Protokolle Fünfte Treffen
"Eltern stärken in Haßloch"
" Gesundheit in Haßloch"
(Links nur in "mehr" wirksam!)
"Soziales Haßloch"
"Kinder- und jugendfreundliches Haßloch"
AK Eltern stärken in Haßloch
Protokoll Sitzung vom 15.11.2006
Uhrzeit: 19:00 h - 20:30 h
Punkt 1 Begrüßung von Frau Bärbel Fink
Kurze inhaltliche Zusammenfassung der bisherigen Ergebnisse
und heutiger Stand
Punkt 2 Klärung der weiteren Treffen
Da einzelne aus der Gruppe nur zu unterschiedlichen Zeiten
und Wochentagen teilnehmen können, werden wir uns zukünftig
jeweils montags um 16:00 h und mittwochs um 19:00 h im Wechsel
treffen.
Punkt 3 Durchsprache des letzten Protokolls vom 30.10.06
Punkt 4 Aufbereitung der Unterlagen für den Sozialausschuss.
Besprochen wurden die Formulierungwünsche. Unterlagen sollen
bis 04.12.06 bei Frau Gryger abgegeben werden. Die fertige
Unterlagen soll bis 31.12.06 bei Herrn Bruch eingereicht werden.
Die Sozialausschuss-Sitzung wird voraussichtlich am 17.01.07
stattfinden.
Punkt 5 Frau Schiller stellt den Link: http://team-f.de vor.
Diesen Hinweis möchten wir auch mit auf unsere geplante
Internetseite aufnehmen.
Punkt 6 Sammeln neuer Punkte
Bis zum nächsten Treffen am 04.12.06 soll sich jeder
Gedanken zu neuen Themen machen.
Punkt 7 Nächstes Treffen: Montag, 04.12.06, 16:00 h im Rathaus
Marion Gryger
Protokoll des 5. Treffens vom 20. November 2006
Beginn 19.00 Uhr,
Ende 21.15 Uhr
TeilnehmerInnen (alphabetisch): Bepler-Fritz Uta, Brendel Alfred, Eberle Gerhild, Feindel Jennifer, Hemmer Claude, Herrmann Stefanie, Kukula Jumanah, Kuntz Dr. Friedrich, Pendl Ernst, Scheuermann Delia, Schuhmacher Dieter, Schupp Jaroslava, Stahler Werner.
Präsentation des Programms „POWERKIDS“: Frau Karin Maucher, AOK
Herr Schumacher begrüßt die zahlreichen Anwesenden. Eine kurze Vorstellungsrunde schließt sich an. Herr Schumacher informiert, dass die Sitzung des Sozialausschusses ins neue Jahr verlegt wurde. Herr Pendl fasst die drei Projekte für den Sozialausschuss kurz zusammen:
1. Die AG „Gesundheit“ möchte entweder auf der bestehenden Homepage der Gemeinde, erscheinen. Die Kosten (Programmieraufwand) für die Gemeinde werden auf 700,– € geschätzt! Ist das nicht möglich soll über ein eigenes Portal nachgedacht werden.
2. In der von der Gemeinde geplanten, professionell gestalteten und gedruckten Bürger-broschüre sollen die farblich hervorgehobenen, zentralen Seiten „Gesundheit in Haßloch“ heißen und z. B. 24 Seiten umfassen. Voraussetzung: Die Broschüre liegt bis zum 30.September 2007 vor. Lässt sich absehen, dass das nicht der Fall ist, möchte die AG ein 24seitiges Heftchen erstellen und drucken lassen. Geschätzte Kosten ca. 1500,– €.
Auf jeden Fall soll ein Faltblatt mit hauseigenen Mitteln der Verwaltung preiswert und schnell produziert und im Ort verteilt werden.
3. 10 POWERKIDS-Koffer (s.u.) für die beiden Grundschulen. Kosten 320,– €.
Frau Maucher stellt das Programm „POWERKIDS“ vor – siehe angehängte pdf-Datei sowie http://www.powerkids.de/ Anschließend sieht sich die Arbeitsgruppe die erste Lektion der beigefügten DVD an, in der die drei Identifikationspersonen Juri vom Kinderkanal KiKa, das Mädchen Lea und der Knabe Daniel in das Programm recht kindgemäß einführen.
In der darauf folgenden Diskussion treten vor allem die Fragen nach dem Langzeiterfolg bzw. der Rückfallquote und der Machbarkeit des Begleitkurses bei Nicht-AOK-Versicherten in den Vordergrund.
