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Gemeinde Haßloch

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Jugend Gemeinderat
Lokales Bündnis für Familien
Metropolregion Rhein-Neckar

38 Ideen für eine familienfreundliche Gemeinde

Sozialausschuss stimmt über Vorschläge der Arbeitsgruppen des lokalen „Bündnisses für Familien" ab

Ein Mammutprogramm mit 38 Abstimmungen bewältigte der Sozialausschuss des Gemeinderats bei seiner Sitzung am Mittwoch. Abgestimmt wurde über die Vorschläge der fünf Arbeitsgruppen des „Lokalen Bündnisses für Familien in Haßloch".

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Menschen mit Handicap sehr zurückhaltend

Behindertenbeauftragter Hermann Volkmer berichtet von bisher geringer Resonanz

Der 'Ansprechpartner für Behindertenangelegenheiten' soll der Vermittler zwischen behinderten Menschen und der Verwaltung sein", skizzierte Sozialdezernent Jürgen Hurrle beim Behindertenstammtisch die Aufgaben Hermann Volkmers, der dieses Ehrenamt seit knapp einem Jahr innehat.

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Arbeitsgruppe „Gesellschaftliches Leben“ will Synergieeffekte schaffen

Die Arbeitsgruppe „Gesellschaftliches Leben“ traf sich zum 6. Mal, um weitere Ideen herauszuarbeiten. Dabei wurde aus der Gruppe angeregt, evtl. durch Zusammenlegen der Arbeitsgruppen „Gesellschaftliches Leben“ und  „Kinder- und jugendfreundliches Haßloch“ Synergieeffekte zu schaffen und die gleichen Themen auf einer breiteren Ebene zu diskutieren.

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Der Arbeitskreis "Kinder- und jugendfreundliches Haßloch" bringt weiterhin gute Ideen ein

Die Arbeitsgruppe kinder- und jugendfreundliches Haßloch, die entstanden ist aus dem „Bündnis für Familien“ trafen sich ein weiteres Mal in diesem Jahr, um ihre Punkte zu definieren, die sie im Januar dem Sozialausschuss vortragen wollen.

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Protokolle Fünfte Treffen

"Eltern stärken in Haßloch"
" Gesundheit in Haßloch"
   (Links nur in "mehr" wirksam!)
"Soziales Haßloch
"Kinder- und jugendfreundliches Haßloch"

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Arbeitsgruppen aus „Bündnis für Familie“ erarbeiteten Vorschläge für Sozialausschuss

Oktober bzw. Anfang November trafen sich die Arbeitsgruppen zu ihren 4. Arbeitstreffen, und zwar „Soziales Haßloch“, „Gesundheit in Haßloch“, „Kinder- und Jugendfreundliches Haßloch“ , „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, "Eltern stärken in Haßloch" und "Gesellschaftliches Leben in Haßloch", die aus dem „Bündnis für Familien in Haßloch“ entstanden sind, um ihre Ziele zu definieren, die sie demnächst im Sozialausschuss vorstellen wollen.

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Die vierte Runde

Protokolle der AK-Sitzungen in "Lokales Bündnis für Familien"

AK "Soziales Haßloch"
AK "Gesundheit in Haßloch"
AK "Kinder- und Jugendfreundliches Haßloch"
AK "Vereinbarkeit von Familie und Beruf"
AK "Eltern stärken in Haßloch"
AK "Gesellschaftliches Leben in Haßloch"

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Bündnis für Familien in Haßloch zieht Zwischenbilanz:

Gute Ideen stehen vor der Umsetzung

Das Haßlocher Bündnis für Familien, das am 4. Mai 2006 vom 1. Beigeordneten und Sozialdezernenten Jürgen Hurrle ins Leben gerufen wurde, hat eine erste Zwischenbilanz gezogen. Am 20. September trafen sich alle sechs Arbeitsgruppen mit über 50 aktiven Bürgerinnen und Bürgern, um ihre Arbeit und ihre Ideen vorzustellen.

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„Schon einige Projekte auf den Weg gebracht"

Arbeitsgruppen des „Bündnisses für Familien ziehen erste Bilanz

Im Rahmen der bundesweiten Initiative „Lokale Bündnisse für Familie" trafen sich die sechs in Haßloch agierenden Arbeitsgruppen zu einer gemeinsamen Tagung, um eine Zwischenbilanz über ihre bisherige Arbeit zu ziehen.

