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Rede zur Einweihung des neuen Feuerwehrgerätehauses am 18. April 2009

Bürgermeister Hans-Ulrich Ihlenfeld

Sehr geehrter Herr Staatsminister Bruch,
sehr geehrter Herr Bundestagsabgeordneter Schindler,
sehr geehrte Frau Landtagsabgeordnete Hayn,
sehr geehrte Frau Landtagsabgeordnete Sigrist,
sehr geehrte Frau Landrätin Röhl,
sehr geehrter Herr Kreisbeigeordneter Freunscht,
verehrte Wehrleute aus Haßloch und der Region,
verehrte Gäste aus der Haßlocher Politik und der Verwaltung,
sehr geehrte Damen und Herren,

heute ist ein großer Tag für die Freiwillige Feuerwehr Haßloch, aber auch für die Gemeinde Haßloch.

Die Erweiterung unserer Feuerwehr findet mit der Einweihung nach einer langen Geschichte der Entscheidungsfindung ihren Abschluss.

Wir haben ein wichtiges Ziel für Haßloch erreicht und für die Feuerwehr eine ausgezeichnete Lösung gefunden.

Vor allem die Standortfrage hat die Ratsmitglieder sehr lange Zeit beschäftigt. Für den Standort im Ortszentrum gab es wichtige Argumente. Wesentlich ist, dass die Erweiterung der Feuerwehr gegenüber jeder Neubaulösung an einem anderen Standort deutlich kostengünstiger war.

Viel entscheidender als der Blick zurück ist jedoch heute der Blick in die Zukunft und damit die Feststellung, dass mit dem erweiterten Feuerwehrgebäude für unsere Bevölkerung und alles, was auf unserer Gemarkung und in unserer Region passiert, ein Höchstmaß an Sicherheit und Versorgung in Brandschadensfällen ebenso wie in Fällen technischer Hilfeleistung gewährleistet ist.

Die Feuerwehr, dies muss auch am heutigen Tage betont werden, ist keine Freizeiteinrichtung für technikbegeisterte Menschen, sondern gehört zur unverzichtbaren Infrastruktur für unsere Bevölkerung, was leider auch die Einsätze in Haßloch bestätigen.

Die Erweiterung des Feuerwehrgebäudes war dringend erforderlich. Dies verdeutlicht bereits der Blick auf den Fahrzeugbestand. Waren es 1973 zum Zeitpunkt der Indienstnahme des alten Feuerwehrgebäudes drei Fahrzeuge über die unsere Wehr verfügte, so sind es heute einschließlich des Gefahrstoffzuges und weiterer Fahrzeuge des Kreises 14, zum Teil hoch spezialisierte Fahrzeuge. Für alle Fahrzeuge ist jetzt genügend Platz in den Fahrzeughallen. Leider konnte der kürzlich verstorbene frühere Wehrleiter Horst Kastenholz, unter dessen Ägide in den siebziger Jahren das Feuerwehrgebäude an der Schillerstraße in Dienst genommen wurde, die heutige Einweihung nicht mehr erleben.

Mit der Erweiterung gehen einher eine Reihe von Verbesserungen in den technischen Abläufen: Geschaffen wurden u.a. eine Atemschutzwerkstatt, Räume für die Reinigung der Anzüge und für die Schlauchwäsche. Die Wehrleitung erhielt neue Räume. Endlich wurden im Bereich des alten Gebäudetraktes angemessene Umkleideräume und sanitäre Einrichtungen, übrigens für männliche und weibliche Einsatzkräfte geschaffen. - Bisher mussten sich die Wehrleute in der Fahrzeughalle hinter den Feuerwehrfahrzeugen umkleiden. Die Wehr verfügt jetzt auch über neue Versammlungsräume. Für die Jugendfeuerwehr, - in Haßloch über 20 Mitglieder stark - wurden verbesserte Voraussetzungen für die Arbeit geschaffen.

Durch die zentrale Positionierung des Feuerwehrgebäudes am Kopf zur Leo-Loeb-Straße hin sind optimale Verbindungen zu den beiden Fahrzeughallen gegeben.

Dies alles sind sehr gute Voraussetzungen für die Motivation junger Menschen für die Feuerwehr. Der notwendige Dienst der Feuerwehr in Haßloch, der z. T. unter eigener Gefährdung auf freiwilliger Basis erfolgt, muss auch eine Wertschätzung in den Arbeits- und Einsatzbedingungen erfahren. Meine Damen und Herren: Wir waren diese Verbesserungen auch unseren Wehrleuten schuldig.

