Ansprache anlässlich des Projektforums ILEK
Ansprache anlässlich des Projektforums ILEK
am 08. Dezember 2008
im Pfarrzentrum St. Ulrich in Haßloch
Sehr geehrter Herr Staatssekretär Prof Dr. Englert,
sehr geehrter Herr Direktor Lorenz, Herr Kien und Herr Neumann vom DLR Rheinpfalz,
sehr geehrte Rats- und Ausschussmitglieder aus dem Bereich der VG Deidesheim und der Gemeinde Haßloch,
sehr geehrte Frau Kollegin Magin und mit ihr Ortsbürgermeister und Beigeordnete der beteiligten Kommunen,
verehrte Ehrengäste,
sehr geehrte Akteure des ILEK-Prozesses,
sehr geehrte Pressevertreter,
sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,
ich darf Sie heute mit meiner Kollegin, Frau Bürgermeisterin Marion Magin, zum Projektforum des ILEK Deidesheim-Haßloch begrüßen.
Bei unserer Auftaktveranstaltung im September habe ich mich stolz darüber gezeigt, dass die Region Deidesheim – Haßloch im Prozess der Integrierten Ländlichen Entwicklung die erste Region im Landkreis Bad Dürkheim ist, die sich auf den Weg gemacht hat. Heute stelle ich fest, dass wir nach 9 Arbeitsgruppensitzungen und einer zusammenfassenden Sitzung der Steuerungsgruppe sogenannte „Leuchtturmprojekte“ aus den drei Handlungsfeldern vorstellen können.
Unter der versierten Moderation des Taurus-Instituts ist es gelungen, die Vielzahl an Ideen zu bündeln und zu konkreten Projekten zu formulieren, die im Regionalmanagement umgesetzt werden.
Mein Dank gilt den Moderatoren Herrn Mühlhan, Frau Schäfer und Herrn Albrech, aber auch den zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern unserer Gemeinden, die sich engagiert eingebracht haben.
Bereits die Formulierung der Handlungsfelder zeigt, dass der ländliche Raum über Stärken verfügt, die ihn von den Ballungszentren abheben und Impulse für die ländliche Bevölkerung, aber auch für Besucher der Region bietet.
Die Handlungsfelder lauteten:
1.) Landwirtschaft, Kulturlandschaft und Tourismus
2.) Regionale Wirtschaft und Energie
3.) Dorfentwicklung und Regionalvermarktung/Nahversorgung.
Bei den Diskussionen haben wir mehrere Aspekte im Blick gehabt, die am Ende auch den Ausschlag bei der Auswahl der Leuchtturmprojekte gegeben haben:
– Wir wollen neue Wege für die Region gehen und diese stärken.
– Die Projekte sollen umsetzbar sein – am Ende sollen konkrete Ergebnisse für die Bürger stehen.
– Die Projekte sollen unsere Kommunen verbinden und gleichmäßig verteilt sein.
– Es geht nicht um abgehobene Projekte, sondern die Akteure vor Ort sollen von dem Prozess überzeugt sein und diesen tragen.
Dies ist vor allem wichtig für die Phase des Regionalmanagements, für den wir einen etwas längeren Atem brauchen.
Mein Dank gilt der fachlichen Begleitung durch die Vertreter des DLR Rheinpfalz und der ADD, namentlich Herrn Neumann und Herrn Müller, sowie den Vertretern in der Steuerungsgruppe.
Wir freuen uns, dass heute Herr Staatssekretär Prof. Dr. Englert aus dem rheinland-pfälzischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau gekommen ist, der uns über die Strategie der Ländlichen Entwicklung aus Sicht des Landes berichten wird.
Bei meiner Begrüßung habe ich bewusst kein Wort über die Leuchtturmprojekte an sich verloren, da dies ausschließlich dem Taurus-Institut und den Akteuren vorbehalten bleiben soll.
Gestatten Sie mir aber die Bemerkung, dass daneben eine Reihe weiterer Projektideen geboren wurden, die keineswegs vergessen werden sollen, sondern die ebenfalls im Regionalmanagement noch zum Zuge kommen können.
Mit dem Dank an alle Beteiligten verbinde ich die Hoffnung und den Appell, dass Sie diesen Prozess auch weiterhin begleiten zum Wohle unserer starken Region
Deidesheim – Haßloch.
Hans-Ulrich Ihlenfeld
Bürgermeister
Haßloch, den 08. Dezember 2008