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Die Presse zur dritten Runde

Hilfe für Bedürftige: Gruppe plant Ehrenamtsbörse

Rentner, die auf Spielplätzen die Aufsicht führen; Helfer, die einspringen, wenn bedürftige Menschen umziehen oder wenn Winterdienst und Gartenarbeit anstehen – das sind die Vorschläge, die die Arbeitsgruppe „Soziales Haßloch" in ihrer Sitzung erarbeitet hat. Zur Umsetzung sei eine Ehrenamtsbörse dringend notwendig, so Christoph Weitz, der Sprecher der Arbeitsgruppe.

 

Die bisher eingegangenen Protokolle als pdf-Datei:

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Die Presse zu den zweiten Treffen

„Betreuungslücken" sollen geschlossen werden
Der Arbeitskreises „Vereinbarkeit von Familie und Beruf" entwickelt ein Informationsblatt

Ein Informationsblatt mit einem angehängten Fragebogen entwickelt derzeit der Arbeitskreis „Vereinbarkeit von Familie und Beruf" innerhalb des Bündnisses für Familien.
Der Fragebogen, den Ursula Joa vom Kinderschutzbund entwickelt hat, soll Aufschluss darüber geben, inwieweit die Betreuungsmöglichkeiten in Haßloch von den Familien als ausreichend erachtet werden, und wo noch Bedarf gesehen wird. Erfragt wird daher unter anderem, wie die Kinderbetreuung während der Ferien oder in einem Krankheitsfall geregelt wird, und ob es in bestimmten Zeiten zu Engpässen kommt.
Gleichzeitig soll das Flugblatt die vorhandenen Betreuungsmöglichkeiten auflisten, beginnend im Kleinkindalter bis hin zu den Grundschülern, für die es unter anderem den Schülerhort gibt. Auch der „Blaubär", die Beratungsstelle für allein Erziehende und Frauen sowie der Kinderschutzbund, der Babysitter und Tagesmütter vermittelt, sollen aufgeführt werden.
Fraglich ist noch, wie das Informationsblatt finanziert wird und wie die Verteilung organisiert werden soll. Während der Sitzung informierte Barbara Kotsch, die Leiterin der Ernst-Reuter-Schule, von einer an der Ganztagsschule beschäftigten Erzieherin, die sich vorstellen kann, „Betreuungslücken" zu schließen. Sie treten etwa nach Schulschluss um 16 Uhr oder an Freitagen auf, an denen auch in der Ganztagsschule der Unterricht um 12 oder 13 Uhr endet. Die Teilnehmerinnen im Arbeitskreis waren sich schnell einig, dass es für eine „Börse" für diese Betreuungszeiten Bedarf gebe - bei den Eltern, aber auch bei vielen Pädagogen, die arbeitslos oder in Familienzeit sind. Die nächsten Sitzungen des Arbeitskreises sind für den 5. und 26. September um 18 Uhr im Rathaus anberaumt.


Mehr Platz für Cafés
Ideen für den Rathausplatz

Die Arbeitsgruppe „Gesellschaftliches Leben", die aus dem Projekt „Bündnis für Familien" entstand, traf sich zu weiteren Gesprächen. Drei zentrale Punkte wurden herausgearbeitet. Die Themen Wochenmarkt an mehreren Tagen, Umgestaltung Rathausplatz sowie Bolzplatz wurden intensiv diskutiert.
Etliche Teilnehmer der Gruppe waren der Meinung, dass man eine weitere Belebung des Wochenmarktes erreiche, wenn man auch am Mittwoch Waren auf dem Haßlocher Wochenmarkt anbiete. Dabei wurde angeregt, das Sortiment zu erweitern und auch Kunstgegenstände und Handwerksarbeiten anzubieten. Auch ein Bauern- und Kleintiermarkt wurde vorgeschlagen. Die Vorschläge sollen an die Verwaltung weitergegeben werden.
Das Thema „Umgestaltung Rathausplatz" wurde kontrovers diskutiert. Bemängelt wurde, dass die Langgasse keine Fußgängerzone ist. Ebenfalls wurde kritisiert, dass die vorhandene Bushaltestelle zu groß konzipiert sei und für eine Belebung des Rathausplatzes besser wieder abgebaut werden sollte. Durch den Wegfall des Linienverkehrs sei kein Bedarf mehr vorhanden und durch das Ruftaxi nicht mehr so genutzt, wie es ursprünglich gedacht worden sei. Der Vorschlag von etlichen Teilnehmern der Gruppe war, den Parkplatz mittelfristig in Flächen für Cafés sowie einen bewirtschafteten Pavillon umzugestalten.
Ein weiteres Thema war der Bau eines Bolzplatzes in der Nähe der Ortsmitte. Hierfür wurden geeignete Flächen gesucht. Vorgeschlagen wurden unter anderem das ehemalige Haag-Gelände, der hintere Pfalzplatz, die verlängerte Richard-Wagner-Straße und Gottlieb-Duttenhöfer-Straße und Südlich der Rosenstraße. Wichtig für die Teilnehmer war die Nähe zum Ort, da die Ansiedlung im Außenbereich nicht die nötige Aufsicht bringe. Einigkeit herrschte im Punkt, dass die Kinder unmittelbar auf den Bolzplatz zugreifen können.


