der englisch-französischen Delegation unter der Leitung von Marschall Ferdinand Foch und der deutschen Delegation unter der Leitung von Minister Matthias Erzberger am 11. November 1918 das Ende des Ersten Weltkriegs besiegelt. In Frankreich ist der 11. November daher ein offizieller Feiertag, an dem im ganzen Land jedes Jahr zahlreiche Gedenkveranstaltungen stattfinden. In diesem Jahr hat sich der Waffenstillstand von Compiègne zum 100. Mal gejährt.

Das Gedenken in Viroflay begann am Sonntag, den 11. November mit einer Messe in der Kirche Notre-Dame du Chêne. Im Anschluss folgte unter Geläut aller Viroflayer Glocken die offizielle Gedenkveranstaltung. Nach Ansprachen des Viroflayer Bürgermeisters Olivier Lebrun sowie des Haßlocher Bürgermeisters Lothar Lorch verlas ein Mitglied des Viroflayer Stadtrates die Grußworte von Präsident Emmanuel Macron. Auf dem Friedhof in Viroflay haben beide Bürgermeister einen Kranz niedergelegt.

Ein Wochenende später folgte der Gegenbesuch. Eine Delegation aus Stadtratsmitgliedern und Bürgern von Viroflay besuchte Haßloch und nahm hier an der Gedenkstunde vor dem Ehrenmal auf dem Friedhof in der Bahnhofstraße teil.  Gemeinsam mit den französischen Freundinnen und Freunden hat Haßloch den Millionen Kriegstoten und Opfern von Gewaltherrschaft aller Nationen gedacht. Bürgermeister Lothar Lorch, sein Amtskollege aus Viroflay, Olivier Lebrun sowie Pfarrer Christoph Stetzer hielten Ansprachen wider des Vergessens. Der Haßlocher Musikverein umrahmte die Gedenkstunde.

Einen solchen Gedenktag gibt es weltweit. Ob er nun „Volkstrauertag“, „Memorial Day“ oder „Armistice“ genannt wird, spiele keine Rolle, so der Viroflayer Bürgermeister Olivier Lebrun. Wichtig sei die Erinnerung an die Taten vergangener Tage, um die Zukunft so aufzubauen, dass die Kenntnisse der Vergangenheit mit einbezogen werden, denn „Ein Land, das seine Vergangenheit vergisst, ist dazu verdammt, sie wieder zu erleben“, zitierte Lebrun Winston Churchill. Auch Bürgermeister Lothar Lorch mahnte zu verstehen, dass jeder Krieg eine Niederlage für die Menschheit bedeutet. Er bemühte den Satz des verstorbenen Bundeskanzlers Dr. Helmut Kohl: „Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen und die Zukunft nicht gestalten.“


Vor dem Ehrenmal auf dem Haßlocher Friedhof an der Bahnhofstraße haben Bürgermeister Lothar Lorch, Viroflays Bürgermeister Olivier Lebrun und Pfarrer Christoph Stetzer den Opfern von Krieg und Gewaltherrschaft gedacht.

Die Reden und Ansprachen im Wortlaut können nachfolgend heruntergeladen und gelesen werden:

Rund um die Gedenkveranstaltung in Viroflay am 11. November ist ein kleiner Kurzfilm entstanden, der unter nachfolgendem Link über die Internetplattform YouTube abgerufen werden kann.

Oktober 2018

Bürgermeister unserer polnischen Partnerstadt Wolczyn wiedergewählt

Die Gemeindeverwaltung Haßloch gratuliert dem Bürgermeister vom Wolczyn, Jan Leszek Wiącek, zur erfolgreichen Wiederwahl. Mit 75,21 Prozent der Stimmen wurde Jan Leszek Wiącek bei der Bürgermeisterwahl im Oktober 2018 im Amt bestätigt.


Wanderausstellung über Franz Stock macht im Rathaus Station

Im Foyer des Haßlocher Rathauses ist noch bis Anfang November die Wanderausstellung des Franz-Stock-Komitees „Franz Stock - Versöhnung durch Menschlichkeit“ zu sehen. Franz Stock war ein deutscher Priester, der während des Zweiten Weltkriegs in Frankreich als Seelsorger unter anderem in der Hinrichtungsstätte Mont Valérien tätig war. Vielen durch das Nazi-Regime eingesperrten Widerstandskämpfern rettete er das Leben, indem er Todesurteile abmilderte oder die Anzahl der Geiselerschießungen reduzierte. Die Franzosen nannten ihn den „Erzengel in der Hölle“, da er ohne Rücksicht auf eigene Bedürfnisse die Inhaftierten versorgte sowie auch deren Angehörigen Beistand spendete. Stock starb im Jahr 1948 im Alter von nur 43 Jahren. Er gilt heute als ein Wegbereiter des europäischen Friedens und steht für „Menschlichkeit über Grenzen hinweg“.

