Austausch verschiedener Akteure
Im Rahmen einer ersten Vorbesprechung, organisiert durch die Umweltabteilung beziehungsweise die Klimaschutzmanagerin der Gemeinde, Natalia Koch, kamen Vertreterinnen und Vertreter aus dem Behindertenbeirat, dem Seniorenbeirat, dem Klimaschutzbeirat, dem Gewerbeverein sowie der Verwaltung zusammen. Ziel des Treffens war es, sich über bestehende Herausforderungen auszutauschen und erste Ideen für Maßnahmen zu entwickeln.
Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, wie insbesondere vulnerable Gruppen, wie etwa ältere Menschen, Kinder oder Personen mit Vorerkrankungen, künftig besser vor den Auswirkungen von Hitze geschützt werden können. Hintergrund ist unter anderem die zunehmende Zahl heißer Tage sowie die Erkenntnis, dass insbesondere dicht bebaute Bereiche im Ortskern stärker von Überwärmung betroffen sind.
Erste Ideen für Maßnahmen
Neben einem Überblick über bereits laufende Maßnahmen wurden im Austausch verschiedene Ansätze für den Hitzeaktionstag gesammelt. Dazu zählen unter anderem:
- Informationsangebote
- Aktionen zur Sensibilisierung der Bevölkerung
- Ausweitung von Refill-Angeboten für kostenloses Trinkwasser
- Kennzeichnung von kühlen Aufenthaltsorten im Gemeindegebiet
- Angebote für Seniorinnen und Senioren sowie Kinder
Darüber hinaus wurde deutlich, dass das Thema Hitzevorsorge langfristig betrachtet werden muss. Neben kurzfristigen Maßnahmen spielen auch Aspekte wie Beschattung, Begrünung und eine klimaangepasste Ortsentwicklung eine wichtige Rolle.
Weitere Schritte
In den kommenden Wochen soll die Zusammenarbeit der Beteiligten fortgesetzt werden, um konkrete Maßnahmen weiter auszuarbeiten.
Die Gemeindeverwaltung wird frühzeitig über die geplanten Aktionen informieren und lädt alle Interessierten dazu ein, sich zu beteiligen und das Thema aktiv mitzutragen.