Bei Thema Gesundheit Vernetzung angestrebt

Einrichtungen, die sich mit dem Thema Gesundheit befassen, haben sich beim zweiten Treffen der Arbeitsgruppe „Gesundheit in Haßloch" des „Lokalen Bündnisses für Familien" vorgestellt. Die Vernetzung dieser Gruppen sowie die Ergänzung der Homepage der Gemeinde und der Bürgerbroschüre waren weitere Themen.
Der Sprecher dieser Arbeitsgruppe, Dieter Schuhmacher, stellte das DRK Haßloch/Meckenheim vor. Die ehrenamtliche Arbeit des DRK umfasse elf Bereiche: Bereitschaftsdienst, Jugendrotkreuz, Mobiler Ambulanter Sozialer Dienst, Gymnastikgruppen, Seniorenclub, Frauenkreis, Kleiderstube, Kontaktclub für psychisch Kranke, Reisegruppe, Blutspendeaktionen und Hausnotruf. Einigkeit herrschte darüber, dass die Pflege der Daten, die von der Verwaltung vorgenommen werde, nur so gut sein könne, wie diese von den Gruppen und Vereinen aktuell gemeldet würden. Es wurde eine schnelle Vernetzung aller Angebote angeregt und empfohlen, die Selbsthilfegruppen in der Homepage der Gemeinde sowie in die Bürgerbroschüre aufzunehmen. Daneben waren sich Teilnehmer darüber einig, dass der gesundheitliche Teil der Broschüre ausgekoppelt werden soll. Geplant ist, ein Faltblatt zu diesem Thema zu entwerfen und bis zum nächsten Treffen vorzulegen.
Suse Schniz-Beck stellte abschließend ihre Tätigkeit als Suchtpräventions-Fachfrau vor.


Spielplätze sorgen für Ärger
Arbeitsgruppe „Kinder- und jugendfreundliches Haßloch" tagt

Eine Person mit sozialpädagogischer Ausbildung zur Betreuung der Spielplätze an der Wehlache und „Im Tiefenthal" bis in die späten Abendstunden wäre ratsam. Beim Gedanken an die Personalkosten lachen die Teilnehmer kurz und trocken auf, doch Beigeordneter Jürgen Vogt meint: „Wir dürfen ja nachdenken und träumen." Fast nahtlos schloss die Arbeitsgruppe „Kinder- und jugendfreundliches Haßloch" an die Gespräche aus der ersten Sitzung an.

Da hatten die Mitglieder unter anderem kritisiert, dass Jugendliche auf dem Abenteuerspiel-platz „Im Tiefenthal" abends und nachts laut feiern und Scherben, Zigarettenkippen und anderen Müll hinterlassen. Für gepflegtere Plätze sorgen könnten neben einem fest ange-stellten Betreuer aber auch Gruppen und Organisationen, die solche Plätze für ihre eigenen Arbeit nutzen und entsprechend in Ordnung halten. Edeltraud Höring vom „Blaubär" gab allerdings zu bedenken, dass das Jugendhaus in der Vergangenheit Hüttenbau auf solchen Plätzen versucht habe; nach mühevoller und engagierter Arbeit sei das Ergebnis innerhalb kürzester Zeit von anderen Jugendlichen mutwillig zerstört worden.

