Bei den Mitarbeitern des Friedhofs gehen
vermehrt Beschwerden über die aktuelle Situation der Grabnutzer ein, die sich
bewusst für diese naturnahe Grabanlage entschieden haben, oft verbunden mit der
Frage, warum dies nicht unterbunden wird. Den an Weihnachten und zwischen den
Jahren abgestellten Grabschmuck werden die Friedhofsmitarbeiter nun einsammeln.
„Der Schmuck wird nicht entsorgt, sondern bei der Friedhofsverwaltung für ca. 4
Wochen zwischengelagert. Dort können die Besitzerinnen und Besitzer ihre
Gestecke oder Kerzen abholen“, so Borck weiter.
Des Weiteren stellt die Friedhofsverwaltung fest, dass um die Gedenktafeln Zierkiesel gestreut oder diese mit Rollrasen umlegt werden. Auch das widerspricht den in der Friedhofssatzung festgelegten Gestaltungsvorschriften und gefährdet darüber hinaus die Friedhofsmitarbeitern bei Mäharbeiten.
Bei Unklarheiten, Fragen oder Problemen steht die Friedhofsverwaltung als Ansprechpartner zur Verfügung. „Sprechen Sie uns ruhig an! Denn ein eigenmächtiges Handeln entgegen der Gestaltungsvorschriften hilft niemandem und ist gleichzeitig ein Affront gegen alle, die sich mit einer Grabstelle in den Grabfeldern „Ruhepark“ und „Ruhebaum“ ganz bewusst für eine naturnahe Bestattungsform entschieden haben“, so Borck weiter.
Die Friedhofsverwaltung bittet alle Grabnutzerinnen und Grabnutzer um Verständnis und um die Beachtung der geltenden Gestaltungsvorschriften. Diese dienen dem Erhalt des naturnahen Charakters der Grabfelder „Ruhepark“ und „Ruhebaum“ sowie einem respektvollen Umgang miteinander.