Die Ausstellung beleuchtet das Leben und Wirken von Franz Stock und bietet Besucherinnen und Besuchern einen anschaulichen und umfassenden Einblick. Bürgermeister Lothar Lorch dankte bei der offiziellen Ausstellungseröffnung dem Arbeitskreis Viroflay, der die Ausstellung nach Haßloch geholt hat. In diesem Jahr jährt sich der Todestag von Franz Stock zum 70. Mal. Aus diesem Grund hatte man bereits an seinem Todestag im Februar dieses Jahres ein Blumengebinde vor der Gedenktafel an der Galluskirche niedergelegt und Franz Stock gedacht. Die Ausstellung sei nun ein weiterer Baustein, um die Erinnerung an Franz Stock, der wie kein anderer für die Aussöhnung zwischen Deutschland und Frankreich steht, aufrecht zu erhalten, so Lorch. Auch der Vorsitzende des Arbeitskreises Viroflay, Jürgen Vogt, hofft, dass viele Haßlocher sich etwas Zeit nehmen und die Ausstellung besichtigen.

Die Ausstellung ist noch bis zum 4. November zu den üblichen Öffnungszeiten im Foyer des Haßlocher Rathauses zu sehen. Im Anschluss daran wird sie für zwei Wochen in der Haßlocher Siebenpfeiffer-Realschule Plus ausgestellt und dort vor allem Teil des Unterrichts werden.

September 2018

Trauer um Norbert Nitsche

Am 22. September 2018 verstarb Norbert Nitsche im Alter von 68 Jahren. Der Verstorbene unterstützte über viele Jahre die Partnerschaftsarbeit der Gemeinde. Nitsche war von 2001 bis 2014 Leiter des Arbeitskreises Wolczyn und organisierte zahlreiche Begegnungen zwischen Haßloch und der polnischen Partnergemeinde. Auch die Partnerschaft zur französischen Gemeinde Viroflay lag ihm am Herzen. Seit 1973 pflegt der 1. JJJKC Haßloch, dessen Vorsitzender Nitsche über 40 Jahre war, eine Freundschaft mit der USM – Viroflay, section JUDO. Erst im Februar dieses Jahres hatte Nitsche gemeinsam mit Haßlochern Judoka den französischen Verein besucht.  Darüber hinaus war Nitsche auch auf kommunalpolitischer Ebene aktiv. Als Mitglied und Funktionär in zahlreichen Vereinen unterstützte er diese durch seine aktive ehrenamtliche Mitarbeit.

In Anerkennung und Würdigung seiner besonderen Verdienste im kommunalen Bereich und sein langjähriges ehrenamtliches Engagement wurde ihm die Silberne Sportehrennadel und die Verdienstmedaille der Gemeinde Haßloch in Silber verliehen. Zahlreiche weitere Auszeichnungen und Ehrungen, zuletzt die Verleihung der Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz, würdigten ebenfalls sein vielfältiges ehrenamtliches Wirken.

An seiner Beisetzung am 28. September nahmen – neben einer Delegation aus Polen, angeführt durch Wolczyns Bürgermeister Jan Leszek Wiącek – auch Vertreter des USM Viroflay, darunter Jean-Pierre Rouille, Präsident des Vereins, teil. Gemeinsam mit Familie, Freunden, Bekannten und Vertretern aus der Politik gedachte man Norbert Nitsche.


Empfang der polnischen Austauschschüler im Rathaus

Seit knapp 20 Jahren pflegen das Großdorf Haßloch und die polnische Stadt Wolczyn eine Partnerschaft. Die Partnerschaft lebt durch verschiedene Begegnungen und Treffen. In diesem Jahr beispielsweise nahmen Mitglieder der Jugendfeuerwehr in Wolczyn das 25-jährige Bestehen der Haßlocher Jugendfeuerwehr zum Anlass, um an einem gemeinsamen Zeltlager auf dem Haßlocher Pfalzplatz teilzunehmen. Darüber hinaus reiste Anfang September eine Delegation um Bürgermeister Lothar Lorch nach Wolczyn und besuchte dort das traditionelle Erntedankfest. Ebenso gehört der Austausch zwischen der Haßlocher Siebenpfeiffer-Realschule Plus und der Zespól Szkól in Wolczyn zu den Partnerschaftsaktivitäten beider Kommunen. 

In der Woche vom 17. bis zum 21. September waren im Rahmen des Schüleraustausches fünf polnische Schüler in Haßloch zu Gast. Sie waren während dieser Zeit in den Familien ihrer Austauschschüler untergebracht. Der insgesamt fünftägige Austausch bot ein umfangreiches Programm, um den polnischen Gästen einen Eindruck von Haßloch und der Pfalz zu vermitteln. Gleichzeitig waren die gemeinsamen Aktivitäten und Unternehmungen dazu gedacht, sich untereinander kennenzulernen und Kontakt zu knüpfen. 

Nach der Ankunft der Austauschschüler ging es am Montagabend auf den Wurstmarkt nach Bad Dürkheim, auf dem man in lockerer und ungezwungener Atmosphäre erste Berührungsängste überwinden konnte. Am Dienstag besuchten die Schülerinnen und Schüler das Haßlocher Rathaus. Dort wurden sie von Bürgermeister Lothar Lorch und dem Ersten Beigeordneten sowie zuständigem Dezernenten für Partnerschaften, Tobias Meyer, begrüßt. Beide betonten, wie wichtig es sei, dass die Partnerschaft mit Wolczyn durch Begegnungen wie den Schüleraustausch mit Leben gefüllt werde. Für eine Partnerschaft sei es wichtig, dass man sich eben nicht nur auf politischer Ebene begegnet - und das funktioniere mit Wolczyn wunderbar, so Lorch und Meyer.

