Einweihung der neuen Feuerwehr
Über 300 geladene Gäste, unter ihnen Staatsminister Karl Peter Bruch, Norbert Schindler, MdB, Brigitte Hayn, MdL, Hildrun Siegrist, MdL, Landrätin Sabine Röhl, die Verwaltungsspitze der Gemeinde, Träger der Goldenen und Silbernen Verdienstmedaillen, Gremienmitglieder der Gemeinde und Feuerwehrleute aus Haßloch und den umliegenden Wehren, fanden sich am Samstag, dem 18. April um 15.00 Uhr, zur Einweihung der neuen Feuerwehr in der sanierten Feuerwehrhalle ein.
Beigeordneter Jürgen Hurrle, gleichzeitig Feuerwehrdezernent, gab einen Überblick über Standort und Planung des Feuerwehrgebäudes und die vorhergehenden Diskussionen in den Gremien. Er freute sich über das nun sichtbare Resultat der langjährigen Erörterungen.„Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass der Standort an der Schillerstraße erheblich zur Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger hier im Großdorf beiträgt. Wer nur ein bisschen Ahnung davon hat, wie wichtig es ist, wie schnell die Wehr am Einsatzort ist, der weiß die Entscheidung für diesen Standort zu schätzen." So die Meinung von Jürgen Hurrle.
Bürgermeister Ihlenfeld zeigte sich ebenfalls froh und dankbar über das Ergebnis der 15 Monate dauernden Bauphase. Bei seiner Begrüßung äußerte er: „Die Feuerwehr verfügt jetzt über ein Feuerwehrgebäude auf modernstem Stand und ist für die Anforderungen der Zukunft gerüstet. An dieser Stelle darf der Hinweis nicht fehlen, dass Ausstattung und Gebäude einer Feuerwehr nur Sinn machen, wenn dahinter ausgezeichnete Wehrleute stehen. Aus heutiger Sicht zeigt sich klar, dass das Bekenntnis des Gemeinderates zum Standort Schillerstraße richtig war."
Karl Peter Bruch, Minister des Innern und für Sport, betonte, wie wichtig die Feuerwehr für die Sicherheit in unserem Land und für die Bürger ist und eine „tragende Säule" der Gesellschaft bedeutet. Er zeigte sich davon überzeugt, dass die Zuwendung des Landes in Höhe von 540.000 €uro für das Feuerwehrhaus gut angelegt sind und dieses Haus auch in der Zukunft ein Ort intensiver Begegnung und Information sein möge. Mit den besten Wünschen übergab er dem Wehrleiter einen Stein mit dem Wappen des Landes Rheinland-Pfalz.
Sabine Röhl, Landrätin des Kreises Bad Dürkheim, zeigte sich ebenfalls dankbar über diesen „notwendigen Ausbau". Sie unterstrich, wie wichtig die Haßlocher Wehr, für das Rettungsnetz im gesamten Landkreis ist. „Auch ist es für ein Großdorf mit über 20 000 Einwohnern unabdingbar, eine technisch gut ausgestattete und strukturierte Feuerwehr wie diese in der Gemeinde zu wissen."Auch sie übergab dem Wehrleiter eine Zeichnung zum Andenken an diesen wichtigen Tag.
Wehrleiter der Feuerwehr, Ulrich Neunzlinger, bedankte sich für die Anstrengungen aller und erklärte: „Mit der Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses ist in nur etwas über einem Jahr Bauzeit etwas entstanden, woran zu Beginn wohl die wenigsten geglaubt haben. Es wurden für die Feuerwehr die Voraussetzungen geschaffen, um die gestiegenen Anforderungen besser und effizienter erfüllen zu können. In den neuen Räumen finden unsere Kameradinnen und Kameraden ein modernes Zuhause in dem auch die Belange des Gesundheits- und Arbeitsschutzes den aktuellen Anforderungen entsprechen."
Rudi Einholz, Architekt, war froh darüber, dass es während der Bauzeit zu keinem Unfall gekommen ist. „Ziel war es für die Planung zum Umbau und Erweiterung des Haßlocher Feuerwehrgerätehauses ein Baukörper mit maßstäblichen Proportionen und einer angepassten Fassadengestaltung zu schaffen." Er bedankte sich bei allen Beteiligten für die gute und harmonische Zusammenarbeit und übergab Bürgermeister Ihlenfeld den obligatorischen Schlüssel.
Kreisfeuerwehrinspektor Martin Lampert überbracht die Grüße und Glückwünsche für den gelungenen Umbau des Feuerwehrhauses von den Wehren des gesamten Landkreises.
Nach diesem offiziellen Teil wurden die neuen Räumlichkeiten besichtigt.
Die Veranstaltung wurde von der Jazz-Werkstatt der Musikschule Haßloch unter der Leitung von Kurt Siebein, Leiter der Musikschule Haßloch, umrahmt. Die Bevölkerung hatte am nächsten Tag Gelegenheit, sich ein Bild von ihrer „Neuen Feuerwehr" zu machen.
Wichtige Eckdaten zur Feuerwehr:
| Bau | |
| Bauzeit: | ca. 15 Monate |
| Baukosten: | ca. 2,52 Millionen Euro |
| Firmen am Bau: | ca. 60 Firmen, davon 15 aus Haßloch |
| umbauter Raum: | 10.308 m³ (incl. öffentliche Toilette mit 107 m³) |
| überbaute Fläche: | 1.625 m² |
| Stellplätze: | 15 Stellplätze |
| Feuerwehr | |
| Mannschaftsstärke: | 1 Feuerwehrfrau, 72 Feuerwehrmänner |
| Jugendfeuerwehr: | 2 Mädchen, 18 Jungen |
Wichtige Neuerungen:
- Ausreichend Sanitär- und Umkleideräume für männliche und weibliche Feuerwehrangehörige
- Waschhalle für die Fahrzeugpflege
- Alarm- und Rauchmeldeanlagen
- Torsteuerung aus der Feuerwehreinsatzzentrale mit Kameraüberwachung
- Vernetzung der EDV-Technik
- Stiefelwaschanlage mit zwei Einheiten
- neue Atemschutzwerkstatt
- Kompaktanlage zur Schlauchwäsche und Schlauchtrocknung



























