KLIMASCHUTZTIPPS

Hier können Sie in regelmäßigen Intervallen nützliche "Klimaschutztipps" des Umweltdezernats nachlesen. Auch in gedruckter Version ist jeder neue "Klimaschutztipp" im Amtsblatt der Gemeinde zu finden.

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Nr. 53: Die Sommerzeit zum Stromsparen nutzen – Teil I. An hellen, warmen Sommertagen lässt sich gut Energie sparen – ganz automatisch passiert das allerdings nicht. Wenn es draußen sehr warm ist und die Fenster offen sind, kann Wäsche ausnahmsweise in der Wohnung trocknen. Der Trockner hat dann einfach hitzefrei – das spart Strom. Ein noch besserer Ort für feuchte Textilien ist der Balkon oder der Garten. Bei anhaltender Hitze ist man außerdem leichter dazu geneigt, ein günstiges, mobiles Klimagerät zu kaufen. Doch neben deutlich steigenden Stromkosten ist oft Enttäuschung die Folge: Die Geräte sind gerade bei großen Räumen in vielen Fällen überfordert. Wer gesundheitlich also nicht auf eine Klimatisierung angewiesen ist, sollte stattdessen auf Verschattung der Fenster setzen, diese tagsüber geschlossen halten und nachts durchlüften. An technischen Geräten allenfalls einen Ventilator einsetzen - der verbraucht deutlich weniger Strom, als eine Klimaanlage!

Nr. 52: Sommerzeit ist Grillzeit – Teil III. Verzichten Sie beim Grillen der Umwelt zuliebe auf Aluminiumfolie. Bei der Produktion von Alufolie werden unter hohem Energieaufwand große Mengen an Kohlenmonoxid, Fluor- und Schwefelwasserstoff freigesetzt. Zudem bildet Aluminium schädliche Salze, wenn es mit Säuren, wie Zitronensaft oder Essig in Berührung kommt. Eine Alternative sind große Pflanzenblätter von Kohl oder Rhabarber, die als Unterlage auf dem Grill genutzt werden können, ohne selbst bei der starken Hitze zu verbrennen. Hierfür eignen sich auch Schiefer- oder Specksteinplatten. Findet das Grillen nicht daheim im eigenen Garten statt, scheinen Einwegteller, Plastikbesteck und Wegwerfbecher die schnelle und unkomplizierte Lösung. Mit Blick auf die zur Produktion benötigten Ressourcen und nachträglichen Müllberge sind wiederverwendbare Teller, Tassen und Besteck allerdings die bessere Wahl.

Nr. 51: Sommerzeit ist Grillzeit – Teil II.  Große Gesundheits- und Umwelteffekte beim Grillen erzielt man mit der sorgfältigen Auswahl des Grillguts. Bei Grillfleisch, Gemüse und Co gilt: regional und saisonal. Produkte aus der Umgebung haben durch kurze Transportwege einen geringen CO2-Fußabdruck und mit der Wahl von Bioprodukten stellen Sie sicher, das Fleisch und Gemüse frei von Antibiotika, Pestiziden und Herbiziden sind. Weniger Rinderprodukte (dazu gehört auch Grillkäse) beispielsweise senken den Methanausstoß in die Atmosphäre, der bei der Aufzucht von Rindern unvermeidbar ist. Gepökeltes Fleisch, wie Kasseler, Speck oder Bockwurst, gehört nicht auf den Grill, da sich hier durch die starke Hitze krebserregende Nitrosamine bilden können. Verzichten Sie ihrer Gesundheit zuliebe auch auf fettes Grillfleisch: tropft Fett in die Glut, entstehen schädliche Kohlenwasserstoffe, die sich durch den aufsteigenden Rauch auf dem Fleisch ablagern. Auch ein Ablöschen mit Bier bringt hier nichts, sondern verstärkt das Problem nur.