Zur Rückfallquote (auf Grund einer e-mail von Fr. Maucher nachträglich eingefügt): „Besonders erfreulich ist, dass bei der Nachuntersuchung ein Jahr nach dem Ende des Programmes
(15 Monate nach dem Programmstart), der BMI um eine weitere etwa eine halbe Standard-abweichung absank.
Zur Frage eines Begleitkurses gibt es folgende Möglichkeiten:
a) In NW, SP fängt ein Kurs nach den Osterferien 2007 an, für AOK-Kinder.
b) alle Kinder sind AOK versichert --> kein Problem.
c) nur ein Teil oder gar kein Kind ist AOK-versichert --> verschiedene Modelle möglich, z. B. könnte eine LehrerIn/SozialarbeiterIn betreuen. Die AOK könnte bis zu drei mal unterstützend tätig werden.
Eine rege Diskussion, teils nach dem offiziellen Ende der Sitzung, entsteht zur Frage der Validierung von POWERKIDS (Fr. Herrmann).
Richtig ist, dass für stark adipöse Kinder (97. -100. Perzentil) das Programm nicht geeignet ist! Diese Kinder gehören in die Hände von Teams aus Arzt, Ernährungsberater, Psychologen und Sporttherapeuten, wie es z. B. bei FITOC (Freiburg Intervention Trial for Obese Children, http://www.fitoc.de) gefordert ist. Da die Zielgruppe aber Kinder mit „ein paar Pfunden zu viel“ sind (90. -96. Perzentil) kann POWERKIDS unter Beachtung der Regeln durchaus hilfreich sein, die allmählich anschwellende Flut von bewegungsarmen, Fernseh-, Playstation-, Handy, GameBoy-, Computerdauer-benutzenden, FastFood-, Süßigkeiten-, Chips- und Cola-konsumierenden Kindern zu einer gesünderen Lebensweise anzuregen. (Absatz und Anhang beim Protokollschreiben angefügt.)
Wichtig in diesem Alter: Gewicht halten ist schon ein Erfolg! Es geht nicht um Crashdiäten, die in diesem Alter (8 – 12 Jahre) ohne ärztliche Betreung sowieso kontraindiziert sind. Auch nicht um Verbote, sondern um Anerkennung, Zuwendung – oft das eigentliche Problem!!!
Die Frage (Hr. Dr. Kunz), warum Zucker eine so geringe Rolle spielt erklärt Fr. Maucher einmal mit dem gleichen Konsum von Süßigkeiten von normalen und adipösen Kindern, zweitens mit der höheren Kalorienausbeute – bis zu 2,4 mal mehr – von Fetten als von Kohlehydraten, pflichtet Hrn. Kuntz aber insofern bei, als im Programm versucht wird, den Genuss von Cola etc. zugunsten von kalorienarmen Getränken, z. B. dünne Apfelsaftschorle, zu reduzieren.
Einig ist sich die Gruppe, dass kindliches Übergewicht vom Bildungsstand der Mutter abhängt. Anders ausgedrückt: Die – schichtenspezifisch unterschiedlich – häuslichen Essgewohnheiten beeinflussen maßgebend das kindliche Gewicht. Noch anders: „Mutter dick – (sehr wahr-scheinlich) Kinder auch dick“ – das linke Bild drückt das recht gut aus. (Bild eingefügt beim Protokollschreiben)
Kinderarzt bei der Anamnese Eltern und Kinder bereiten ein leckeres Gabelfrühstück
Eine Bemerkung (Fr. Eberle): Das Wort „Verzicht“ ist heute in vielen Familien schon zum Problem geworden!
Herr Stahler regt an, dass die Information (über die Zunahme des kindlichen Übergewichts) mit KindergartenleiterInnen und Elternbeiräten diskutiert werden soll.
Fr. Feindel weist darauf hin, dass die werdenden Mütter sich mehr Sorgen um die Zeit nach der Geburt machen und die Hebammen das Thema Ernährung stets ausführlich erörtern.
Auch in der Kinderarztpraxis Alpers/Baumann wird ein 6wöchiger Kurs für die Mütter zum Thema „Ernährung“ angeboten.
Fr. Maucher fügt an, dass es in Baden-Württemberg „Fachfrau für Kinderernährung“ gibt.
(BeKi -Fachfrauen für Kinderernährung sind die Hauptsäule der baden-württembergischen Landesinitiative BeKi Bewusste Kinderernährung. Eine der Tätigkeiten: Gemeinsam mit den Eltern (!) das zweite Frühstück im KiGa zuzubereiten (rechtes Bild oben) (Eingefügt beim Protokollschreiben))
Mit der Terminvereinbarung Montag, 23. Januar 2007, 19.00 Uhr in <wird noch bekannt gegeben> schloss die AG.