Die Gesamtsumme der Ausgaben betragen rund 2,5 Millionen Euro, wobei 539.000,- € aus den Mitteln der Brandschutzsteuer durch das Land gefördert wurden. Dafür sagen wir Ihnen, Herr Staatsminister Bruch, stellvertretend für das Land, unseren ausdrücklichen Dank. Wir danken auch den zuständigen Mitarbeitern bei der ADD Trier und dem Innenministerium für die kooperative Zusammenarbeit im Antragsverfahren.

Spricht man von den Kosten, muss die gesamte Bandbreite der Funktionen des neuen erweiterten Feuerwehrgebäudes hervorgehoben werden, die in den Gesamtausgaben enthalten ist: Der Komplex steht der Feuerwehr zur Verfügung; darüber hinaus konnte die öffentliche Toilettenanlage für das Zentrum an der Westseite integriert werden. Schließlich haben wir im Bereich des Altbaus zur Schillerstraße hin eine Reihe von Multifunktionsräumen erhalten, die künftig für Gremien, öffentliche Einrichtungen und ehrenamtliches Engagement in Haßloch zur Verfügung stehen. Die lange Liste der hier vorgesehenen Nutzungen zeigt, dass auch diese Räumlichkeiten bereits ausgebucht und für uns notwendig sind.

Schließlich konnte eine moderne Heizungsanlage mit einer Gastherme und einer Holzpelletanlage in das Gebäude integriert werden, die im Sinne einer Nahwärmezentrale das Feuerwehrgebäude und das Rathaus mit Wärme versorgt. Zu nennen ist schließlich auch das neue Notstromaggregat, das ebenfalls für den Krisen- und Katastrophenfall zur Stromversorgung für das Rathaus zur Verfügung steht. Die EDV der Feuerwehr ist mit der des Rathauses vernetzt, was viele Vorteile bietet.

Meine Damen und Herren, der Bereich zwischen Rathaus und Schillerstraße hat durch den Erweiterungsbau der Feuerwehr ein neues Gesicht erhalten. Die Leo-Loeb-Straße wurde durch den neuen Kopfbau vervollständigt. Der Erweiterungsbau gibt dem Innenhof des Rathauses einen Rahmen, der sich optisch sehr harmonisch einfügt und vielfältige Möglichkeiten der Nutzung bietet. Die Farbgestaltung und die Gestaltung der Außenanlagen in den letzten Tagen verleihen dem modernen Gebäude eine gefällige Optik. In Sachen „Kunst am Bau" gibt es bereits Überlegungen unseres Arbeitskreises Kunst.

Der Standort im Zentrum war gerade deshalb in der Diskussion, weil man glaubte, dieses Filetgrundstück für die Belebung des Ortskerns besser nutzen zu können. Wenn aber Entwicklungen über Jahre hinweg nicht kommen, nutzen sie auch nichts.Tatsächlich hat die Klarheit über die Erweiterung am Standort dazu geführt, dass von Investorenseite Weichen für Gewerbe und Nutzungen des Bereiches südlich der Schillerstraße gestellt wurden und damit das Zentrum aufgewertet wird. Es bleibt als Aufgabenstellung für die Gemeinde Haßloch die abschließende Gestaltung des Jahnplatzes und der Schillerstraße im Rahmen der Ortskernsanierung.

Am heutigen Tag der Einweihung haben wir Grund, einer Vielzahl von Personen, die an der Entscheidung und Umsetzung des Projektes beteiligt waren, zu danken.

Das Land Rheinland Pfalz habe ich bereits erwähnt. Mein Dank gilt in Haßloch zu allererst dem Feuerwehrdezernenten, Herrn Ersten Beigeordneten Hurrle, der in der Politik immer wieder die Notwendigkeit der Erweiterung der Feuerwehr deutlich gemacht hat und sich, wie wir wissen, nachhaltig für die Erweiterung an diesem Standort stark gemacht hat. Ohne seinen Einsatz wäre die heutige Einweihung an dieser Stelle nicht denkbar.

Mein Dank gilt dem Gemeinderat, der sich 2005 zu dieser Erweiterung entschlossen hat und zu dieser Entscheidung in einer Reihe weiterer, in den Gremien zu treffenden Beschlüssen, in der Folgezeit auch gestanden hat. Mein ausdrücklicher Dank gilt den Wehrleuten, die nicht nur über viele Jahre die Mangelsituation ge- und ertragen haben und unter diesen Bedingungen erfolgreich Dienst geleistet haben. Sondern vor Allem auch dafür, dass sich die Wehr von Anfang an engagiert in die Entscheidungsfindungen eingebracht und sich bis zum Abschluss der Baumaßnahme Gehör verschafft hat. Stellvertretend nenne ich Herrn Wehrleiter Neunzlinger und seinen Stellvertreter, Herrn Günter Steidel.