Nr. 50: Sommerzeit ist Grillzeit - Teil I. Bei der Wahl des Grills – Holzkohle, Gas oder Elektro – scheiden sich allerdings die Geister. Achten Sie jedoch darauf, hochwertige Grills zu kaufen. Die verwendeten Materialien sind meist robuster, besser verarbeitet und dadurch langlebiger. Hinzu kommt, dass beim Grillen keine Schadstoffe abgesondert werden. Die ökologischste Variante ist ein mit erneuerbaren Energien betriebener Elektrogrill. Wer sich jedoch für den normalen Holzkohlegrill entscheidet, kann schon bei der Auswahl der Kohle und des Anzünders viel für die Umwelt und die eigene Gesundheit tun. Holzkohle kann z.B. aus heimischen Hölzern (Buchenholzkohle) gewonnen werden und sollte unbedingt das Label FSC-Zertifiziert enthalten. So vermeiden Sie, dass tropische Regenwälder für Ihren Grillabend abgeholzt werden. Alternativen sind auch Kohlen aus Abfallprodukten wie Kokosnussschalen oder Olivenkernen. Wird eine Anzündhilfe benötigt, sind chemische Anzünder wie Spiritus, keine gute Wahl. Mit ökologischen Grillanzündern wie in Wachs getränkte Holzfasern oder auch Elektrogrillanzünder vermeiden Sie giftige Gase und stellen sicher, dass alles seinen natürlichen Geschmack behält.

Nr. 49: Ende Juni beginnen in Rheinland-Pfalz die Sommerferien und für viele Familien geht es in den verdienten Sommerurlaub. Während des Urlaubs lässt sich daheim bares Geld sparen, wenn man vor der Abreise die richtigen Stecker zieht: beispielsweise bei Fernseher, Hifi-Anlage, DVD Player oder Receiver, die im Standby-Betrieb weiter Strom fressen. Das lohnt sich vor allem bei älteren Geräten, die meist einen deutlich höheren Standby-Verbrauch haben als Neugeräte. Aber auch moderne WLAN-Router haben nicht unerhebliche Verbräuche und werden während des Urlaubs nicht benötigt. Das gleiche gilt für Computer, Drucker oder Scanner. Auch elektrische Warmwasserboiler sollten abgeschaltet werden Bei kleineren Geräten ist das bereits bei einem Tag Abwesenheit sinnvoll; bei größeren Speichern nur bei längerer Abwesenheit. Ebenfalls nicht vergessen werden sollte der Kühlschrank. Dieser sollte möglichst vor dem Urlaub geräumt, abgetaut und abgeschaltet werden – aber bitte, die Kühlschranktür nicht verschließen um Schimmelbildung zu vermeiden!

Nr. 48: Deutschland konsumiert, nutzt und verschwendet so viel Papier wie Afrika und Südamerika zusammen: fast 250 Kilogramm pro Jahr und Kopf. Jeder kann durch die Reduzierung des eigenen Papierverbrauchs zum Umwelt- und Klimaschutz beitragen. Achten Sie beispielsweise auf ihr Druckverhalten. Drucken Sie nur noch das aus, was auch wirklich in Papierform gebraucht wird. Nutzen Sie darüber hinaus Recyclingpapier. Wer beim Kauf eines Pakets Papier mit 500 Blatt auf Recyclingpapier zurückgreift, spart bis zu 5,5 Kilogramm Holz und 7,5 kWh Energie (die z.B. ausreicht, um über 500 Tassen Kaffee zu kochen). Auch bei Verpackungsmaterial lässt sich sparen. Kaufen Sie nach Möglichkeit vor Ort und nicht im Internet, damit der Verpackungsmüll durch den Versand ausbleibt. Auch auf Coffee to go Becher sollte man nach Möglichkeit verzichten.   

Nr. 47: Von Klimawandel, Klimaschutz und Klimaanpassung hört man immer wieder in den Medien. Meist im Zusammenhang mit Gesetzesvorhaben, Konferenzen oder aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse. Doch was ist eigentlich das Klima? Wie kann sich das wandeln und welche Auswirkungen hat das auf mich? Rheinland-Pfalz hat ein eigenes Kompetenzzentrum für Klimawandelfolgen, dass sich besonders mit der letzten Frage beschäftigt, ihnen aber auch Antworten auf die vorherigen Fragen gibt (Klimaschutzmanager).