Weitere Programmpunkte im Rahmen des Schüleraustausches waren am Dienstag eine historische Führung durch Haßloch sowie eine Begehung des Turms der Christuskirche. Ebenso stand eine Besichtigung des Hambacher Schlosses an. Am Mittwochvormittag begleiteten die polnischen Austauschschüler den Unterricht an der Siebenpfeiffer-Realschule Plus, am Mittag wurde dann in der Mensa gemeinsam gekocht. Auf dem Speiseplan standen typisch deutsche Gerichte. Der Mittwochnachmittag war zur freien Verfügung, was viele für Unternehmungen mit der Gastfamilie nutzten. Am Donnerstag besuchte man den Luisenpark in Mannheim, bevor am Abend ein Abstecher zum inoffiziellen Auftakt des Andechser Bierfestes mit der Krönung der neuen Bierfestkönigin auf dem Programm stand. Am Freitag traten die Schülerinnen und Schüler die Rückreise an. Und schon jetzt steht fest: Im kommenden Jahr wird es ein Wiedersehen geben. Die Haßlocher Schülerinnen und Schüler werden dann ihren jeweiligen Austauschpartner in Wolczyn besuchen.

August 2018

Traditioneller Besuch zum Erntedankfest in der polnischen Partnerstadt Wolczyn

Zum diesjährigen Erntedankfest reiste eine kleine Haßlocher Delegation am Freitag, dem 31. August in die polnische Partnerstadt Wolczyn. Bürgermeister Lothar Lorch führte die Gruppe an, die aus dem Arbeitskreisvorsitzenden Jochen Gleich, der Dolmetscherin Irena Hasselbeck, den Arbeitskreismitgliedern Jürgen Scheweiler-Würzburger und Brigitte Wenz bestand. Das Ehepaar Hans-Dieter und Renate Hirschmann, die eine Rundreise in Polen geplant hatten, waren bei der Ankunft der Haßlocher schon vor Ort. Im Gymnasium wurde die Delegation sehr herzlich empfangen.

Der Rundgang durch Wolczyn am Samstagvormittag zeigte  ein ansprechendes Neubaugebiet und die Besucher erfuhren aktuelles über die Infrastruktur der Partnerstadt. Für die Haßlocher Gäste war es im Anschluss sehr wichtig, das Grab des verstorbenen Mitarbeiters, Dolmetschers und Freundes der Partnerschaft, Jerzy Kuras, zu besuchen. Kuras war im April dieses Jahres im Alter von 82 Jahren verstorben. Bürgermeister Lorch legte als Dank für sein großes Engagement und Anerkennung für sein Engagement in der Partnerschaftsarbeit ein Blumenpräsent der Gemeinde Haßloch an seinem Grab nieder. 

Da sich die Haßlocher Delegation an einem historischen Tag in Wolczyn aufhielt - der 1. September 1939 war der Kriegsbeginn mit Polen – besuchte man zwei Gedenkstätten in der Stadt und legte Blumen nieder. Am Abend tauschte man sich partnerschaftlich aus und erörterte im kleinen Kreis weitere Planungen im Rahmen der Partnerschaft.

Ein Höhepunkt des Besuchs war das Erntedankfest. Die Messe und Feier zum Erntedankfest fand in diesem Jahr direkt in Wolczyn und nicht in einem der zugehörigen Gemeinden statt. Nach einem feierlichen Gottesdienst folgte ein Umzug zum Festplatz neben dem Gymnasium. Der Vize-Marschall von Oppeln, Rakoczy, Landrat Piotr Pospiech und Bürgermeister Jan Leszek Wiacek bedankten sich bei einem feierlichen Akt für die Ernte und die Arbeit der Bauern. Auch Bürgermeister Lorch sprach ein paar Worte zu diesem besonderen Anlass  und überbrachte Grüße der Haßlocher an die Wolczyner Bürger. 

Wie in jedem Jahr gaben die Burakis, eine Gesangsgruppe mit Bürgermeister Wiacek,  Mitgliedern des Stadtrates und Mitarbeitern des Rathauses ein Konzert. Und wie üblich wurden auch Bürgermeister Lorch und Jochen Gleich auf die Bühne gebeten. Auf dem Fest wurden Lose für einen guten Zweck angeboten. Hauptpreis war ein Damenfahrrad. Es war eine große Überraschung, dass ausgerechnet Renate Hirschmann als Mitglied der Haßlocher Delegation den Hauptpreis gewann. Auch Irena Hasselbeck, durfte mit einem Haarfön das Fest verlassen. Die Freude über diese beiden Gewinne war groß.

Bürgermeister Leszek Wiacek verabschiedete am nächsten Morgen die Gäste, zuvor hatte Bürgermeister Lorch die polnischen Freunde zur Eröffnung des Weihnachtsmarktes nach Haßloch eingeladen. Bürgermeister Wiacek machte sein Kommen vom Ausgang der Bürgermeisterwahlen in Wolczyn am 21. Oktober diesen Jahres abhängig.  


