Das Umweltbüro informiert

Nachfolgend finden Sie aktuelle Informationen, Aktivitäten und Aktionen aus dem Umweltbüro der Gemeinde.


Patenschaften für Grünflächen

Erfolgreiche Aktion wird weitergeführt

In 2020 hat das Umweltdezernat der Gemeinde Haßloch Unterstützung bei der Pflege von Grünflächen gesucht und erstmals so genannte Baumscheibenpatenschaften vergeben. Dabei übernehmen Bürgerinnen und Bürger die Bepflanzung und Pflege von gemeindeeigenen Grüninseln vor ihrer Haustür. Aktuell zählt das Umweltdezernat 62 Paten, die insgesamt 71 Baumscheiben im Großdorf betreuen. Auch in 2021 wird die Aktion fortgesetzt. Daher werden auch weiterhin Patenschaften vergeben.

Und so geht’s:
Privatpersonen oder auch Vereine, Schulklassen sowie sonstige Gruppierungen wählen eine öffentliche Grünfläche aus, für die sie eine Patenschaft übernehmen möchten und melden sich zur Abklärung weiterer Einzelheiten im Umweltdezernat der Gemeindeverwaltung.

Zunächst einmal schaut sich die Umweltbeauftragte die Fläche an. Je nachdem, wie das Beet beschaffen ist und was darin wächst, kann die Patenschaft unterschiedlich aussehen: Handelt es sich z.B. um ein kleines Beet mit einem Baum, welcher schon älter ist,  und das Beet stark verwurzelt ist, könnte sich der Baumscheibenpate bemühen, in langen Trockenperioden etwas zu gießen. Es kann auch eine Blumen- / Grasmischung eingesät werden. Ist viel Platz im Beet können auch Stauden gepflanzt, Blumenzwiebeln gesteckt werden etc..

Das Umweltdezernat unterstützt die Bürger im Rahmen der Patenschaft, steht mit Rat und Tat zur Seite und hat auch Tipps zur naturnahen Gestaltung. Eine Patenschaft ist nicht auf Dauer verpflichtend sowie jederzeit kündbar.

In der Patenschaftsvereinbarung sind Lage/Ort/Beschaffenheit sowie die wesentlichen Infos zur Pflege einer solchen Grünfläche aufgeführt.

Als Dankeschön für das ehrenamtliche Engagement sollen die Patinnen und Paten jedes Jahr zu einem gemeinsamen Helferfest eingeladen werden (vorausgesetzt die geltenden Corona-Bestimmungen lassen die Durchführung einer solchen Veranstaltung zu).


Keine Angst vor Wildbienen

Im Friedrich-Ebert-Park ist während der wärmeren Jahreszeit meistens ein munteres Treiben zu beobachten: Wildbienen schwirren emsig hin und her. Das ist aber kein Grund Angst zu haben, denn Wildbienen stechen in der Regel nicht. Die meisten Wildbienen sind solitär, also einzeln lebende Bienen. Sie leben nicht in einem Staat, den sie verteidigen müssen, sondern sind auf sich selbst angewiesen. Jedes Weibchen ist allein für ihren Nachwuchs zuständig. Wenn sie sterben macht keine Volksgenossin (wie bei den Honigbienen) das Nest fertig und sorgt für die Larven. Die Bienen verlieren mit ihrem Leben somit auch ihre Brut. Deshalb sind Wildbienen überhaupt nicht aggressiv, gehen Gefahren lieber aus dem Weg und vermeiden es zu stechen. Der Stachel vieler Wildbienen ist außerdem überhaupt nicht geeignet, um die menschliche Haut zu durchstechen.

In Deutschland leben rund 580 Wildbienenarten. Dennoch sind viele heimische Wildbienenarten bedroht. Ursache für den Rückgang der Wildbienen ist der Mensch. Neben der Intensivierung der Landwirtschaft führen die zunehmende Bebauung von Flächen (beispielsweise zur Beschaffung von Wohnraum) sowie die Bodenversiegelung (beispielsweise für den Bau von Parkplätzen, Schottergärten) zu einem Verlust von wertvollem Lebensraum.

Daher ist es aus Sicht des Umweltdezernats erfreulich, dass sich Wildbienen im Friedrich-Ebert-Park wohlfühlen, denn als Bestäuber sichern Wildbienen vor allem im Obst- und Gemüsebau landwirtschaftliche Erträge. Darüber hinaus erhalten sie durch ihre Bestäubungsleistung die Vielfalt an Wildblumen. Durch kleine Maßnahmen, beispielsweise im heimischen Garten, kann jeder die Wildbienen unterstützen. Das Aussäen und Setzen von bienenfreundlichen Pflanzen, wie Krokussen, Schneeglöckchen oder Hyazinthen ist ein Beispiel. Aber auch die Anschaffung eines geeigneten Insektenhotels oder das Auslegen von Holzstapeln sind hilfreich, um den Tieren Nist- und Unterschlupfmöglichkeiten zu bieten.


Umwelttipp – Nutzung von Biotonne und Kompostplatz im Garten

Bioabfall getrennt zu sammeln leistet einen wichtigen Beitrag zu Natur- und Klimaschutz. Durch die Kompostierung der Abfälle können torffreie Kompost- und Erdenprodukte hergestellt werden. Diese ersetzen konventionelle Dünger und torfhaltige Erden und tragen aktiv zum Schutz der Moore bei. Als Vergärungsmaterial stellt das Biogut darüber hinaus einen wichtigen Baustein der Energiewende dar, indem aus den Abfällen klimafreundliches Biogas erzeugt wird.

Das heißt, nutzen Sie Ihre Biotonne und wenn zusätzlich möglich, legen Sie in Ihrem Garten einen Kompostplatz an. Nicht alle Abfälle eignen sich aber für die Kompostierung im heimischen Garten, das heißt der Kompost kann den Biomüll nicht ersetzen.

Welche Abfälle darf man auf den Komposthaufen oder in den Kompostierer geben?Die Biotonne wird 14-täglich im Wechsel geleert. In den Sommermonaten Juli und August bietet die Abfallwirtschaft des Landkreises Bad Dürkheim an vier zusätzlichen Terminen Biomüllabfuhren ohne Aufpreis an.

Was kommt hinein?
Grundsätzlich können alle organischen Abfälle über die Biotonne entsorgt werden. Hierzu gehören Essensreste, Gemüse- und Salatabfälle sowie Gartenabfälle, Laub und Rasenschnitt. Bitte keine Suppen und Soßen! Feuchte Küchenabfälle können in Zeitungspapier (keine Illustrierten!) eingewickelt werden.


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