Rheinland-Pfalz Kompetenzzentrum für Klimawandelfragen: Häufige Fragen unter www.kwis-rlp.de/index.php?id=6865

Nr. 46: Zur Winterzeit sieht man es morgens immer mal wieder: Menschen, die die Scheiben ihres Autos von Eis frei kratzen und dabei den Motor warmlaufen lassen. Jedoch sollten sie dieses Verhalten ihrem Auto und der Umwelt zu Liebe überdenken. Im kalten Zustand verbraucht der Motor deutlich mehr Kraftstoff und dessen Verschleiß ist deutlich höher. Erst wenn sich das Aggregat im betriebswarmen Zustand befindet, pendelt sich der Verbrauch auf dem normalen Level ein (Klimaschutzmanager).

UBA: Sprit sparen und mobil sein: https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/publikation/long/3705/pdf

Nr. 45: Auf vielen Dächern in Haßloch sieht man Solarthermie- und Photovoltaikanlagen. Sie ermöglichen den Hausbesitzern Sonnenenergie für ihren Haushalt zu nutzen, sei es in energetischer und/oder monetärer Hinsicht. Wenn Sie auch in dieser Weise profitieren möchten und nicht wissen, ob sich Ihr Dach grundlegend für eine solche Anlage eignet, gibt es Angebote im Internet, die Ihnen weiterhelfen. co2online zum Beispiel bietet einen SolardachCheck an. Der nächste Schritt wäre es danach mit einem Fachbetrieb Kontakt aufzunehmen und die konkreteren Möglichkeiten und Planungen durchzusprechen (Klimaschutzmanager).

co2online-SolardachCheck: http://www.co2online.de/modernisieren-und-bauen/photovoltaik/photovoltaik-technik-funktionsweise/ratgeber/solardachcheck/

Nr. 44: Auch in den Wintermonaten ist es wichtig zu lüften, um so die "verbrauchte" gegen "frische" Luft auszutauschen. Generell ist es ratsam die Fenster komplett zu öffnen und nicht auf Dauerkippstellung zu lassen. Die Dauer der Lüftung ist abhängig von der Temperatur und von der Luftfeuchtigkeit. Da diese im Winter geringer ist, reduziert sich die empholene Lüftungsdauer auf etwa fünf Minuten, wobei dies mindestens vier Mal am Tag wiederholt werden sollte (Klimaschutzmanager).

co2online - Richtig lüften: http://co2online.de/energie-sparen/heizernergie-sparen/lueften-lueftungsanlagenfenster/richtig-lueften/

Nr. 43: Bei welcher Wassertemperatur waschen Sie Ihre Wäsche? Man könnte denken, dass durch eine hohe Waschtemperatur ein besseres Waschergebnis erfolgt. Bei normal verschmutzter Buntwäsche reichen aber bereits 20 bis 30°C, bei Weißwäsche 40°C aus. Einmal im Monat sollte jedoch bei 60°C gewaschen werden, um Keimwachstum vorzubeugen, empfiehlt das Umweltbundesamt. Waschen Sie öfter mit geringeren Temperaturen, denn der Energieverbrauch eines Waschgangs hängt in erster Linie davon ab. Das Aufheizen des Wassers benötigt deutlich mehr Energie als die Bewegung der Waschtrommel (Klimaschutzmanager).

Umweltbundesamt - 30, 60 der 90 Grad?: www.umweltbundesamt.de/themen/30-60-90-grad

Nr. 42: Im Sommer, wenn es richtig heiß ist und die Sonne kräftig scheint, schließt man tagsüber Rolläden und Vorhänge fast schon automatisch. Die zu starke Aufheizung der Wohnräume wird so verhindert. Aber auch im Winter sollte man Rolläden nutzen. Der Wärmeverlust über Fenster und Rahmen kann durch sie um über 20 Prozent gesenkt werden (UBA 2013). Vorhänge verstärken diesen Effekt. Nutzen Sie doch diese einfache Möglichkeit, um Ihren Wärmeverbrauch zu senken! Schließen Sie nachts Ihre Rolläden und Vorhänge und sparen so Energie und Geld. (Klimaschutzmanager)