Helmut Eislöffel hat im „Blaubär" eine halbe Stelle inne und ist in den Sommermonaten für zehn Wochenstunden als Streetworker bei der Gemeinde angestellt. Dieses Stundenkontingent reicht bei weitem nicht aus, waren sich die Mitglieder der Arbeitsgruppe einig. Und auch der Versuch, die Jugendlichen von den Abenteuerspielplätzen „umzusiedeln", ihnen eigene Frei-räume und Rückzugsgebiete anzubieten, sei nicht erfolgversprechend, dämpfte Eislöffel entsprechende Erwartungen. Gespräche hätten ergeben, dass die angesprochenen Jugend-lichen keine konkreten und einheitlichen Wünsche haben, zumal sie untereinander zum Teil verfeindet und konkurrierend seien. Wie man bei diesem Thema konkret weiterarbeiten will, soll bei der nächsten Sitzung im September besprochen werden.

Als positiv in der Gemeinde wurde allerdings auch herausgestellt, dass die Zusammenarbeit zwischen einzelnen Organisationen - Jugendamt, Polizei, Jugendhaus und auch Schule, und hier vornehmlich die Hauptschule - gut und unbürokratisch funktioniere. Monica Hübner, Leiterin der Kurpfalzschule, berichtete kurz von einem von ihr entworfenen Konzept an ihrer Schule. Es soll auf drei Standbeinen stehen: Schulsozialarbeit, soziales Training für auffällige Jugendliche und sowie Stärkung von Opfern, also von Schülern, die Repressalien durch ihre Mitschüler ausgesetzt sind. Einzelheiten nannte sie keine, da das Thema zunächst in den Gremien der Gemeinde vorgestellt und diskutiert werden soll. Sicher ist aber, dass es Kosten verursachen wird, die zum Teil durch ein Landesprogramm Schulsozialarbeit abgedeckt sind, zum Teil aber am Schulträger - der Kommune - hängen bleiben.

Einig war sich die Arbeitsgruppe darin, dass sie in allen Bemühungen Tugenden wie Rücksichtnahme und Anstand wieder stärken wollen. Nicht nur in diesem Zusammenhang vermissen die Mitglieder unter anderem die Vertretung der Kirchen, und sie wollen auch die Schulen mit ins Boot bekommen. Insgesamt werden mehr Interessenten gesucht.


„Pflegebörse" soll Personal vermitteln
Arbeitsgruppe „Soziales Haßloch" entwickelt neue Ideen
Hilfen für Pflegebedürftige und Pflegende beziehungsweise Familienangehörige waren das Hauptthema des zweiten Treffens der Arbeitsgruppe „Soziales Haßloch" im „Lokalen Bündnis für Familien". Dabei wurde deutlich, dass das Großdorf viele Angebote von verschiedenen Trägern aufweist. Dennoch wurden einige Möglichkeiten der Erweiterung von Angeboten diskutiert.
Darüber hinaus sollten zukünftig die Pflegenden von der Gesellschaft besonders gewürdigt werden, wurde angeregt. In Haßloch und der näheren Umgebung werden folgende Hilfen zur Pflege und Betreuung bereits angeboten: Sozialstation (insbesondere ambulante Pflege), DRK (hauswirtschaftliche Versorgung), Arbeiterwohlfahrt (Essen auf Rädern), Nachbarschaftshilfe (Betreuung von Älteren und Pflegebedürftigen), Pflegeheim Theodor-Friedrich-Haus mit 101 Plätzen und einer geplanten Station für demenzkranke Menschen, „Betreutes Wohnen" (ab 2007 geplant) sowie die Tagespflegestation in Böhl-Iggelheim.
Allerdings stellten die Teilnehmer fest, dass es in Haßloch allerdings derzeit an Möglichkeiten für Familien beziehungsweise Angehörige fehle, eine Tagesbetreuung für pflegebedürftige Menschen zu erhalten. Daher sei es aufgrund der hohen finanziellen Belastungen der Familien und zu geringer Zuschüsse vielen nicht möglich, auf legalem Wege Pflegekräfte zu beschäftigen. Um die Pflegenden optimal zu versorgen, sei es notwendig, flexible Pflegekräfte für mehrere Stunden am Tag zur Verfügung zu haben. Die Sozialstation übernehme nur pflegerische Tätigkeiten zu festen Zeiten und könne keine Tagesbetreuungen anbieten. Bei dem derzeit festzustellenden steigenden Bedarf sei es in Zukunft unumgänglich, die Tagesbetreuung von Haßlocher Bürgern zu optimieren, so das Fazit der Diskussion.
Außerdem werde angestrebt, eine „Pflegebörse" einzurichten. Ziel dieser Einrichtung sei es, Pflegepersonal auf legalem Weg zu vermitteln. Daneben wurde angeregt, den Austausch über Erfahrungen mit Behörden, aber auch im pflegerischen Bereich zu ermöglichen, da die Pflegenden Rat und Unterstützung benötigten. Die Sozialstation habe dafür seit einiger Zeit einen Gesprächskreis initiiert.
Besonderen Dank erhielten das Pflegepersonal sowie die vielen ehrenamtlichen Helfer und Vereine, die sich um die Versorgung der Bewohner des Theodor-Friedrich-Hauses kümmern. Den Pflegeberufen fehle die nötige Anerkennung. Da diese Leistungen insbesondere auch der aufopferungsvollen Pflege für Familienangehörige kaum bekannt seien, soll eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit betrieben werden. Auch Ehrungen seien geeignet, die „stillen Helden" zu würdigen.
Beim nächsten Treffen am 31. August, 17 Uhr, im Rathaus, Zimmer 010, will der Arbeitskreis die Themen Ehrenamt und Ehrenamtsbörse, Senioren helfen Senioren und Nachbarschaftshilfe besprechen. Angeregt wurde außerdem ein Treffen aller Arbeitsgruppen im September. Sozialdezernent Jürgen Hurrle will dazu einladen, damit alle Arbeitskreise Zwischenberichte ihrer bisherigen Arbeit abgeben können.