Lesung mit Martin Graff – Deutsch-französischer Gedankenschmuggel

Der elsässische Autor, Journalist und Kabarettist liest am Donnerstag, 9. August 2018 um 19 Uhr im Kulturviereck aus seinem aktuellen Buch. Graff schrieb zahlreiche Bücher in deutscher und französischer Sprache zum Thema Grenzen, Minderheiten und Religion. Oft wird er als „Grenzgänger“ und „Gedankenschmuggler“ bezeichnet. Kritisch beschäftigt er sich mit seiner Heimat und dem Verhältnis von Elsässern und Deutschen einerseits und dem von Franzosen und Deutschen andererseits.

Karten sind im Vorverkauf zum Preis von 8 € bei Bücher Friedrich sowie an der Abendkasse zum Preis von 10 € erhältlich. Veranstalter ist der Arbeitskreis Viroflay der Gemeinde Haßloch. Schirmherr der Veranstaltung ist der Erste Beigeordnete und Dezernent für Partnerschaften, Tobias Meyer.

Juli 2018

Junger Franzose sammelt Auslandserfahrung in Haßloch

Noch bis zum 3. August ist der 18-jährige Franzose Thibault Servent in Haßloch zu Gast, um Auslandserfahrung zu sammeln und vor allem, um seine deutschen Sprachkenntnisse zu verbessern. Der Kontakt nach Haßloch kam durch die Partnerschaft mit Viroflay zustande. Thibault wohnt in direkter Nachbarschaft (in Versailles) und erfuhr dort von den Verbindungen nach Deutschland. Er witterte die Chance und fragte an, ob im Rahmen der Partnerschaft zwischen Haßloch und Viroflay ein Aufenthalt in Deutschland möglich ist. Durch die Haßlocher Partnerschaftsbeauftragte Judith Fuhrmann kam der Kontakt zur Haßlocherin Tina Weber zustande, die ein Zimmer zur Verfügung und zudem zwei Kinder im Alter von Thibault hat. Daher überlegte sie nicht lang und hat den jungen Franzosen bei sich aufgenommen.

Thibault arbeitet während seines Aufenthalts im Holiday Park. Er unterstützt dort den Gastronomiebereich und begleitet die täglichen Paraden. Die Arbeitstage seien gerade jetzt in der Ferienzeit stressig, aber es sei gleichzeitig eine interessante Erfahrung, mal hinter die Kulissen eines Freizeitparks blicken und aktiv im Tagesgeschäft mitwirken zu können, so Thibault. Auch in seiner Gastfamilie fühlt er sich wohl. Frau Weber hatte nach eigener Aussage zunächst sprachliche Bedenken, da sie kein Wort französisch spricht. Das wiederum habe sich inzwischen aber als die beste Voraussetzung für den jungen Franzosen herausgestellt, um die deutsche Sprache zu lernen.

Partnerschaftsdezernent Tobias Meyer hat den 18-Jährigen ebenfalls in Haßloch begrüßt. Er freut sich, dass durch die Partnerschaft ein solcher Aufenthalt zustande gekommen ist, denn letztlich seien es solche Begegnungen, die eine Partnerschaft lebendig machen. In der Vergangenheit gab es bereits ähnliche Austausche. Vorheriges Jahr absolvierte beispielsweise Verena Kauf, ehemalige Schülerin des Haßlocher Hannah-Arendt-Gymnasiums, ein zweiwöchiges Praktikum in Viroflay. Mehr solche Aufenthalte wären denkbar und wünschenswert, so Meyer. Als erste Anlaufstelle zum Kontakte knüpfen und herstellen, steht die Partnerschaftsbeauftragte Judith Fuhrmann gerne zur Verfügung.

Juni 2018

Partnerschaftsreise nach Viroflay

Anlässlich des Stadtfestes „Les Offlénies“ reiste eine Delegation – angeführt von Bürgermeister Lothar Lorch – vom 15. Juni bis 18. Juni von Haßloch nach Viroflay. Unter dem Motto „Märchen und Legenden“ bot die französische Partnerstadt ein buntes Unterhaltungsprogramm im Park „Bon repos“ sowie den traditionellen Flohmarkt auf der Avenue du Général de Gaulle mit allerlei Tand und Trödel.

Bereits am Anreisetag führte ein Ausflug die Gäste aus Haßloch zur Besichtigung ins Quartier Montmarte. Selbstverständlich blieb auch an den darauffolgenden Tagen viel Freiraum für Besuche in Paris und Versailles. Letztgenannte bietet derzeit im Rahmen des Molière-Monats zahlreiche Veranstaltungen rund um den französischen Dichter.


Die Partnerschaft lebt – zwei Begegnungen mit Silifke in der jüngsten Vergangenheit

Seit 1999 pflegt die Gemeinde Haßloch eine Partnerschaft zu Silifke im Süden der Türkei. Von den politischen Spannungen zwischen Deutschland und der Türkei blieb allerdings auch die Partnerschaft zwischen Haßloch und Silifke in den vergangenen Monaten nicht völlig unberührt. Beispielsweise ruht der Schüleraustausch zwischen beiden Partnergemeinden, da dieser derzeit von Eltern auf deutscher Seite nicht gewünscht ist. Ohnehin lassen sich Berührungsängste und Sorgen wahrnehmen, wenn es um partnerschaftliche Reisen in die Türkei geht, berichtet der zuständige Partnerschaftsdezernent Tobias Meyer.

