Symbolischer Kick-Off zur offiziellen Einweihung der sanierten Turnhalle.
Die im Jahr 1968 errichtete Zweifeldhalle wird vorrangig für den Schulsport genutzt und steht in den Abendstunden auch den örtlichen Vereinen zur Verfügung. Mit Abschluss der Maßnahme steht nun eine technisch modernisierte und energetisch deutlich verbesserte Sporthalle zur Verfügung.
Die Gesamtkosten belaufen sich auf 1.988.534,24 Euro. Davon wurden 1.515.933,96 Euro über die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion im Rahmen des rheinland-pfälzischen Landesprogramms zur Umsetzung des Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes (KI 3.0, Kapitel 2) gefördert.
Im Zuge der Sanierung wurden der Brandschutz ertüchtigt und die Rettungswege optimiert. Die veraltete Warmluftheizung wurde durch eine moderne Deckenstrahlheizung ersetzt. Gleichzeitig erfolgte eine vollständige Umstellung auf LED-Beleuchtung sowohl in der Sporthalle als auch in sämtlichen Klassenräumen. Dies trägt zu einer spürbaren energetischen Verbesserung und zur Reduzierung des Energieverbrauchs bei.
Darüber hinaus wurde die technische Infrastruktur umfassend erneuert. Hierzu zählen unter anderem die Modernisierung der Elektroanlage und der Hauptverteilung für das Schulgebäude. Zudem wurde eine Einspeisemöglichkeit für ein Notstromaggregat vorgesehen. Perspektivisch kann die Halle damit im Bedarfsfall auch als Wärmeversorgungsstandort dienen.
Auch im Bereich der Barrierefreiheit wurden Verbesserungen vorgenommen. Ein barrierefreier Zugang mit Rampe und elektrischer Tür sowie eine barrierefreie Toilette wurden in Abstimmung mit dem Behindertenbeirat realisiert. Zudem wurde die bisherige massive Trennwand aus sicherheitstechnischen Gründen durch einen modernen Trennvorhang ersetzt. Ergänzend wurden die Hallendecke erneuert, Bodenbeläge in Umkleiden und Fluren ausgetauscht sowie die Sanitärbereiche modernisiert.
Während der Bauphase traten vereinzelt unvorhergesehene bauliche Gegebenheiten auf, die zusätzliche Maßnahmen erforderlich machten, unter anderem im Bereich der Wandbeschichtungen und der Abwasserleitungen. Diese konnten im Rahmen der Gesamtmaßnahme fachgerecht gelöst werden.
Bürgermeister Tobias Meyer eröffnete den Termin mit
einem Dank an alle Beteiligten: „Die Maßnahmen sollen in erster Linie dazu
dienen, unseren Schülerinnen und Schülern ein nachhaltig gutes Lern- und
Sportumfeld zu bieten. Mein besonderer Dank gilt allen Beteiligten, von den
Planern über die ausführenden Firmen bis hin zur ADD für die Förderung.“
Zudem dankte Meyer dem Pfälzer Handball Verband e.V., der während der Bauphase die Pfalzhalle für den Sportunterricht der Schule zur Verfügung gestellt hatte.
Der Erste Beigeordnete Carsten Borck ordnete die Maßnahme in einen größeren Zusammenhang ein: „Die Sanierung der Turnhalle ist Teil unseres kontinuierlichen Bestrebens, die Haßlocher Schulen baulich und technisch auf den aktuellen Stand zu bringen. Dank der Förderung konnten wir hier eine zukunftsfähige Lösung umsetzen. Auch auftretende Herausforderungen während der Bauphase wurden konstruktiv und lösungsorientiert bewältigt.“
Mit dem Abschluss der Arbeiten ist die Turnhalle der Schillerschule sowohl funktional als auch energetisch auf einem zeitgemäßen Stand und bleibt ein wichtiger Baustein für Bildung, Sport und Vereinsleben in Haßloch.