Das zweite Treffen der Gruppe "Eltern stärken" findet am 28.08. statt. Der Bericht wird nachgetragen.

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Neue Termine bei „Bündnis für Familien“ in Haßloch

Logo Bündnis für Familien

Alle Arbeitsgruppen haben sich zum zweiten Gespräch getroffen bis auf

Eltern stärken in Haßloch

28.08.2006  18.30 Uhr

Die Protokolle der ersten Sitzungen finden Sie in der beigefügten pdf-Datei, die der zweiten, sobald alle eingetroffen sein werden.

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Die Presse zu den ersten Treffen im "Bündnis"

AG "Gesellschaftliches Leben in Haßloch"

Eisbahn soll im Winter Besucher anlocken

Anregung für das Ortszentrum

Mit einer Eisbahn, der Möglichkeit eines Treffpunkts für mehrere Generationen sowie einer Grillhütte befasste sich die Arbeitsgruppe „Gesellschaftliches Leben" in ihrer ersten Sitzung. Sie ist eine der Arbeitsgruppen des lokalen „Bündnisses für Familien".

Als vordringliches Projekt wurde von der Gruppe die Errichtung einer Eisbahn angesehen. Sie soll aber nicht durch Überflutung von Wiesen angelegt werden, wie zunächst angeregt worden war. Zu groß wäre das Risiko eines milden Winters, der das Projekt zum Scheitern bringen würde, so Befürchtungen in der Gruppe. Stattdessen soll in der Vorweihnachtszeit ein privater Betreiber eine künstliche Eisbahn im Ortszentrum aufbauen und so einen zusätzlichen Frequenzbringer für den Weihnachtsmarkt schaffen.

Nähere Informationen will Karin Hurrle bis zur nächsten Sitzung der Arbeitsgruppe „Gesellschaftliches Leben" liefern. Voraussetzung soll sein, dass das Projekt für die Gemeinde keine Kosten verursacht.

Erneut wurde der Wunsch nach einem Treff im Ortszentrum laut, in dem sich alle Generationen wohlfühlen können. Annette Staudinger, Leiterin der Gemeindebücherei, regte in deren Räumen ein kleines Café an. Im Dach sei sogar noch eine ausbaufähige Fläche vorhanden.

Auch die Grillhütte bleibt Wunsch vieler, jetzt auch der Arbeitsgruppe „Gesellschaftliches Leben". Bei diesem Thema will man sich eventuell mit der Jugendgruppe des Bündnisprozesses zusammentun. Außerdem soll erfragt werden, welcher Verein eine Möglichkeit sieht, sich bei der Erstellung einer Grillhütte einzubringen.


Das nächste Treffen der Gruppe ist für den Donnerstag, 6. Juli, um 18 Uhr geplant. (ted)

Quelle:  DIE RHEINPFALZ , Mittelhaardter Rundschau,  Samstag, 17. Juni 2006

AG „Soziales Haßloch" stellt Projekt „Wohnen mit Assistenz" vor

Behinderte besser ins Leben integrieren

 „Wohnen mit Assistenz" ist ein Projekt für behinderte Erwachsene, das das Christliche Jugenddorf (CJD) Neustadt in Haßloch etablieren will. Jürgen Wedemann, Mitarbeiter des CJD, stellte das Vorhaben jetzt der Arbeitsgruppe „Soziales Haßloch" vor. Die Arbeitsgruppe ist entstanden aus dem „Bündnis für Familien", das unlängst im Großdorf gestartet ist.

