Notrufstützpunkte im Krisenfall
Für Haßloch sind vier zentrale Notrufstützpunkte definiert, die im Krisenfall angelaufen werden können:
- Feuerwehrgerätehaus, Schillerstraße 13b
- Ernst-Reuter-Schule, Martin-Luther-Straße 25
Foyer, Zugang über den Haupteingang - REWE-Parkplatz, Lindenstraße 13
Fahrzeug der Feuerwehr mit Ansprechpartnern - Polizeiinspektion Haßloch, Meckenheimer Straße 10
Die Notrufstützpunkte dienen im Krisenfall als zentrale Anlaufstellen. Sie können insbesondere dann wichtig werden, wenn gewohnte Kommunikationswege eingeschränkt sind oder Bürgerinnen und Bürger Unterstützung beziehungsweise Informationen benötigen.
BBK-Broschüre „Vorsorgen für Krisen und Katastrophen“
Wie kann ich mich auf einen längeren Stromausfall vorbereiten? Welche Vorräte sind sinnvoll? Wie erhalte ich im Krisenfall wichtige Informationen? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt die Broschüre „Vorsorgen für Krisen und Katastrophen“ des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK).
Die Broschüre informiert praxisnah darüber, wie sich Haushalte auf außergewöhnliche Ereignisse wie Stromausfälle, Extremwetterlagen oder andere Krisensituationen vorbereiten können.
Thematisiert werden unter anderem:
- Bevorratung von Lebensmitteln und Trinkwasser
- Zusammenstellung einer Hausapotheke
- Warn-Apps und Radio als Informationsquellen im Krisenfall
- Vorbereitung eines Notgepäcks
- Selbstschutz und richtiges Verhalten in Notlagen
- Vorsorge für Menschen mit Beeinträchtigungen
- Umgang mit Krisensituationen innerhalb der Familie
Die Broschüre liegt im Rathaus der Gemeinde Haßloch kostenlos zur Mitnahme aus, solange der Vorrat reicht. Sie kann außerdem hier auf der Homepage als PDF heruntergeladen werden.
Neben allgemeinen Vorräten ist es sinnvoll, wichtige Unterlagen und Informationen griffbereit an einem festen Ort aufzubewahren, zum Beispiel in einer Notfallmappe oder Notfalltasche.
Dazu können gehören:
- persönliche Daten
- medizinische Informationen, zum Beispiel Allergien, chronische Erkrankungen oder Medikamente
- wichtige Kontakte, etwa Angehörige, Ärztinnen und Ärzte oder Pflegedienste
- rechtliche Dokumente, zum Beispiel Vorsorgevollmacht oder Patientenverfügung
- Kopien wichtiger Ausweisdokumente
- eine Notfallkarte mit den wichtigsten Informationen
Hilfreich kann außerdem sein, verschiedene Notlagen im Vorfeld gedanklich durchzugehen:
- Wo befinden sich Taschenlampe, batteriebetriebenes Radio und Ersatzbatterien?
- Welche Wege können im Brandfall genutzt werden?
- Wer sollte im Notfall informiert werden?
Warnung und Information im Krisenfall
Im Krisenfall ist es wichtig, offizielle Informationen zu beachten. Dazu zählen insbesondere Warnmeldungen über Warn-Apps, Rundfunkdurchsagen sowie Hinweise der zuständigen Behörden.
Die Gemeinde empfiehlt, Warn-Apps wie NINA oder KATWARN zu nutzen und zusätzlich ein batteriebetriebenes Radio bereitzuhalten, um auch bei Stromausfall Informationen empfangen zu können.
Weitere Informationen
Weitere Informationen zur persönlichen Notfallvorsorge stellt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe unter www.bbk.bund.de bereit.