Haßloch, 23. November 2006
Ernst Pendl
Anhang: Mailwechsel von Frau Maucher mit Prof. Pudel und Herrn Pendl
Hallo Herr Dr. Pendl,
nach unserer Veranstaltung zu Powerkids gestern abend, bin ich Ihnen noch einige Antworten schuldig geblieben.
Aus diesem Grund habe ich mit einem der Erfinder von Powerkids, Prof. Pudel, Kontakt aufgenommen, wie Sie dem beigefügten Schriftwechsel entnehmen können.
Bitte übermitteln Sie die Informationen auch den Mitgliedern des Arbeitskreises.
Darüber hinaus möchte ich nochmal darauf hinweisen, dass Powerkids für Kinder konzipiert wurde, die lediglich ein leichtes Übergewicht aufweisen.
Die Höhe des Übergewichts und die begleitenden Umstände sind dafür ausschlaggebend, welche Maßnahme bzw. Therapie angemessen ist. Deshalb ist es auch gut, wenn verschiedene Angebote für übergewichtige Kinder zur Verfügung stehen.
Einen solchen Überblick von Angeboten würde ich für Hassloch empfehlen, darin könnten dann sowohl geeignete Sport- und Freizeitangebote, Kinderärzte, Psychologen, Erziehungsberatungsstellen, Ernährungsberatung, Kurse, Abnehmprogramm etc. aufgeführt sein. Daraus könnte dann ein Netzwerk der regionalen Anbieter entstehen, welches weitere Ideen entwickelt.
Ich hoffe, damit die aufgeworfenen Fragen beantwortet zu haben
und verbleibe mit den besten Wünschen für Ihre weitere Arbeit im AK
Karin Maucher
Diplom-Oecotrophologin
AOK - Die Gesundheitskasse
in Rheinland-Pfalz
Kurfürstenstr. 11
67061 Ludwigshafen
0621-5617-333
karin.maucher@rp.aok.de
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Prof. Dr. Volker Pudel [mailto:volker@pudel.de]
Gesendet: Dienstag, 21. November 2006 15:29
An: Maucher, Karin [RP]
Betreff: Re: Powerkids
Liebe Frau Maucher,
vielen Dank für Ihre Mail und Ihre Anfragen zu PowerKids. Das Programm wurde seinerzeit in München von Prof. Koletzko ein Jahr nach Beendigung evaluiert. Die Ergebnisse waren erstaunlich gut, da der alterskorrgierte BMI nach einem Jahr noch eine weitere Reduktion aufwies. Weitere, vor allem noch längere Evaluationen sind nicht durchgeführt worden, da es über so große Zeiträume auch wenig Sinn macht. Andere Einflussgrößen, die wirken, sind nicht zu messen. Da PowerKids auch eher in der Prävention angesiedelt ist, sind wir mit diesen Ergebnissen sehr zufrieden.
Dass PowerKids nicht alle Punkte der Adipositasrichtlinie entspricht, ist klar, denn das Programm ist primär kein Therapieprogramm, sondern ein Präventionsprogramm für Kinder zwischen 8 und 12 Jahren, die Probleme mit ihrem Gewicht haben. Gerade für diese Zielgruppe sollte ein Programm entwickelt werden, dass vor allem spielerisch die Motivation der Kinder erhöht und sie trainiert, ein günstigeres Ess- und Bewegungsverhalten einzuüben. Diese Zielgruppe wird durch PowerKids "gut bedient", wenn die Eltern (vor allem die Mutter) aktiv mitwirken. Die Forderung, dass PowerKids den Adipositasrichtlinien entsprechen soll, ist fachlich nicht gerechtfertigt, da dann diese Kinder, die nicht wirklich therapiert werden müssen, mit zusätzlichen Aufgaben belastet werden, die ihnen nicht wirklich helfen.
Ich hoffe, Ihnen etwas weiter geholfen zu haben und bin
mit herzlichen Grüßen
Ihr
Volker Pudel
--
Prof. Dr. rer. nat. Volker Pudel
Diplom-Psychologe
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Leiter der Ernährungspsychologischen Forschungsstelle
in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Zentrum Psychosoziale Medizin der Universität Göttingen
von-Siebold-Straße 5, 37075 Göttingen
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eMail: volker@pudel.de
Fon: 0551 396741
Fax: 0551 399621
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privat: 0551 383800
Max-Born-Ring 39
37077 Göttingen
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Karin.Maucher@RP.AOK.DE wrote:
Sehr geehrter Prof. Pudel,
habe Ihre e-mail-Adresse von Herrn Gmeiner vom AOK-Verlag erhalten und soll Sie von Ihm herzlichst grüßen.