Mein Dank gilt dem Architekten, Herrn Rudi Einholz, dem es gelungen ist, einen Erweiterungsbau zu konzipieren, der sich nicht nur in das Zentrum sehr harmonisch einfügt, sondern der auch in seinen Funktionen den Anforderungen der Wehr ausgezeichnet gerecht wird. Das neue Gebäude und der Altbestand beinhalten insgesamt rund 10 000 m³ umbauten Raum. Die Planung ist nicht vergleichbar mit einem herkömmlichen Verwaltungsgebäude und bedurfte deshalb einer Vielzahl von Detailüberlegungen. Wichtig ist, dass am Ende der Maßnahme ein hervorragendes Ergebnis steht, das jederzeit den Vergleich mit anderen modernen Feuerwehren in der Region gestattet.

Sehr geehrter Herr Einholz, ich möchte Ihnen heute, unter dem frischen Eindruck des Abschlusses der Arbeiten, allerdings nicht die Frage stellen, ob Sie so schnell wieder einen Auftrag für ein Feuerwehrgebäude bekommen wollen.

Meine Damen und Herren,

die Kompliziertheit des Gebäudes und die hohen technischen Anforderungen habe ich angesprochen. Alleine 25 Kilometer Kabel, so hat es der Elektroingenieur Herr Prinz errechnet, wurden in den Gebäudeteilen neu verlegt. Zu den Anforderungen des Erweiterungsbaues kam hinzu, dass der Altbestand weitgehend technisch neu ausgestattet werden musste. Dies war zum Einen eine planerische Herausforderung. Es erwies sich aber unter diesem Gesichtspunkt auch als schwierig Kosten zu kalkulieren. Doch ich bin sicher, unter dem Strich können wir mit den Ergebnissen sehr zufrieden sein.

Mein Dank gilt allen beteiligten 7 Fachingenieuren sowie den 62 (!) beteiligten Bau- und Handwerksfirmen, die insgesamt reibungslos und in der Zeitplanung trotz des langen Winters sehr zuverlässig gearbeitet haben.

Mein Dank gilt schließlich dem Förderkreis der Feuerwehr, der das Vorhaben schon lange unterstützend begleitet. Ich darf mich an dieser Stelle auch für die Spenden der am Bau Beteiligten bedanken, die uns für die Feuerwehr erreicht haben.

Meine Damen und Herren,

ich denke, ich spreche im Namen aller Anwesenden: Wir wünschen unserer Haßlocher Feuerwehr mit dem neuen Erweiterungsgebäude einWir haben ein wichtiges Ziel für Haßloch erreicht und für die Feuerwehr eine ausgezeichnete Lösung gefunden.

Vor allem die Standortfrage hat die Ratsmitglieder sehr lange Zeit beschäftigt. Für den Standort im Ortszentrum gab es wichtige Argumente. Wesentlich ist, dass die Erweiterung der Feuerwehr gegenüber jeder Neubaulösung an einem anderen Standort deutlich kostengünstiger war.

Viel entscheidender als der Blick zurück ist jedoch heute der Blick in die Zukunft und damit die Feststellung, dass mit dem erweiterten Feuerwehrgebäude für unsere Bevölkerung und alles, was auf unserer Gemarkung und in unserer Region passiert, ein Höchstmaß an Sicherheit und Versorgung in Brandschadensfällen ebenso wie in Fällen technischer Hilfeleistung gewährleistet ist.

Die Feuerwehr, dies muss auch am heutigen Tage betont werden, ist keine Freizeiteinrichtung für technikbegeisterte Menschen, sondern gehört zur unverzichtbaren Infrastruktur für unsere Bevölkerung, was leider auch die Einsätze in Haßloch bestätigen.

Die Erweiterung des Feuerwehrgebäudes war dringend erforderlich. Dies verdeutlicht bereits der Blick auf den Fahrzeugbestand. Waren es 1973 zum Zeitpunkt der Indienstnahme des alten Feuerwehrgebäudes drei Fahrzeuge über die unsere Wehr verfügte, so sind es heute einschließlich des Gefahrstoffzuges und weiterer Fahrzeuge des Kreises 14, zum Teil hoch spezialisierte Fahrzeuge. Für alle Fahrzeuge ist jetzt genügend Platz in den Fahrzeughallen. Leider konnte der kürzlich verstorbene frühere Wehrleiter Horst Kastenholz, unter dessen Ägide in den siebziger Jahren das Feuerwehrgebäude an der Schillerstraße in Dienst genommen wurde, die heutige Einweihung nicht mehr erleben.

