Seniorenbeirat lud zum Runden Tisch ein
Begeisterte Resonanz bei den Teilnehmern
Erstmalig lud der Seniorenbeiratsvorsitzende Siegfried Klein am 23.09.2010 zum Runden Tisch ein. Zahlreiche Vertreter von Vereinen, Verbänden und Organisationen, die in der Seniorenarbeit tätig sind folgten der Einladung. Das Hauptanliegen Kleins war Ideen zu sammeln, die auch weiterhin die Seniorenfreundlichkeit der Gemeinde Haßloch unterstützen und künftig noch verbessern sollen, um diesbezüglich auch überregional als vorbildliche Kommune bekannt zu werden.
Jede Menge Vorschläge wurden von den sehr interessierten Teilnehmern präsentiert, so z.B. die Einrichtung eines Seniorenspielplatzes mit altersgerechten Trainingsgeräten. Der könnte einen Platz im Friedrich-Ebert-Park finden, wo sich Bürgermeister und Sozialdezernent Hans-Ulrich Ihlenfeld ebenfalls gut eine Boule-Bahn vorstellen könne. Ein Freiluftschachfeld befindet sich bereits hinter Rathaus auf dem Jahnplatz. Für die Ausgabe und Verwaltung der Schachfiguren müsse sich nur noch jemand finden merkte Beate Gebhard-Diehl vom Seniorenbüro an. Eine Schreibwerkstatt und ein Erzählcafé einrichten – das wünscht sich Margarete Buchholz von der Ehrenamtsbörse. Für die Schreibwerkstatt, so Ihlenfeld, könne die VHS einen Raum zur Verfügung stellen. Das Erzählcafé sieht er im künftigen Museumscafé gut platziert. Dort sei auch die Möglichkeit in Verbindung mit dem Heimatmuseum Veranstaltungen und Aktionen mit Kindern und Senioren gemeinsam durchzuführen.. Einem generationsübergreifenden Angebot entspricht auch das Projekt „Groß trifft klein“, das Ursula Joa vom Kinderschutzbund vorstellte. Auch dort würde man sich über rüstige Senioren, die sich dabei einbringen wollen, freuen. Überhaupt spielt das ehrenamtliche Engagement in Haßloch eine große Rolle. Um die ehrenamtlichen Helfer zu unterstützen und auch neue zu gewinnen schlug Bärbel Schäfer vom evangelischen Frauenbund vor, dass in Haßloch Seniorentrainer eingesetzt werden sollten. Für deren Ausbildung würde sich Schäfer zur Verfügung stellen. Klein stellte die Möglichkeit einer kostenlosen theoretischen Führerscheinnachschulung durch die Kreisverkehrswacht vor, die man in Haßloch ebenfalls anbieten könne. Werner Pister, von den Eisenbahn-Senioren, wird sich bemühen eine Schulung für die Benutzung der Fahrscheinautomaten am Bahnhof zu organisieren.
In Haßloch gibt es bereits vielfältige Angebote für Senioren von Volkshochschule, den Altenstuben, der Sozialstation, der Arbeiterwohlfahrt, des Deutschen Roten Kreuzes, zahlreichen Vereinen, Verbänden und Selbsthilfegruppen und auch beim Bündnis für Familie ist eine Arbeitsgruppen mit dem Wohl der Senioren befasst. Diese Angebote wo möglich zu koordinieren und Synergien zu schaffen, dafür wolle man sich, so Klein, auch künftig engagieren. Ihlenfeld berichtete, dass man momentan an der Umsetzung eines Internetcafés für Senioren wäre und über die Finanzierungsmöglichkeiten des geplanten Mehrgenerationentreffpunktes im Gemeindehaus Wehlache nachdenke.
Der Runde Tisch soll von nun an jährlich tagen. Die Verfolgung der umzusetzenden Ideen übernimmt der Seniorenbeirat, der auch in seinen Sitzungen über den jeweiligen Sachstand berichten wird.