Die Belange Behinderter sind durch den Kurzvortrag Wedemanns zum Thema der ersten Arbeitssitzung geworden. In Frage kommt das „Wohnen mit Assistenz" für Behinderte, die ein weitgehend eigenständiges Leben führen können, aber nicht komplett. Die Notwendigkeit für Betreuung ist bei ihnen nicht (mehr) so groß wie bei Bewohnern von Betreuten Wohngemeinschaften, von denen es in Haßloch auch eine unter Trägerschaft des CJD gibt. Fünf bis sechs Menschen weiß Wedemann auf Anhieb, die für eine solche noch relativ neue Wohnform in Frage kommen: Einzel- oder besser Zweipersonenhaushalte, die von ihm betreut werden, je nach Bedarf. Wie groß der Hilfebedarf ist - es kann beim Einkaufen sein, beim Saubermachen der Wohnung oder alltäglichen Diensten - legt ein persönlicher Hilfeplan fest.

Die Finanzierung sei gesichert, betont Wedemann. Was noch fehlt, ist geeigneter Wohnraum - in Haßloch, da er selbst hier wohnt und auch die betroffenen Behinderten von hier kommen. Dann nämlich bleiben die Wege kurz und damit die Kosten geringer. Sozialdezernent Jürgen Hurrle sagte seine Unterstützung zu, wenn es um die Suche nach Wohnraum geht. Auch die anderen Mitglieder der Arbeitsgruppe unter ihrem Sprecher Christoph Weitz halten das Projekt für sinnvoll, betrachten es als einen ersten Schritt in die Richtung zu einem sozialen Dorf.

Die Gleichstellung Behinderter war ein weiteres Thema der Arbeitsgruppe. Auf Nachfrage von Weitz betonte unter anderem Hermann Volkmer, der Ansprechpartner für Behinderte in Haßloch, dass sie sich durchaus „im alltäglichen Leben ausgegrenzt fühlen". Er wie auch Hurrle verwiesen erneut darauf, dass Freiwillige derzeit mit der Bestandsaufnahme für eine Neuauflage des Behindertenführers für den Ort beschäftigt sind: „Weitere Ehrenamtliche sind durchaus erwünscht", animierte der Sozialdezernent.

Als weiteres Thema kristallisierte sich im Verlauf der Diskussion die Vereinsmitgliedschaft für behinderte Menschen heraus. Einmütig stellten die Arbeitsgruppenteilnehmer fest, dass es durchaus zahlreiche Vereine gibt, in denen auch Behinderte gleichberechtigt mittun können; häufig fehlt aber der Mut und auch die Kenntnis, einen Anfang zu wagen. Auch hier bot sich erneut Volkmer als Vermittler an: Sowohl Vereine als auch Interessierte können sich bei ihm melden; als Kontaktperson möchte er Clubs und potenzielle Mitglieder zusammenbringen, die Behinderten bei ihrem ersten Besuch auch gerne begleiten.

Info: Volkmer hält an jedem zweiten und vierten Samstag im Monat von 10 bis 11 Uhr eine Sprechstunde im Bürgerbüro ab.

Das nächste Treffen der Arbeitsgruppe „Soziales Haßloch" ist für den 13. Juli, 17 Uhr geplant.

Quelle: DIE RHEINPFALZ, Mittelhaardter Rundschau, Dienstag, 06. Juni 2006

AG "Kinder- und jugendfreundliches Haßloch": Jugendliche sollen besser in das Gemeindeleben integriert werden

Job-Füchse, Streetworker und Musik für die Jugend

Die zweite Arbeitsgruppe, die aus dem „Bündnis für Familie" in Haßloch hervorgegangen ist, beschäftigt sich mit dem Thema „Kinder- und jugendfreundliches Haßloch". Im Mittelpunkt der Diskussion stand vor allem das derzeit ausbaubedürftige Freizeit-Angebot für die Haßlocher Jugendlichen, welches als Schlüssel für die Vermeidung teilweiser gesellschaftlicher Isolation ins Visier genommen wurde.

Florian Moser vom Jugendgemeinderat und Sprecher des Arbeitskreises sieht das so: „Die Jugendliche haben in Haßloch keinen festen Platz und keine Wahl, wo sie hin können. Deshalb gehen viele nach auswärts". Dabei stünde der Alkoholkonsum nicht im Vordergrund. Außerdem sei wenig Toleranz für Veranstaltungen für Jugendliche vorhanden, stellte Moser fest.

