Bereits am Donnerstag fanden Informationsaktionen im Ortsgebiet statt. An mehreren Standorten kamen Ehrenamtliche, Beiräte und weitere Unterstützerinnen und Unterstützer mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch und verteilten Informationsmaterialien rund um das Thema Hitzeschutz. Am Nachmittag begrüßte der Erste Beigeordnete und Umweltdezernent Carsten Borck die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer Informationsveranstaltung im Kulturviereck. Unter dem Titel „Kühler Wohnen – was tun gegen die Hitze?“ informierte Dr. Ansgar Hohmann von der Verbraucherzentrale über Möglichkeiten, Wohnräume besser vor sommerlicher Hitze zu schützen. Themen waren unter anderem richtiges Lüften, Verschattung, Wärmedämmung sowie Fördermöglichkeiten.

Die zentrale Aktion fand am Samstag auf dem Rathausplatz im Bereich des Wochenmarkts statt. Dort standen Vertreterinnen und Vertreter des Seniorenbeirats, des Behindertenbeirats, des Klimaschutzbeirats sowie der Verwaltung für Fragen und Gespräche rund um das Thema Hitzeschutz zur Verfügung. Dabei entstanden zahlreiche interessante Gespräche mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern über persönliche Erfahrungen mit Hitze, mögliche Schutzmaßnahmen und Ideen für die Zukunft.

Für zusätzliche Abkühlung sorgten ein Ventilator mit
Sprühnebel sowie kostenloses Trinkwasser aus einem eigens umgebauten Fahrzeug
der Gemeindewerke Haßloch. Darüber hinaus wurden kleine Sonnencremes und
Wassersprühflaschen verteilt, die bei den Besucherinnen und Besuchern gut
ankamen und in den aktuell sehr heißen Tagen hoffentlich eine kleine
Unterstützung im Alltag bieten.
Ein besonderer Bestandteil des Aktionstags war zudem eine Bürgerbeteiligung zum Thema Hitzeschutz. Besucherinnen und Besucher konnten verschiedene Maßnahmen bewerten und ihre Meinung zu möglichen Verbesserungen im öffentlichen Raum einbringen. Die größte Zustimmung erhielten dabei Trinkbrunnen im öffentlichen Raum. Ebenfalls häufig genannt wurden weitere Wasserspender beispielsweise am Rathausplatz, an Spielplätzen oder am Bahnhof, Vernebler auf Schulhöfen und öffentlichen Plätzen sowie Wasserspender in Schulen.

Die Ergebnisse der Beteiligung sollen in die weiteren Überlegungen zum kommunalen Hitzeschutz einfließen. Die Gemeindeverwaltung bedankt sich bei allen Beteiligten und Unterstützern, die zum Gelingen des Hitzeaktionstags beigetragen haben.
