Einweihung des erweiterten und sanierten Feuerwehrhauses in der Schillerstraße am 18.4.2009
Sehr geehrte Damen und Herren,liebe Gäste,
ich darf Sie alle in meiner Eigenschaft als Feuerwehrdezernent der Gemeinde Haßloch sehr herzlich zur heutigen Einweihung des nun erweiterten und sanierten Feuerwehrhauses hier in der Schillerstraße begrüßen.
Im Namen der Gemeinde begrüße ich ganz besonders Herrn Karl Peter Bruch,Staatsminister im Ministerium des Innern und für Sport sowie Stellvertretender Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz. Wir freuen uns sehr, Herr Minister, dass Sie heute an diesem großen Tag für die Gemeinde und die Freiwillige Feuerwehr Haßloch dabei sind und bedanken uns ganz herzlich für den Zuschuss des Landes Rheinland-Pfalz.
Ich grüße den Abgeordneten des Deutschen Bundestages Herrn Norbert Schindler (CDU) und die Abgeordneten des rheinland-pfälzischen Landtages: für die SPD Frau Hildrun Siegrist mit ihrem Ehemann Herrn Prof. Dr. Lavies sowie für die CDU Frau Brigitte Hayn. Ein herzliches Willkommen unserer Landrätin Frau Sabine Röhl und dem 1. Kreisbeigeordneten Herrn Erhard Freunscht.
Ich begrüße unseren Bürgermeister Herrn Hans-Ulrich Ihlenfeld sowie meine Kollegen, den 2. Beigeordneten Jürgen Vogt und die 3. Beigeordnete Frau Christina von Lohr.
Mein Gruß gilt allen Mitgliedern des Gemeinderates und des Bauausschusses sowie den Trägern der Goldenen Verdienstmedaille.
Ein herzliches Willkommen dem Architekten Herrn Rudi Einholz, den Vertretern der Ingenieurbüros, allen am Bau beteiligten Firmen, dem Leiter der Bauabteilung Herrn Lothar Lorch, dem Geschäftsführer der Gemeindewerke Herrn Manfred Schlosser und den Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung bzw. der Gemeindewerke sowie der Kreisverwaltung.
Nun komme ich zu dem großen Bereich der Feuerwehr-Familie. Alle Feuerwehrkameradinnen und -kameraden mit ihren Angehörigen darf ich besonders willkommen heißen. Dies gilt auch für die Jugendfeuerwehr und die Eltern sowie die ehemaligen Feuerwehrleute. Ich grüße ganz besonders den Wehrleiter Herrn Ulrich Neunzlinger und seinen Stellvertreter Herrn Günther Steidel sowie die Vertreter des Förderkreises der Freiwilligen Feuerwehr Haßloch.
Mein Gruß geht auch an den Kreisfeuerwehr-Inspekteur des Kreises Bad Dürkheim Herrn Martin Lampert und seinen Stellvertreter Herrn Michael Müller, in Vertretung des Stadtfeuerwehr-Inspekteurs der Stadt Neustadt an Herrn Volker Schönig, an den Stadtfeuerwehr-Inspekteur der Stadt Ludwigshafen Herrn Peter Friedrich sowie in Vertretung für den Stadtfeuerwehr-Inspekteur der Stadt Landau an Herrn Michael Bumb.
Wir freuen uns über den Besuch vieler Vertreter von befreundeten Freiwilligen Feuerwehren aus der Nachbarschaft: aus Meckenheim, Lachen-Speyerdorf, Deidesheim, Geinsheim, Ruppertsberg, Frankenthal, Neustadt, Mußbach, Hettenleidelheim-Wattenheim, Bad Dürkheim, Niederkirchen, Mutterstadt sowie von der Berufsfeuerwehr Ludwigshafen.
Ich begrüße die Vertreter der Kooperationspartner unserer Wehr: den Leiter der Polizeiinspektion Haßloch Herrn Andreas Müller und Herrn Klaus Fuchs vom DRK-Ortsverein sowie die Nachbarn unseres Feuerwehrhauses.