Vom 13. bis zum 17. Mai besuchte eine Haßlocher Delegation, bestehend aus Bürgermeister Lothar Lorch, dem Ersten Beigeordneten Tobias Meyer, der Vorsitzenden des Arbeitskreises Silifke Elisabeth Metzner, dem Vorsitzenden des Partnerschaftsbeirates Thomas Stumpf und der Beauftragten für Migration und Integration Inci Uzun die türkische Partnergemeinde Silifke. Ganz ohne Vorbehalte sind auch sie nicht geflogen, geben Lorch und Meyer zu. Was sie vor Ort aber erlebt haben, war eine große Gastfreundschaft sowie ein offener und ehrlicher Austausch. Probleme konnten angesprochen und diskutiert werden. Ebenso war die Zukunft der Partnerschaft Thema, da sich Silifke durch eine Gebietsreform vergrößert hat und daher nun eine Ortsgemeinde zu Silifke gehört, die ebenfalls eine Partnerschaft nach Deutschland unterhält. Vor Ort wurde von türkischer Seite ganz klar zum Ausdruck gebracht, dass diese Tatsache die Partnerschaft zu Haßloch nicht beeinträchtigen soll. Man möchte an beiden deutschen Verbindungen festhalten und diese auch in schwierigen Zeiten pflegen und intensivieren.

Beste Gelegenheit dazu bietet der im nächsten Jahr anstehende runde Geburtstag der Partnerschaft. In 2019 feiert die Verbindung Haßloch-Silifke 20-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass sind Begegnungen in beiden Partnergemeinden geplant, allerdings finden im März kommenden Jahres Bürgermeisterwahlen in Silifke statt und im Mai des gleichen Jahres folgen Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz, womit die Feierlichkeiten vermutlich frühestens in der zweiten Jahreshälfte 2019 stattfinden könnten. Konkret terminiert sei daher noch nichts, so Lorch und Meyer.

Vom 05. bis zum 10. Juni reiste eine türkische Delegation rund um die stellvertretende Bürgermeisterin Esen Tuba Tol nach Haßloch. Hier konnte die partnerschaftliche Zusammenarbeit weiter konkretisiert werden. Beispielsweise ist das DRK an einer Zusammenarbeit mit der türkischen Hilfsorganisation Roter Halbmond interessiert. Darüber hinaus können sich der Haßlocher Gewerbeverein sowie der Jagdverein einen Austausch vorstellen. Hier fanden ebenfalls Gespräche statt.

Die türkische Delegation äußerte außerdem den Wunsch nach einer projektbezogenen Zusammenarbeit. Sie waren beispielsweise sehr interessiert an regenerativen Energien. Hier sei ein Wissensaustausch sowie die Vermittlung von KnowHow in Zusammenarbeit mit den Gemeindewerken denkbar.

Sämtliche Gespräche im Rahmen der beiden Begegnungen gaben gute und neue Impulse für eine weitere Intensivierung der Partnerschaft. Alle Beteiligten blicken daher zuversichtlich auf das Fortbestehen der deutsch-türkischen Verbindung und freuen sich auf hoffentlich gemeinsame Feierlichkeiten anlässlich des 20-jährigen Partnerschaftsbestehens im kommenden Jahr.


TSG-Sportkegler empfangen Besuch aus Gebesee

Vom 08.06. - 10.06.2018 war es wieder einmal so weit. Die TSG-Sportkegler haben sich mit ihren Freunden aus der Partnerstadt Gebesee getroffen. In diesem Jahr besuchten die Gebeseer das Großdorf.

Bei der Anreise am Freitag stand der Besuch aus Gebesee teils im Stau und förmlich unter Wasser, da das Wetter auf dem Weg doch seine Launen zeigte. Da in dieser Woche ebenfalls eine Delegation aus Silifke zu Gast war, nutzte die Gemeindeverwaltung den Abend bei den Keglern, um beide Partnerstädte untereinander bekannt zu machen. Die Frauen aus Silifke und die Gemeindevertreter erlernten an diesem Abend die Grundkenntnisse des Kegelns, was ihnen viel Spaß bereitete. Nach einer wie immer herzlichen Begrüßung durch Hans-Jürgen Armbrust (Abteilungsleiter der TSG Haßloch) gab es am Abend zur Stärkung Schweine- und Rinderbraten mit Salaten und Käse zum Abrunden. Danach stellte der Erste Beigeordnete Tobias Meyer beide Partnerstädte einander vor und regte sie an, die Treffen mit mehr Vereinen und Engagement zu beleben. Es wurden Neuigkeiten ausgetauscht, die Gastfamilien eingeteilt und bis nach Mitternacht gemütlich geplaudert.

