Förderkreis Kolokani
Förderverein Kolokani gegründet
Mehr als eine Milliarde Menschen auf der Welt müssen von weniger als einem US-Dollar pro Tag leben und Mali in Westafrika gehört zu den zehn ärmsten Ländern der Erde. Deshalb unterstützt die Gemeinde Haßloch zusammen mit seiner französischen Partnerstadt Viroflay den Kreis und die Stadt Kolokani in Mali.
Bei den größeren Projekten wurden bisher Partner gefunden, die mithalfen, dass die Maßnahmen in überschaubaren Zeitbereichen fertiggestellt werden konnten.
Bei der Schule in Manta gelang dies mit dem Verein "Mali Hilfe" in der Eifel mit Unterstützung durch das Entwicklungshilfeministerium. Beim Bau der Entbindungsstation fördert das Land Rheinland-Pfalz ca. 60% der Maßnahme.
Um direkt Förderung durch das Entwicklungshilfeministerium zu bekommen, ist ein privater Verein erforderlich. Die Mitglieder des Komitees Kolokani und an dessen Spitze Bürgermeister Ihlenfeld, beschlossen Ende letzten Jahres einen Förderverein zu gründen.
Förderkreis Kolokani
Die Gründungsversammlung hat nun stattgefunden. Trotz Ferienzeit fanden sich 20 Interessenten aus Haßloch und Umgebung ein, den Verein aus der Taufe zu heben.
Bürgermeister Ihlenfeld begrüßte die Anwesenden und informierte über das Ziel des Abends. Zum Versammlungsleiter wurde Jürgen Vogt gewählt, der routiniert die Tagesordnung abarbeitete.
Nach einem Einführungsvortrag von Gerold Mehrmann, der die Vereinsgründung begründete, beschäftigten sich die Gründungsmitglieder intensiv mit der Vereinssatzung.
Die Initiatoren der Vereinsgründung machten es durch eine Vorschlagsliste für den Vorstand der Versammlung leicht, die Wahl der Vorstandsmitglieder zu vollziehen.
1. Vorsitzender: Gerold Mehrmann (Haßloch)
2. Vorsitzender: Hans-Ulrich Ihlenfeld (Haßloch)
Kassenwart: Dietmar Bruch (Haßloch)
Schriftführer: Christoph Stetzer (Haßloch)
Beisitzerin/Beisitzer: Karin Alter-Hormes (Haßloch)
Helga Ernegger-Diarra (Grünstadt)
Stefan Gild (Haßloch)
Ellen Messner-Vogelesang (Bad Dürkheim)
Prof. Kenn Schwarzbart (Neustadt)
Revisoren sind Pia Werner und Dr. Haro Schreiner - Stellvertreter ist Karl Heinz Wolf.
Das erste Projekt könnte eine Tröpfchenbewässerung für das Dorf Zirablecoro - 4 km nördlich von Kolokani - werden. Das Projekt ist schon eine gewisse Zeit in der Planung. Aber es war richtig, nichts zu überstürzen. Zurzeit ist ein Ingenieurbüro aus Clermont-Ferrand dabei, den Frauen vor Ort das System zu erklären. Dann soll die Tröpfchenbewässerung als Pilotprojekt auf einer kleinen Fläche des Gartens installiert werden. Hier sollen die Frauen an das neue System gewöhnt werden. Im Falle eines Ausfalls oder einer Fehlbedienung werden so nur wenige Pflanzen schaden leiden. Zug um Zug soll nach erfolgreichem Probebetrieb das System ausgebaut werden.
Die genauen Kosten werden durch das französische Ingenieurbüro ermittelt. Wenn diese feststehen, können die Mitglieder des Fördervereins Kolokani e.V. aktiv werden.