Die Ursache für die zurückgehenden Angebote erkennt die stellvertretende Leiterin vom Jugend- und Kulturhaus Blaubär darin, dass Kinder und Jugendliche keine Lobby haben. „Wenn in diesem Bereich Mittel gekürzt werden, gibt es kaum Proteste. Ganz anders dagegen im Seniorenbereich", sagt Edeltraud Höring.

Die jungen Familien blieben einfach weg, wenn sie sich etwas nicht leisten können, seien mit Beruf oder Hausbau beschäftigt. Genau an der nicht mehr ausreichenden familiären Betreuung knüpft auch Monica Hübner von der Kurpfalzschule mit ihrer Anregung an, die Jugendlichen mehr emotional einzubinden.

Die Konrektorin unterstreicht insbesondere die Gefahr, die Hauptschule zunehmend zu isolieren: „Die Jugendlichen geraten immer mehr an den Rand, sind gesellschaftlich nicht mehr so richtig integriert."

Sie fordert, die Bevölkerung in diesem Punkt zu sensibilisieren. Da lediglich 20 Prozent der Jugendlichen eine Lehrstelle gefunden haben, hält Hübner den zusätzlichen Einsatz von so genannten „Jobfüchsen" für sinnvoll, die eine Mischform zwischen Sozialarbeit und Arbeitsvermittlung praktizieren, indem sie vor Ort die Verbindung zwischen Schülern und möglichen Lehrstellen herstellen.

Florian Moser schlägt - um die drei verschiedenen Schultypen in Haßloch zusammen führen zu können - schulübergreifende gemeinsame Projekte vor.

Die Anwesenden waren sich einig, dass sowohl die Veranstaltung von Live-Musik alle sozialen Schichten und Jugendlichen verbinden könnte, als auch ein Raum gefunden werden muss, in dem „es nicht so darauf ankommt", in dem sich die Jugendlichen selbst etwas schaffen können.

Der Beigeordnete Jürgen Vogt zieht in Erwägung, das zum Verkauf stehende „Ascot" als Jugendkneipe zu reanimieren, und zusätzliche Streetworker an den Plätzen, an denen sich Jugendliche aufhalten, einzusetzen.


Info

Das nächste Treffen der Arbeitsgruppe findet am Dienstag, 4. Juli, um 18 Uhr im Rathaus, Zimmer 10, statt.


Quelle: DIE RHEINPFALZ  Mittelhaardter Rundschau , Freitag,  09. Juni 2006

AG „Gesundheit in Haßloch" will Vernetzung

Lücken im Angebot entdecken

Die Arbeitsgruppe „Gesundheit in Haßloch" im lokalen „Bündnis für Familien" hat als ersten Schritt eine gemeinsame Erfassung aller Angebote im Großdorf aus dem Gesundheitsbereich beschlossen. Damit sollen am Ende des Jahre die Vernetzung aufgezeigt und die Lücken aufgedeckt werden können.

„Vom Umfang her müsste die Arbeitsgruppe Gesundheit in Haßloch" eine der größten werden", stellte Ursula Koob von der Nachbarschaftshilfe in der Gemeinde fest.

Um das gemeinsame Ziel zu erreichen, alle in Haßloch verfügbaren Angebote und Dienste aus dem Gesundheitsbereich flächendeckend erfassen zu können, wollen die jetzigen Mitglieder zusätzliche Mitstreiter gewinnen. Zu wenige Institutionen mit gesundheitlicher Intention haben Vertreter geschickt, um eine mittels Auflistung vollständige Auskunft zu erhalten, was der Bürger wo in Anspruch nehmen kann. Beispielsweise waren weder Ärzte noch Apotheker oder Kneipp-Verein und keine Selbsthilfegruppe vertreten.

Vielen Bürgern sei beispielsweise nicht bekannt, dass das Deutsche Rote Kreuz Beratung für psychisch Kranke anbiete, so der Sprecher des Arbeitskreises, Dieter Schumacher vom DRK-Ortsverein Haßloch-Meckenheim. Deshalb müssten als erstes die vielfältigen Angebote überschaubar gemacht werden. „Dazu zählen auch die Metzgereien, die fettreduzierte Würste (stattdessen beispielsweise mit Joghurt) anbieten, denn dieses sei auch gesundheitsförderlich, meinte Kuno Müller von der AOK Neustadt. „Vieles gehört in den Bereich Gesundheit, an das man nicht denkt", stellte die ehrenamtlich bei der Nachbarschaftshilfe Tätige Ursula Koob fest.