Der Wettkampf am Samstag war wie immer vorab angeheizt und jeder wollte für sich den Sieg verbuchen. Es traten eine 4er Mannschaft gemischt mit 100 Kugeln und eine 6er Mannschaft 200 Kugel an. Am Abend trafen sich alle im Naturfreundehaus zum Abendessen und gemütlichen Teil der jährlichen Begegnungen. Der Abteilungsleiter der TSG und die 1. Vorsitzende des KSV 1955 Gebesee gaben einen Rückblick auf die abgelaufene Saison, die für beide recht erfolgreich waren. Als Gastgeschenk brachten die Gäste Spezialitäten wie Würste und einen Korb mit Thüringer Schokolade und erlesenen Spirituosen aus einer regionalen Brennerei mit. Karl Heinz Nied trug Texte von Willy Astor vor, die sehr aufmerksam verfolgt werden mussten, um die versteckten Wortspiele zu erkennen. Anschließend tummelten sich dann alle auf der Ü30 Party des Naturfreundehauses.

Auch der kulturelle Teil an diesem Wochenende durfte nicht zu kurz kommen, und so fuhren alle gemeinsam zum Hambacher Schloss. Hier führte uns Altbürgermeister Gebhardt durch die Räume, und erzählte uns, warum das Schloss und das Hambacher Fest 1832 ein wichtiges Symbol der deutschen Demokratiebewegung war.

Allen Helfern gilt an dieser Stelle ein großes Dankeschön. Gleichzeitig freuen sich die Kegler über die Einladung nach Gebesee im kommenden Jahr.

Mai 2018

Delegation aus Polen zu Besuch anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Haßlocher Jugendfeuerwehr - Gegenbesuch geplant

Unter der Leitung von Rafał Neugebauer reiste anlässlich der Feierlichkeiten zum 25-jährigen Bestehen der Haßlocher Jugendfeuerwehr auch eine Delegation aus der polnischen Partnerstadt Wolczyn an. Rafal Neugebauer begrüßte – auch im Namen des Bürgermeisters Wiacek - die anwesenden Gäste am Festabend und übergab bei dieser Gelegenheit zahlreiche Geschenke an die Gastgeber. Zuvor fand eine Ortsrallye durch Haßloch statt, bei der die Mannschaft aus Polen – auch dank einer Dolmetscherin – einen hervorragenden dritten Platz belegte. 

Die Verwaltung und auch die Wehrleitung haben nun die Absicht, die polnische Partnerstadt anlässlich des Erntedankfestes zu besuchen. Alle Interessentinnen und Interessenten, die an dieser Reise von

Freitag, 31. August bis Montag, 3. September 2018

in unsere polnische Partnerstadt teilnehmen möchten, bitten wir um verbindliche Anmeldung bis spätestens Montag, 30. Juli 2018 bei Judith Fuhrmann unter oder Gemeindeverwaltung Haßloch, Rathausplatz 1, 67454 Haßloch. Für weitergehende Informationen steht Ihnen Frau Fuhrmann telefonisch unter 06324/935-248 zur Verfügung. 


Jubiläum - 25 Jahre Jugendfeuerwehr Haßloch

Die Freiwillige Feuerwehr Haßloch empfängt am Fronleichnamswochenende  (31.05. – 03.06.2018) eine Vielzahl von Jugendfeuerwehren aus nah und fern, darunter auch eine Delegation aus unserer polnischen Partnerstadt Wolczyn.

Auf dem Programm stehen neben den offiziellen Feierlichkeiten auch eine Fackelwanderung, eine Wanderrallye sowie ein Besuch des Holiday Parks. Alle Teilnehmer werden in einem großen Zeltlager auf dem Pfalzplatz untergebracht sein.


Abschlussfahrt der Klasse 10c der Siebenpfeiffer Realschule plus nach Breslau und Wolczyn

Gemeinsam mit zwei Betreuern besuchten 27 Schülerinnen und Schüler der Haßlocher Siebenpfeiffer Realschule plus vom 13. – 18. Mai 2018 die Städte Breslau und Auschwitz. Daneben stand auch eine Begegnung mit Vertretern unserer polnischen Partnerkommune Wolczyn auf dem Programm.

Zur Abschlussfahrt ist ein ausführlicher Reisebericht entstanden. Den Bericht können Sie unter nachfolgendem Link lesen:

Reisebericht Abschlussfahrt


U15 des 1. FC 08 Haßloch zu Gast in Viroflay

Gemeinsam mit ihren Trainern Ingo Reich und Michael Volbon besuchte die U15-Mannschaft des 1. FC 08 Haßloch e. V. die französische Partnerstadt Viroflay. Dort organisierte die USMV section football über Pfingsten ein Turnier, an dem weitere Mannschaften aus der näheren Umgebung von Viroflay teilnahmen.

Neben der sportlichen Aktivität stand selbstverständlich auch ein Besuch der französischen Hauptstadt auf dem Programm. Darüber hinaus entführten die Gastgeber ihre Gäste aus Haßloch am Montag vor der Rückreise noch in den Freizeit- und Vergnügungspark „france miniature“, der Frankreich im „Miniformat“ abbildet. Das Foto zeigt die Fußballer bei ihrer Ankunft am Gare de l’Est mit Claude Perrin, der seit Jahren für den Austausch mit den Sportlerinnen und Sportler verantwortlich zeichnet.