Schließlich begrüße ich die Vertreter der Presse und den Offenen Kanal Haßloch/Böhl-Iggelheim und bedanke mich bei der Jazzwerkstatt der Musikschule für die musikalische Umrahmung dieser Einweihungsfeier.
Aufgrund unserer Einladung haben knapp 320 Personen zugesagt. Deswegen begrüße ich jetzt noch alle, die ich evtl. vergessen habe.
Meine sehr geehrten Damen und Herren,
in der Festschrift aus Anlass der heutigen Einweihung habe ich die Einleitung mit folgenden Worten überschrieben: „Die unendliche Geschichte vom Feuerwehrhaus in der Schillerstraße". Ich hätte auch schreiben können: „Dass ich das noch erleben durfte". Denn mit dem heutigen großen Tag geht ein langes Ringen um die richtige Lösung nun glücklich zu Ende. Nur das schlechte Wetter passt nicht zu diesem schönen Tag.
1973 wurde mit dem Bau dieses Feuerwehrhauses begonnen. Schon damals bestand eine Option für eine spätere Erweiterung.
Anfang der 90er Jahre diskutierte man innerhalb der Feuerwehr bereits über die Notwendigkeit einer Erweiterung. Doch der „Städtebauliche Wettbewerb Ortsmitte" im Jahr 1991 brachte für die Feuerwehr ein ernüchterndes Ergebnis: Auslagerung der Feuerwehr aus der Ortsmitte. Der damalige Wehrleiter Herr Hans Störzner brachte 1994 in einem Schreiben an die Verwaltung klar zum Ausdruck, dass die Feuerwehr eine Erweiterung am Standort Schillerstraße wünscht.
Doch 1999 war im Bebauungsplan das Gerätehaus zum Abriss dargestellt. Gleichzeitig wurde über einen Neubau gegenüber der heutigen Firma Ball mit Gesamtkosten in Höhe von 7,7 Millionen DM nachgedacht.
Seit dem 1. Februar 1992 bin ich Feuerwehr-Dezernent in unserer Gemeinde. Drei Wehrleiter habe ich in diesen 17 Jahren erlebt: Hans Störzner, Uwe Lieberknecht und jetzt Ulrich Neunzlinger. Ein gemeinsames Ziel hatten wir alle: Die Erweiterung und Sanierung unseres Feuerwehrhauses hier am Standort in der Schillerstraße.
In all diesen Jahren haben wir gemeinsam dafür gekämpft, die gesamte Feuerwehr, die Gruppen- und Zugführer, die Wehrleitung und der Dezernent. Heute wissen wir, dass ein solcher Kampf auch erfolgreich ein kann, wenn man zusammenhält, wenn man immer wieder Überzeugungsarbeit leistet. Unseren Bürgermeister Herrn Ihlenfeld konnten wir überzeugen und auch mit seiner Hilfe letztendlich fast alle Ratsmitglieder.
Am 13. Juli 2005 war dann ein großer Tag für die Feuerwehr: Im Gemeinderat erging der Grundsatzbeschluss zur Erweiterung hier an diesem Standort.Ich bin fest davon überzeugt, dass dieser Standort erheblich zur Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger hier im Großdorf beiträgt.
Zum Abschluss möchte ich dem Land Rheinland-Pfalz, den Fraktionen im Gemeinderat und insbesondere Herrn Bürgermeister Hans-Ulrich Ihlenfeld für die Unterstützung herzlich danken. Dies gilt selbstverständlich auch dem Architekten Herrn Rudi Einholz, der Bauabteilung, den Ingenieurbüros und allen am Bau beteiligten Firmen.
Mein besonderer Dank gilt außerdem der gesamten Wehr, insbesondere der Wehrleitung. Viele ehrenamtlich geleistete Stunden sind in das neue Feuerwehrhaus investiert worden.
Der Freiwilligen Feuerwehr Haßloch wünsche ich für die Zukunft im neuen Feuerwehrhaus alles Gute! Allen Feuerwehrkameradinnen und -kameraden wünsche ich von ganzem Herzen, dass sie stets gesund und unverletzt von ihren Einsätzen zurückkehren.