Volkstrauertag
Volkstrauertag
Bei frühlingshaften Temperaturen fanden sich viele Haßlocher Bürgerinnen und Bürger und Abordnungen verschiedener Vereine zur Gedenkfeier auf dem Friedhof an der Bahnhofstraße ein.
Der Musikverein Haßloch eröffnete die Feierstunde und umrahmte sie mit dem Gedenktag angepassten Chorälen.
Bürgermeister Hans-Ulrich Ihlenfeld erinnerte an den Zweiten Weltkrieg, der vor 65 Jahren zu Ende ging und an das verheerende Ausmaß, das er hinterließ und auch zur Gründung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge führte.
„Erinnerung braucht Menschen, die sich erinnern und Orte, an denen sich Erinnerung festmacht. Aber erinnern weist auch neue Wege". So stellte der französische Schriftsteller Marcel Proust, in einem Roman fest: „Gemeinsame Erinnerungen sind manchmal die besten Friedensstifter."
Bürgermeister Ihlenfeld beendete seinen Beitrag mit den Worten: „Der Volkstrauertag ist ein Tag der Trauer um die Opfer - und eines Gedenkens, das auch auf Gegenwart gerichtet ist. Indem wir uns erinnern, nehmen wir die Verpflichtung an, für Frieden und Menschenrechte zu wirken."
Volkstrauertag
Bei frühlingshaften Temperaturen fanden sich viele Haßlocher Bürgerinnen und Bürger und Abordnungen verschiedener Vereine zur Gedenkfeier auf dem Friedhof an der Bahnhofstraße ein.
Der Musikverein Haßloch eröffnete die Feierstunde und umrahmte sie mit dem Gedenktag angepassten Chorälen.
Bürgermeister Hans-Ulrich Ihlenfeld erinnerte an den Zweiten Weltkrieg, der vor 65 Jahren zu Ende ging und an das verheerende Ausmaß, das er hinterließ und auch zur Gründung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge führte.
„Erinnerung braucht Menschen, die sich erinnern und Orte, an denen sich Erinnerung festmacht. Aber erinnern weist auch neue Wege". So stellte der französische Schriftsteller Marcel Proust, in einem Roman fest: „Gemeinsame Erinnerungen sind manchmal die besten Friedensstifter."
Bürgermeister Ihlenfeld beendete seinen Beitrag mit den Worten: „Der Volkstrauertag ist ein Tag der Trauer um die Opfer - und eines Gedenkens, das auch auf Gegenwart gerichtet ist. Indem wir uns erinnern, nehmen wir die Verpflichtung an, für Frieden und Menschenrechte zu wirken."
Kaplan Hermann Macziol ging in seiner Rede der Frage nach „Wie kann Gott das zulassen."
Raoul Höllich, Mitglied des Jugendrotkreuz, erwähnte bei seinem Vortrag, dass es schön wäre zu sagen, dass heutzutage nirgendwo mehr Gewalt und Krieg, Ungerechtigkeit und Gewalt herrsche.
„Für Frieden und Menschlichkeit scheint an vielen Orten kein Platz mehr zu sein......"
Raoul Höllich beendete seine Gedanken mit der Bitte:
„Erst wenn alle Gewalt und alles Unrecht der Vergangenheit angehören, können wir reinen Gewissens diesen Feiertag begehen."
Im Anschluß legten einige Gruppen und Abordnungen Kränze zum Gedenken an die Verstorbenen nieder.