April 2018

Gemeinde trauert um Jerzy Kuras

Jerzy Kuras ist am 23. April 2018 im Alter von 82 Jahren verstorben. Herr Kuras hat sich jahrelang in der Partnerschaftsarbeit zwischen Haßloch und Wolczyn engagiert und half unter anderem dabei, die sprachlichen Barrieren zu überwinden. Bei Treffen oder Telefonaten fungierte er oftmals als Übersetzer.

Herr Kuras selbst war nie in Haßloch zu Besuch, da seine Frau krankheitsbedingt nicht hätte mitreisen können und er bei Partnerschaftsreisen nach Haßloch daher lieber zuhause bei seiner Frau blieb. Bei Partnerschaftsbesuchen im polnischen Wolczyn war er hingegen stets dabei und konnte den Besuchern aus Haßloch viel über die Geschichte von Wolczyn erzählen. Durch seine Funktion als Übersetzer brachte er den Haßlochern außerdem ein paar polnische Worte und Sätze bei. Auch sonst stand er stets als hilfsbereiter Ansprechpartner zur Verfügung – beispielsweise half er bei der Realisierung einer Fotoausstellung im Rathaus anlässlich des 15-jährigen Partnerschaftsjubiläums und steuerte Bilder aus Wolczyn bei.

Jerzy Kuras wurde in Wolczyn (zu deutsch: Konstadt) geboren und ist somit Deutscher. Erst nach dem 2. Weltkrieg wurde Konstadt polnischer Verwaltung unterstellt, die dem Ort auch den Namen Wolczyn gab. Daher konnte Herr Kuras beide Sprachen fließend sprechen. Und nicht nur das – auch der russischen und tschechischen Sprache war er mächtig.

Partnerschaftsdezernent Tobias Meyer nahm an der Trauerzeremonie am 26. April in Wolczyn teil. Herr Kuras war ein wichtiger Stützpfeiler der Partnerschaft und habe diese durch sein Wirken mit Leben gefüllt. Dafür werden wir als Gemeinde ihm stets zu Dank verpflichtet sein. Unsere Gedanken sind in dieser schweren Zeit bei seiner Familie, der unser tiefstes Mitgefühl gilt, so Meyer.

März 2018

Schüleraustausch mit Viroflay

Seit über 50 Jahren pflegen das Großdorf Haßloch und die französische Stadt Viroflay eine Partnerschaft. Teil dieser Partnerschaft ist seit vielen Jahren auch ein Schüleraustausch zwischen dem Viroflayer Collège Jean Racine und der Siebenpfeiffer-Realschule Plus sowie dem Hannah-Arendt-Gymnasium in Haßloch. Anfang März dieses Jahren waren insgesamt 30 Schülerinnern und Schüler des HAG und der Realschule Plus in Viroflay zu Gast. Kurz nach der Rückkehr ins Großdorf erfolgte bereits der Gegenbesuch. Vom 15.03. bis zum 21.03. sind 28 Franzosen in Haßloch zu Gast gewesen und haben durch ihre Austauschpartner und das umfangreiche Programm einen Eindruck von der Pfalz erhalten.

Die Schülerinnen und Schüler aus Viroflay wurden im Hannah-Arendt-Gymnasium in Empfang genommen. Am Freitag, den 16. März nahmen sie dann gemeinsam mit dem jeweiligen Austauschpartner am Schulunterricht teil. Nach einem Mittagessen in der Mensa stand dann ein Sportnachmittag auf dem Programm. Das Wochenende verbrachten die Schülerinnen und Schüler in den Gastfamilien. Darüber hinaus erhielten die Austauschüler von der Gemeinde Eintrittskarten für den Badepark, von denen reger gebraucht gemacht wurde. Die neue Woche begann montags (19.03.) mit einem Ausflug nach Heidelberg. Dort standen unter anderem eine Schlossführung sowie ein Stadtrundgang auf dem Programm.

Am Dienstag (21.03.) besuchten die Schülerinnen und Schüler das Haßlocher Rathaus. Dort wurden sie von Bürgermeister Lothar Lorch und dem Ersten Beigeordneten sowie zuständigem Dezernenten für Partnerschaften, Tobias Meyer, begrüßt. Beide betonten, wie wichtig es sei, dass die Partnerschaft mit Viroflay durch Begegnungen wie den Schüleraustausch mit Leben gefüllt werde. Ohnehin sei die Partnerschaft mit der französischen Partnerstadt eine sehr lebendige – so plant die Gemeinde im Juni eine Partnerschaftsreise nach Viroflay, um gemeinsam mit den französischen Freunden ihr Stadtfest zu feiern. Ebenso gibt es auf Vereinsebene diverse Austausche, beispielsweise einen Fußballaustausch mit dem 1. FC 08 Haßloch oder einem Judoka-Austausch mit dem 1. JJJKC Haßloch. Auch die evangelische Christusgemeinde pflegt eine Freundschaft zu Viroflay. So seien in den vergangenen Jahren Verbindungen über Ländergrenzen hinweg entstanden – und das sei das, was eine Partnerschaft ausmache, so Lorch und Meyer.

