Hitzeaktionstag 2026

Hitzeaktionstag 2026: Erste Vorbesprechungen gestartet

Die Sommer werden auch in Haßloch spürbar heißer. Mit Blick auf diese Entwicklung und die damit verbundenen gesundheitlichen Risiken hat die Gemeindeverwaltung Haßloch gemeinsam mit verschiedenen lokalen Akteuren erste Schritte zur Vorbereitung des Hitzeaktionstags 2026 eingeleitet.

Der bundesweite Hitzeaktionstag findet in diesem Jahr am 11. Juni 2026 statt. In Haßloch ist derzeit vorgesehen, die zentrale Aktion am darauffolgenden Samstag, 13. Juni 2026, auf dem Rathausplatz durchzuführen, um möglichst viele Bürgerinnen und Bürger zu erreichen. Geplant sind verschiedene Informations- und Mitmachangebote rund um das Thema Hitzeschutz.

Zusätzlich sollen bereits am 11. Juni an verschiedenen Orten im Gemeindegebiet Informationsaktionen durchgeführt werden. Bürgerinnen und Bürger erhalten dort Hinweise zum richtigen Verhalten bei Hitze sowie praktische Tipps zur Vorsorge.


Austausch verschiedener Akteure

Im Rahmen einer ersten Vorbesprechung, organisiert durch die Umweltabteilung beziehungsweise die Klimaschutzmanagerin der Gemeinde, Natalia Koch, kamen Vertreterinnen und Vertreter aus dem Behindertenbeirat, dem Seniorenbeirat, dem Klimaschutzbeirat, dem Gewerbeverein sowie der Verwaltung zusammen. Ziel des Treffens war es, sich über bestehende Herausforderungen auszutauschen und erste Ideen für Maßnahmen zu entwickeln.

Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, wie insbesondere vulnerable Gruppen, wie etwa ältere Menschen, Kinder oder Personen mit Vorerkrankungen, künftig besser vor den Auswirkungen von Hitze geschützt werden können. Hintergrund ist unter anderem die zunehmende Zahl heißer Tage sowie die Erkenntnis, dass insbesondere dicht bebaute Bereiche im Ortskern stärker von Überwärmung betroffen sind.


Erste Ideen für Maßnahmen

Neben einem Überblick über bereits laufende Maßnahmen wurden im Austausch verschiedene Ansätze für den Hitzeaktionstag gesammelt. Dazu zählen unter anderem:

  • Informationsangebote
  • Aktionen zur Sensibilisierung der Bevölkerung
  • Ausweitung von Refill-Angeboten für kostenloses Trinkwasser
  • Kennzeichnung von kühlen Aufenthaltsorten im Gemeindegebiet
  • Angebote für Seniorinnen und Senioren sowie Kinder

Darüber hinaus wurde deutlich, dass das Thema Hitzevorsorge langfristig betrachtet werden muss. Neben kurzfristigen Maßnahmen spielen auch Aspekte wie Beschattung, Begrünung und eine klimaangepasste Ortsentwicklung eine wichtige Rolle.


Weitere Schritte

In den kommenden Wochen soll die Zusammenarbeit der Beteiligten fortgesetzt werden, um konkrete Maßnahmen weiter auszuarbeiten.

Die Gemeindeverwaltung wird frühzeitig über die geplanten Aktionen informieren und lädt alle Interessierten dazu ein, sich zu beteiligen und das Thema aktiv mitzutragen.

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