Tag des Wassers
Grußwort Bürgermeister Hans-Ulrich Ihlenfeld
Liebe Kinder, sehr geehrte Damen und Herren,
begrüßen möchte ich Sie/Euch heute zum internationalen Tag des Wassers („Welttag des Wassers“, www.uno.de), der immer am 22.03. eines Jahres begangen wird. Heute gibt es ein besonders reichhaltiges Programm, um diesen Tag in Haßloch auch entsprechend zu würdigen:
Zum einen haben die Naturfreunde Haßloch -übrigens zum zweiten Mal- wieder einen Infostand zum Thema Wasser hier am sog. „Wasserspielplatz“ an der Landwehr aufgebaut (und viel Organisationsarbeit geleistet), zum anderen freuen wir uns heute darüber, dass dieser Tag genutzt wird, diesen Graben -zumindest in einem Abschnitt- in einen etwas naturnäheren Zustand zu versetzen.
Bereits in den 90iger Jahren haben die politischen Gremien der Gemeinde beschlossen, auf gemeindeeigenen Grundstücken entlang der Gewässer, einen 10 m breiten Geländestreifen nicht zu bebauen und zu nutzen (sog. Uferrandstreifenbeschluss). In diesem Abschnitt der Landwehr befinden sich die südlich angrenzenden Ufergrundstücke im Besitz der Gemeinde. Ein direkt an die Böschungsschulter sich anschließender Weg hat allerdings bislang die konkrete Umsetzung des Freihaltebeschlusses verhindert.
Zum ersten Mal wird am heutigen Tag ein vorhandener Weg verlegt, um dem Gewässer wieder den Raum zu geben, der erforderlich ist, um die natürlicherweise durch die Dynamik des Wassers entstehenden Verlagerungen des Gewässerbettes künftig tolerieren zu können und um einen für Gewässer typischen Uferbewuchs zu ermöglichen.
Zu den einzelnen Maßnahmen, die wir an diesem Abschnitt der Landwehr gewissermaßen in einem Großversuch in ihrer Wirksamkeit testen wollen, wird gleich Frau von Lohr, unsere zuständige Dezernentin für diesen Bereich, noch etwas ausführlicher eingehen.
Auf die Umsetzung des Uferrandstreifenbeschlusses an ihrem Patenbach drängen die Naturfreunde Haßloch schon seit einigen Jahren. Die von der Verwaltung unternommenen Versuche, den Randstreifen auf der anderen Wegeseite zu realisieren, ist an dem Nutzungsdruck der Landwirtschaft gescheitert. Nun jedoch wurde beschlossen den Weg –natürlich in Abstimmung mit dem betroffenen Landwirt- zu verlegen.
Kräftig unterstützt in ihrem Anliegen wurden die Naturfreunde dabei durch die Gemeindeverwaltung (Fr. v. Lohr, Müller, Bub), die die Planung der Maßnahmen und die Abstimmung mit den Behörden und Fachbehörden durchgeführt hat und die Realisierung der Maßnahmen durch ihren Bauhof leistet.
In diesem Zusammenhang nicht unerwähnt bleiben sollte der Gewässerzweckverband, in Person des Herrn Reimann, der das Vorhaben von Anfang an unterstützt und gefördert hat. Weiterhin Unterstützung geleistet hat der Landwirt Angelov, indem er als Pächter der angrenzenden Ackerfläche bereit war, auf die Nutzung eines ca. 10m breiten Geländestreifen zu verzichten.
Auch die Gemeindewerke hatten Unterstützung zugesagt, mussten diese aber leider wegen des großen Gewichtes der heute zu bewegenden Massen wieder zurückziehen, da der Bagger der Gemeindewerke damit überfordert war. Immerhin sorgen die Gemeindewerke heute für unser körperliches Wohl, indem sie einen Trinkwasseranschluss hergestellt und entsprechende Wassersprudler zur Verfügung gestellt haben.
Auch die heute anwesenden Schulkinder können und wollen ihren aktiven Beitrag leisten, indem sie uns helfen, die geplanten Veränderungen am Gewässer in die Tat umzusetzen.
Viel Erfolg und viel Vergnügen!