Nach dem Besuch im Rathaus ging es für die Schülerinnen und Schüler weiter nach Speyer. Hier gehörten unter anderem eine Dombesichtigung sowie ein Besuch im Technikmuseum zu den Programmpunkten. Am 21. März haben die Schülerinnen und Schüler dann nach einer gemeinsamen Feedback-Runde Haßloch wieder verlassen. Wir sagen: „Au revoir et à bientôt!“

Februar 2018

Gedenken an Abbé Franz Stock

Aus Anlass des 70. Todestages von Abbé Franz Stock fand am 24. Februar eine Gedenkveranstaltung mit Niederlegung eines Blumengebindes vor der Gedenktafel an der Galluskirche statt. Franz Stock war ein deutscher Priester, der während des Zweiten Weltkriegs in Frankreich als Seelsorger unter anderem in der Hinrichtungsstätte Mont Valérien tätig war. Vielen durch das Nazi-Regime eingesperrten Widerstandskämpfern rettete er das Leben, indem er Todesurteile abmilderte oder die Anzahl der Geiselerschießungen reduzierte. Die Franzosen nannten ihn den „Erzengel in der Hölle“, da er ohne Rücksicht auf eigene Bedürfnisse die Inhaftierten versorgte sowie auch Angehörigen Beistand spendete. Stock starb im Jahr 1948 im Alter von nur 44 Jahren. Er gilt heute als ein Wegbereiter des europäischen Friedens und steht für „Menschlichkeit über Grenzen hinweg“.

Im Rahmen der Partnerschaftsarbeit mit unserer französischen Partnerstadt Viroflay reifte im Jahr 1999 der Gedanke, in Haßloch ebenfalls in Form einer Gedenktafel an Abbé Stock zu erinnern. Im Jahr 2002 wurde diese dann durch die Gemeinde in enger Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Viroflay vor der Galluskirche errichtet. An der Gedenkveranstaltung am 24. Februar nahmen neben dem Ersten Beigeordneten Tobias Meyer auch Jürgen Vogt (Vorsitzender des Partnerschaftsbeirats) und Michaela Garthe (ehemalige Vorsitzende des Partnerschaftsbeirats) sowie mehrere Bürgerinnen und Bürger teil.

In Haßloch ist unterdessen geplant, noch in diesem Jahr die Wanderausstellung des Franz-Stock-Komitees ins Großdorf zu holen, so Jürgen Vogt bei der Gedenkveranstaltung am Samstag. Ein konkreter Termin stehe noch nicht, soll aber rechtzeitig bekanntgegeben werden.


Sportliche Begegnungen mit der Partnerstadt

Nach Absprache im vergangenen Jahr besuchten die Judoka Hannah Kardorff, Tatjana Kanunnikov, Xenia Kanunnikov, Julia Müller, Robin Böhn, und Ramon Syba des 1. Judo-, Jiu-Jitsu- und Karate-Club Haßloch vom 09. bis 11.02.2018 die französische Partnerstadt Viroflay, um die bereits langjährig bestehende Freundschaft zu vertiefen. Norbert Nitsche begleitete – wie jedes Jahr – die Jugendlichen, die am Austausch teilnahmen. Bereits am Freitagmittag startete die lange Fahrt nach Viroflay, wo die Teilnehmer nach anstrengender Anreise ihre Gastfamilien kennenlernten.

Am Samstag folgte das Highlight des Austauschs. Die Haßlocher Judokas hatten die Möglichkeit den „Grand Slam“ in Paris zu besuchen und somit wertvolle Eindrücke mit nach Hause zu nehmen. Um den Abend danach stimmungsvoll ausklingen zu lassen, kamen alle Teilnehmer zu einem gemütlichen Freundschaftsabend zusammen. Auch der letzte Morgen des Besuchs war von Judo geprägt. Alle Judoka trainierten gemeinsam in der Turnhalle von Viroflay. Dieses Training gab die Möglichkeit sich auszutauschen und voneinander zu lernen.

Um den gelungenen Besuch abzurunden, bestätigten die Judoka aus Viroflay beim gemeinsamen Mittagessen schon bald wieder nach Haßloch zu kommen, um somit die enge Freundschaft der beiden Vereine fortzuführen und künftig noch weiter auszubauen.

Nach einer kleinen Rundfahrt durch Paris ging es dann zurück nach Haßloch. Der Besuch der Sportfreunde des USM – Viroflay, section JUDO, wird den Teilnehmer/innen noch lange in guter Erinnerung bleiben.                                         

Januar 2018

Gastfamilie und Praktikumsplatz gesucht

Die Gemeindeverwaltung Haßloch sucht für einen Abiturienten bzw. angehenden Studenten (Wirtschaftswissenschaften/Mathematik) aus unserer französischen Partnerstadt Viroflay einen Praktikumsplatz sowie eine geeignete Unterkunft in Haßloch oder Umgebung. Der junge Mann aus Viroflay (18 Jahre) möchte gerne von Anfang Juli bis Anfang August (ca. 4 – 5 Wochen) sein Praktikum in Haßloch absolvieren und bei dieser Gelegenheit vor allem seine Deutschkenntnisse verbessern.

Für weitere Informationen steht Ihnen die Partnerschaftsbeauftragte der Gemeinde, Judith Fuhrmann, unter oder  06324/935-248 zur Verfügung.

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