Bei meiner Präsentation des Power-Kids-Programms in einem örtlichen Gesundheitszirkel in Rheinland-Pfalz sind folgende Fragestellungen aufgetaucht:
Wurde das Power-Kids Programm nach einem Jahr erneut evaluiert? Sind die Evaluationsergebnisse erhältlich?
Es wurde die Kritik geäußert, dass das Power-Kids-Programm nicht den Adipositasrichtlinien entsprechen würde.
Können Sie mir bei der Beantwortung dieser Frage helfen?
Über Ihre Antwort würde ich mich sehr freuen.
Mit freundlichen Grüßen
Karin Maucher
Diplom-Oecotrophologin
AOK - Die Gesundheitskasse
in Rheinland-Pfalz
Kurfürstenstr. 11
67061 Ludwigshafen
karin.maucher@rp.aok.de
0621-5617-333
Datum: 30.11.06, 17.00 – 19.00 Uhr
Anwesend: 8 Teilnehmer
TOP 1 „Caritas Ehe- und Lebensberatungsstelle Landau – Neustadt“ (Neustadt)
Herr Gunter Schlate, Mitarbeiter dieser Einrichtung der Caritas, stellte die Ehe- und Lebensberatungsstelle vor. 3 Festangestellte, 2 Honorarkräfte sowie eine Sekretärin arbeiten dort. Der Hauptschwerpunkt dieser Stelle besteht in der Beratung von Paaren. Anonymität, Schweigegebot sowie kostenlose Beratung sind Grundprinzipien dieser Einrichtung und werden jedem Besucher zugesichert.
Der Referent führte aus, dass 2/3 seiner Klientel weiblich und 1/3 männlich sei. Die meisten seien zwischen 30 und 50 Jahre alt; die Zahl der 60jährigen nehme jedoch in letzter Zeit zu. Ein wahrnehmbarer Teil der Rat suchenden Menschen käme aus Haßloch. Vor allem Angehörige der Mittelschicht nähmen dieses niederschwellige Angebot wahr. Im Schnitt berate er die Betroffenen 7 Stunden (a` 50 Minuten). Die Wartezeit läge bei 4 Wochen, besonders gewünscht seien Zeiten zwischen 16 – 19 Uhr. Beratungstermine erfolgen nach persönlicher Absprache.
Tatsache sei, so Herr Schlate, dass Partnerschaften immer weniger lang hielten, die Durchschnittsehe heute 7 Jahre dauere. Dieser Prozess gehe besonders zu Lasten der Kinder. Es fehle den Paaren eine gewisse Hartnäckigkeit, Durststrecken in einer Ehe durchzustehen. Außerdem mangele es an einer positiven Streitkultur. In der Beratungsstelle fänden Betroffene Raum, sich auszusprechen, was oft zu Hause nicht gelänge. Daraus könne bei positivem Verlauf Kraft zu einem Neubeginn der Partnerschaft erwachsen. Im negativen Fall versuche man, die gegenseitigen Verletzungen während der Trennung gering zu halten.
Im Rahmen der Beratung wird die persönliche Situation in 4 verschiedenen Dimensionen betrachtet: in der Familie, in der Arbeitswelt (oder Arbeitslosigkeit), in der eigenen Kindheit den Eltern gegenüber und in der Partnerschaft.
Die Teilnehmer der AG unterstützten während der Aussprache alle Versuche, die Erfahrungen und Erkenntnisse der Ehe- und Lebensberatung in die Gesellschaft zurückzugeben. So hielt man es für sinnvoll, in Kindergärten und in den Schulen mit den Eltern über Erziehungsstile zu reden. Konkret wurden folgende Themen vorgeschlagen:
· „Erziehung ist Beziehung“
· „Kennzeichen seelischer Verwahrlosung von Kindern und Jugendlichen“
· „Wie kann ich eine Beziehung lebendig halten?“
· „Wenn die Eltern älter werden…“
Sowohl das Hannah-Arendt-Gymnasium - mit seiner Institution der Abendgespräche – wie die anderen Schulen kämen als Veranstaltungsort in Frage. Herr Schlate betonte die Notwendigkeit; Multiplikatoren für diese Fragestellungen anzusprechen, und erklärte sich bereit, als Referent aufzutreten.
Wer die kostenlose Beratung der Caritas in Anspruch nehmen möchte, besuche die Einrichtung in Neustadt in der Landschreiberei Str. 6 (Anmeldung Tel: 06321/ 88615).
