Rund um den eigentlichen Aktionstag waren auch zahlreiche Kitas und Schulen aktiv. Insgesamt beteiligten sich etwa 670 Kinder sowie Betreuungspersonal aus verschiedenen Einrichtungen der Gemeinde an Sammelaktionen in den vorhergehenden Wochen und sammelten an unterschiedlichen Orten innerhalb des Gemeindegebiets fleißig Müll.
Zu den beteiligten Einrichtungen zählten die Kitas Kleine Freunde, Karl-Sieder, Paulusheim, Haselmäuse, Don Bosco und Wurzelschnurz sowie das Haus Mullewapp. Auch die Gottlieb-Wenz-Schule und das Hannah-Arendt-Gymnasium beteiligten sich an den Sammelaktionen. Ein Teil der Kita Haselmäuse war beispielsweise im Friedrich-Ebert-Park im Einsatz, während auch in vielen weiteren Bereichen der Gemeinde Abfälle eingesammelt wurden. Als kleines Dankeschön wurden Brezeln an die jungen Helfenden verteilt, die von der Gemeinde bereitgestellt wurden.

Neben der sichtbaren Verbesserung des Ortsbildes soll die Aktion auch einen wichtigen Beitrag zur Umweltbildung leisten. Bereits in jungen Jahren wird so ein Bewusstsein dafür geschaffen, wie wichtig ein verantwortungsvoller Umgang mit Abfällen und ein sauberes Umfeld sind.
Am eigentlichen Dreck-Weg-Tag selbst waren zusätzlich rund 260 Helferinnen und Helfer aus verschiedenen Vereinen, der Jägerschaft, der Jugendfeuerwehr sowie aus der Bürgerschaft im Einsatz. Nach Abschluss der Sammelaktionen waren alle Teilnehmenden zu einem kleinen Imbiss eingeladen. Rund 200 Personen nutzten das Angebot, um den Nachmittag gemeinsam ausklingen zu lassen.

Insgesamt wurden mehrere Tonnen Müll gesammelt. In der bereitgestellten 40-Kubikmeter-Mulde wurden rund 2,3 Tonnen Abfälle erfasst. Weitere Müllmengen wurden im Anschluss zusätzlich durch den Bauhof eingesammelt und entsorgt. Für die Mulde stellte der Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Bad Dürkheim (AWB) kostenfrei einen Container zur Verfügung.

Der Erste Beigeordnete und Umweltdezernent Carsten Borck zeigte sich erfreut über die große Beteiligung: „Ein herzliches Dankeschön an alle, die sich am Dreck-Weg-Tag beteiligt haben - von den vielen Kindern und Jugendlichen bis hin zu den Vereinen und Privatpersonen. Die Aktion hat einmal mehr gezeigt, wie viel man bewegen kann, wenn so viele Menschen gemeinsam anpacken.“

Die Gemeinde bedankt sich bei allen Helferinnen und Helfern für ihren Einsatz. Gleichzeitig erinnert der Dreck-Weg-Tag daran, wie wichtig ein verantwortungsvoller Umgang mit Abfällen im Alltag ist. Die Gemeindeverwaltung hofft daher, dass Müll möglichst gar nicht erst in der Natur oder im öffentlichen Raum landet. Auf die nächste Auflage des Dreck-Weg-Tages blickt man bereits mit Vorfreude.