Mit der Erweiterung gehen einher eine Reihe von Verbesserungen in den technischen Abläufen: Geschaffen wurden u.a. eine Atemschutzwerkstatt, Räume für die Reinigung der Anzüge und für die Schlauchwäsche. Die Wehrleitung erhielt neue Räume. Endlich wurden im Bereich des alten Gebäudetraktes angemessene Umkleideräume und sanitäre Einrichtungen, übrigens für männliche und weibliche Einsatzkräfte geschaffen. - Bisher mussten sich die Wehrleute in der Fahrzeughalle hinter den Feuerwehrfahrzeugen umkleiden. Die Wehr verfügt jetzt auch über neue Versammlungsräume. Für die Jugendfeuerwehr, - in Haßloch über 20 Mitglieder stark - wurden verbesserte Voraussetzungen für die Arbeit geschaffen.

Durch die zentrale Positionierung des Feuerwehrgebäudes am Kopf zur Leo-Loeb-Straße hin sind optimale Verbindungen zu den beiden Fahrzeughallen gegeben.

Dies alles sind sehr gute Voraussetzungen für die Motivation junger Menschen für die Feuerwehr. Der notwendige Dienst der Feuerwehr in Haßloch, der z. T. unter eigener Gefährdung auf freiwilliger Basis erfolgt, muss auch eine Wertschätzung in den Arbeits- und Einsatzbedingungen erfahren. Meine Damen und Herren: Wir waren diese Verbesserungen auch unseren Wehrleuten schuldig.

Die Gesamtsumme der Ausgaben betragen rund 2,5 Millionen Euro, wobei 539.000,- € aus den Mitteln der Brandschutzsteuer durch das Land gefördert wurden. Dafür sagen wir Ihnen, Herr Staatsminister Bruch, stellvertretend für das Land, unseren ausdrücklichen Dank. Wir danken auch den zuständigen Mitarbeitern bei der ADD Trier und dem Innenministerium für die kooperative Zusammenarbeit im Antragsverfahren.

Spricht man von den Kosten, muss die gesamte Bandbreite der Funktionen des neuen erweiterten Feuerwehrgebäudes hervorgehoben werden, die in den Gesamtausgaben enthalten ist: Der Komplex steht der Feuerwehr zur Verfügung; darüber hinaus konnte die öffentliche Toilettenanlage für das Zentrum an der Westseite integriert werden. Schließlich haben wir im Bereich des Altbaus zur Schillerstraße hin eine Reihe von Multifunktionsräumen erhalten, die künftig für Gremien, öffentliche Einrichtungen und ehrenamtliches Engagement in Haßloch zur Verfügung stehen. Die lange Liste der hier vorgesehenen Nutzungen zeigt, dass auch diese Räumlichkeiten bereits ausgebucht und für uns notwendig sind.

Schließlich konnte eine moderne Heizungsanlage mit einer Gastherme und einer Holzpelletanlage in das Gebäude integriert werden, die im Sinne einer Nahwärmezentrale das Feuerwehrgebäude und das Rathaus mit Wärme versorgt. Zu nennen ist schließlich auch das neue Notstromaggregat, das ebenfalls für den Krisen- und Katastrophenfall zur Stromversorgung für das Rathaus zur Verfügung steht. Die EDV der Feuerwehr ist mit der des Rathauses vernetzt, was viele Vorteile bietet.

Meine Damen und Herren, der Bereich zwischen Rathaus und Schillerstraße hat durch den Erweiterungsbau der Feuerwehr ein neues Gesicht erhalten. Die Leo-Loeb-Straße wurde durch den neuen Kopfbau vervollständigt. Der Erweiterungsbau gibt dem Innenhof des Rathauses einen Rahmen, der sich optisch sehr harmonisch einfügt und vielfältige Möglichkeiten der Nutzung bietet. Die Farbgestaltung und die Gestaltung der Außenanlagen in den letzten Tagen verleihen dem modernen Gebäude eine gefällige Optik. In Sachen „Kunst am Bau" gibt es bereits Überlegungen unseres Arbeitskreises Kunst.