TOP 2 Nächster Termin
Das nächste Treffen der AG „Soziales Haßloch“ soll am Donnerstag, den 18.1.2007, um 17.00 Uhr stattfinden.
Themen sind das Hartz –IV-Frühstück des Diakonischen Werkes sowie die Ehrenamtsbörse.
Protokollant: C. Weitz
3.12.06
AK Kinder- und jugendfreundliches Haßloch
Sitzung vom 20.11.2006
Anwesend:
Frau Scheurer CVJM
Frau Hübner Kurpfalzschule
Frau Renner Blaubär
Herr Finger
Herr Moser Jugendgemeinderat
Die Anwesenden bearbeiteten das Protokoll der letzten Sitzung.
Zu TOP 2) Kinder im Strassenverkehr
Frau Hübner hatte die Anregung, die Aktion „Notinsel“ sollte in Haßloch forciert werden. Diese Aktion bedeutet, dass sich Kinder auf dem Schulweg bei bedrohlichen Situationen in Geschäften melden können und dort Hilfe erhalten. Dazu müsste der Kinderschutzbund angesprochen werden. Man könnte nicht nur Geschäfte einbinden, sondern auch Privathaushalte. Einwand: viele Geschäfte sind um 13 Uhr, wenn die Kinder auf dem Nachhauseweg sind, geschlossen. Weitere Probleme: Verkehrserziehung. Die meisten Kinder fahren mit dem Fahrrad in Riesenpulks und erzählen noch beim Fahren, was eine Gefährdung auch für andere Verkehrsteilnehmer bedeutet.
Nachfrage zur PolizeistatistiK: liegen keine Ergebnisse vor.
Zu TOP 3) Kinder-und Jugendangebote der Kirchen
Angebote sollten auf der Homepage der Gemeinde gesammelt werden, auch Angebote der Vereine und des Jugendhauses, quasi wie ein „LEO für Kinder und Jugendliche“. Kirchliche Vertreter könnten auch Kontakte zu den Schulen aufbauen und dort vor Ort Angebote nach 13 Uhr machen. Kirchen sollten Ideen entwickeln, wie Jugendliche erreicht werden können.
Zu TOP 4) Gestaltung des Rathausplatzes
Es wurde ein Antrag erarbeitet, der dem Sozialausschuß vorgelegt werden soll. Der Ausschuß soll prüfen, ob der auch andere Nutzungsarten möglich sind. Richtigstellung des „Blaubär“: der Cafébetrieb ist geschlossen, es finden jedoch häufig andere Veranstaltungen statt bzw. ist das Haus von Fremdgruppen belegt. Gleichzeitig Veranstaltungen und Cafébetrieb ist oft nicht möglich. Neues Internet-Café in der Ortsmitte: es tauchten Fragen auf über den Jugendschutz in diesem Bereich. Evt. könnte Herr Jochim etwas darüber wissen. Herr Finger erklärte sich bereit, ebenfalls Erkundigungen einzuziehen.
Zu TOP 5) TSV-Gelände
Die Ortsbesichtigung wurde verschoben, es gibt noch keinen weiteren Termin. Bezüglich der Grillhütte gibt es wieder eine Standortbesichtigung, im Haushalt wurden die Mittel hierfür gestrichen. Evtl. sind Sponsoren möglich.
Zu TOP 6) Anbieter für Jugendarbeit auf der Homepage
Man sollte die Anbieter sammeln. Evtl. könnte ein Formblatt entworfen werden, mit dem dann die Anbieter ihre Angebote selbst einpflegen können. Das „Amtsblatt“ könnte als Tabelle eingerichtet werden in der die Termine eingetragen werden.
Zu TOP 7 ) Verschiedenes
Ausbildungssituation: es gibt keine Erhebung, wer ausbildet oder eine Ausbildung macht. Zahlen liegen nur von den Schulabgängern vor.
Eine Ausbildungs- bzw. Praktikumsbörse wäre sinnvoll: vielleicht könnte die Leistungsschau dazu genutzt werden. Beim nächsten Mal könnte Herr Watolla vom Gewerbeverein eingeladen werden.
Herr Dietrich vom Jugendhof war eingeladen, um über die Arbeit zu berichten. Er soll erneut eingeladen werden.
Anregung: E-Mail-Adressen sammeln und das Protokoll per E-Mail verschicken. Eine Verknüpfung mit anderen AGs, z.B. "Familien stärken" wird ebenso als sinnvoll erachtet.
Nächste Sitzung: Mo, 8.1.2007,18 Uhr
Protokoll: B.Renner


