Dabei wollen sich die Mitglieder der Arbeitsgruppe bei Überschneidungen gegenseitig ergänzen, eine Vernetzung schaffen und daneben anhand der Bestandsaufnahme die Nischen entdecken, bei denen noch Handlungsbedarf besteht. Die aufgedeckten Lücken sollen sodann der Haßlocher Gemeindeverwaltung deutlich gemach werden.

Suse Schniz-Beck von der Suchtberatungsstelle Bad Dürkheim erhofft sich darüber hinaus, für ihre Präventionsarbeit in Haßloch zusätzliche Mitstreiter gewinnen zu können, um ihr hiesiges Arbeitsgebiet beleben und möglichst auch Neues kreieren zu können. (ird)

Quelle: DIE RHEINPFALZ , Mittelhaardter Rundschau, Freitag, 16. Juni 2006

„Elternbörse-Tag" angeregt

Beim ersten Treffen der Arbeitsgruppe „Eltern stärken in Haßloch" des lokalen „Bündnisses für Familien" wurde vereinbart, dass alle Einrichtungen einen Flyer über ihre Arbeit vorlegen mit dem Ziel, eine „Netzwerkkarte" zu erstellen. Überlegt wurde außerdem, einen „Elternbörse-Tag" in einer Schule oder auf dem Rathausplatz zu veranstalten, um eine Bedarfsanalyse zu erstellen beziehungsweise eine Projektpalette für Eltern anbieten zu können.
Festgehalten wurden außerdem Projekte, die bereits erfolgreich laufen: an der VHS Kurse wie „PEKiP" sowie „Knigge-Benimm-Kurse", beim Kinderschutzbund „Starke Eltern - starke Kinder". Ein zusätzliches Angebot sei vom CJD in Lambrecht mit dem Titel „Wie umarme ich einen Igel?" initiiert worden. Schließlich habe die Hebammenpraxis eine Praxisberatung für werdende Eltern im Programm. Für den Herbst plant der Jugendhof Haßloch einen Elternabend zu Themen wie „Pubertät", „Humor in der Erziehung" sowie „Regeln und Konsequenzen".

Das tweite Treffen wutde auf den 28.08. terminiert.

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„Bündnis für Familien“ in Haßloch gestartet!

Logo Bündnis ür Familien

Mit einer sehr gut besuchten Auftaktveranstaltung reihte sich Haßloch als 18. Gemeinde in Rheinland-Pfalz bei den Kommunen ein, die das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (www.lokale-buendnisse-fuer-familie.de) sowie in Rheinland-Pfalz von Frau Ministerin Malu Dreyer (http://www.lokale-buendnisse-rlp.de/) gestartete Programm umsetzen werden. Im Landkreis Bad-Dürkheim übrigens als erste Gemeinde.

Nach Grußworten des Bürgermeisters Hans-Ulrich Ihlenfeld sowie des Kreisbeigeordneten und Kreis-Sozialdezernenten Claus Potje, stellte Sozialdezernent Jürgen Hurrle kurz vor, was im Großdorf schon alles vorhanden ist. Danach gab Sabine Gaidetzka von der Servicestelle für Lokale Bündnisse eine erfrischend kurze thematische Einführung, schilderte Praxisbeispiele aus anderen Kommunen und leitete zur „Ideenbörse“ über.

Es gründeten sich folgende Arbeitsgruppen (in Klammer der erste Termin):

– Soziales Haßloch (Do, 01.06., 17.00 Uhr)
– Jugendfreundliches Haßloch (Di, 06.06., 18.00 Uhr)
– Gesellschaftliches Leben in Haßloch (Mi, 07.06., 18.00 Uhr)
– Gesundheit (Do, 08.06., 18.00 Uhr)
– Beruf und Familie (Di, 13.06., 18.00 Uhr)
– Eltern stärken in Haßloch (Mo, 19.06., 17.00 Uhr)

Nach Vorstellung der gesammelten Ideen jeder Arbeitsgruppe durch eine Sprecherin oder einen Sprecher und Klärung einiger organisatorischer Fragen wünschte Frau Gadietzka dem Großdorf viel Erfolg bei der Umsetzung der Ideen in konkrete Projekte.

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