Der Standort im Zentrum war gerade deshalb in der Diskussion, weil man glaubte, dieses Filetgrundstück für die Belebung des Ortskerns besser nutzen zu können. Wenn aber Entwicklungen über Jahre hinweg nicht kommen, nutzen sie auch nichts.Tatsächlich hat die Klarheit über die Erweiterung am Standort dazu geführt, dass von Investorenseite Weichen für Gewerbe und Nutzungen des Bereiches südlich der Schillerstraße gestellt wurden und damit das Zentrum aufgewertet wird. Es bleibt als Aufgabenstellung für die Gemeinde Haßloch die abschließende Gestaltung des Jahnplatzes und der Schillerstraße im Rahmen der Ortskernsanierung.

Am heutigen Tag der Einweihung haben wir Grund, einer Vielzahl von Personen, die an der Entscheidung und Umsetzung des Projektes beteiligt waren, zu danken.

Das Land Rheinland Pfalz habe ich bereits erwähnt. Mein Dank gilt in Haßloch zu allererst dem Feuerwehrdezernenten, Herrn Ersten Beigeordneten Hurrle, der in der Politik immer wieder die Notwendigkeit der Erweiterung der Feuerwehr deutlich gemacht hat und sich, wie wir wissen, nachhaltig für die Erweiterung an diesem Standort stark gemacht hat. Ohne seinen Einsatz wäre die heutige Einweihung an dieser Stelle nicht denkbar.

Mein Dank gilt dem Gemeinderat, der sich 2005 zu dieser Erweiterung entschlossen hat und zu dieser Entscheidung in einer Reihe weiterer, in den Gremien zu treffenden Beschlüssen, in der Folgezeit auch gestanden hat. Mein ausdrücklicher Dank gilt den Wehrleuten, die nicht nur über viele Jahre die Mangelsituation ge- und ertragen haben und unter diesen Bedingungen erfolgreich Dienst geleistet haben. Sondern vor Allem auch dafür, dass sich die Wehr von Anfang an engagiert in die Entscheidungsfindungen eingebracht und sich bis zum Abschluss der Baumaßnahme Gehör verschafft hat. Stellvertretend nenne ich Herrn Wehrleiter Neunzlinger und seinen Stellvertreter, Herrn Günter Steidel.

Mein Dank gilt dem Architekten, Herrn Rudi Einholz, dem es gelungen ist, einen Erweiterungsbau zu konzipieren, der sich nicht nur in das Zentrum sehr harmonisch einfügt, sondern der auch in seinen Funktionen den Anforderungen der Wehr ausgezeichnet gerecht wird. Das neue Gebäude und der Altbestand beinhalten insgesamt rund 10 000 m³ umbauten Raum. Die Planung ist nicht vergleichbar mit einem herkömmlichen Verwaltungsgebäude und bedurfte deshalb einer Vielzahl von Detailüberlegungen. Wichtig ist, dass am Ende der Maßnahme ein hervorragendes Ergebnis steht, das jederzeit den Vergleich mit anderen modernen Feuerwehren in der Region gestattet.

Sehr geehrter Herr Einholz, ich möchte Ihnen heute, unter dem frischen Eindruck des Abschlusses der Arbeiten, allerdings nicht die Frage stellen, ob Sie so schnell wieder einen Auftrag für ein Feuerwehrgebäude bekommen wollen.

Meine Damen und Herren,

die Kompliziertheit des Gebäudes und die hohen technischen Anforderungen habe ich angesprochen. Alleine 25 Kilometer Kabel, so hat es der Elektroingenieur Herr Prinz errechnet, wurden in den Gebäudeteilen neu verlegt. Zu den Anforderungen des Erweiterungsbaues kam hinzu, dass der Altbestand weitgehend technisch neu ausgestattet werden musste. Dies war zum Einen eine planerische Herausforderung. Es erwies sich aber unter diesem Gesichtspunkt auch als schwierig Kosten zu kalkulieren. Doch ich bin sicher, unter dem Strich können wir mit den Ergebnissen sehr zufrieden sein.

Mein Dank gilt allen beteiligten 7 Fachingenieuren sowie den 62 (!) beteiligten Bau- und Handwerksfirmen, die insgesamt reibungslos und in der Zeitplanung trotz des langen Winters sehr zuverlässig gearbeitet haben.

Mein Dank gilt schließlich dem Förderkreis der Feuerwehr, der das Vorhaben schon lange unterstützend begleitet. Ich darf mich an dieser Stelle auch für die Spenden der am Bau Beteiligten bedanken, die uns für die Feuerwehr erreicht haben.

Meine Damen und Herren,

ich denke, ich spreche im Namen aller Anwesenden: Wir wünschen unserer Haßlocher Feuerwehr mit dem neuen Erweiterungsgebäude eine erfolgreiche Zukunft!

Vielen Dank!

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Bearbeiter: Wenz | Permalink | Druckansicht | top
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