Nr. 41: Das neue Jahr hat begonnen und Sie überlegen wo und wie Sie Energie in Ihrem Eigenheim einsparen können? Der Gebäude-Check der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz liefert Ihnen Ansatzpunkte und einen Einstieg in das Thema. Dafür kommt ein Energieberater zu Ihnen nach Hause und analysiert Ihren Stromverbrauch sowie Gebäudehülle und Heizung. Für Haßlocher Bürger übernimmt die Gemeinde den Eigenanteil, sodass der Gebäude-Check für Sie kostenfrei ist. Die Anmeldung für den Gebäude-Check kann telefonisch bei der Verbraucherzentrale unter 0800/6075600 oder beim Klimaschutzmanager Herrn Heberle unter 06324/935330 erfolgen. (Klimaschutzmanager)

Nr. 40: Wissen Sie eigentlich wie Ihre eigene CO2-Bilanz aussieht? Staaten, Bundesländer und Kommunen stellen CO2-Bilanzen auf, um ihren Standpunkt, die Wirksamkeit ihrer Maßnahmen und die Entwicklung festzustellen. Dafür ist ein erheblicher Aufwand erforderlich. Für Privatpersonen ist der Zeitaufwand deutlich geringer. Das Umweltbundesamt hat einen CO2-Rechner entwickelt, mit dem jeder Einzelne seine CO2-Bilanz berechnen kann und Ansatzpunkte für CO2-Einsparungen finden kann. Probieren Sie es doch einfach mal aus! (Klimaschutzmanager)

UBA-CO2-Rechner: http://uba.co2-rechner.de/de_DE/

Nr. 39: Auch in der kalten Jahreszeit sollten Sie nur so viel heizen, wie tatsächlich benötigt wird. Jedes Grad Celcius weniger senkt Ihren Energieverbrauch um etwa sechs Prozent. So lassen sich die Heizkosten spürbar senken. Wissen Sie wie die Raumtemperaturen bei Ihnen zu Hause sind? Überprüfen Sie es einfach mit einem Thermometer und vermeiden Sie die Überhitzung Ihrer Räume (Klimaschutzmanager).

Nr. 38: Zwischen den Jahren sind viele unterwegs zu ihren Verwandten. Überlegen Sie mal, ob Sie bei mitunter schwierigen Straßenverhältnissen den Reiseweg per Auto zurücklegen möchten. Eine stressfreiere und umweltfreundliche Alternative kann der öffentliche Nahverkehr bieten (Klimaschutzmanager).

Nr. 37: Machen Sie auch der Umwelt ein Geschenk zu Weihnachten und achten Sie auf umweltfreundliches Geschenkpapier. Recyclingpapier mit dem Umweltzeichen „Blauer Engel“ oder das klassische Packpapier brauchen in der Produktion weniger Energie und Wasser als normales Papier. Möglich ist auch die Wiederverwendung von gebrauchtem Geschenkpapier oder Materialien wie Zeitungspapier (Klimaschutzmanager).

Nr. 36: Wussten Sie, dass Kühl- und Gefriergeräte rund ein Fünftel des Haushaltsstroms verbrauchen? Stellen Sie diese Geräte am Besten in unbeheizte Räume. (Klimaschutzbeirat).

Nr. 35: Kontrollieren Sie die Leistung Ihres Kühlschranks mit einem Thermometer (Klimaschutzbeirat).

Nr. 34: Gönnen Sie sich mal wieder einen Oscar-prämierten Film wie die Klima-Dokumentation „Eine unbequeme Wahrheit“. Am Sonntag findet wieder die Preisverleihung statt (Klimaschutzmanager).

Klimaspots: http://www.bmub.bund.de/ziek/klimaschutz-videos/
Planet Schule: http://www.planetschule.de/sf/php/09_suche.php?suchw=Klima&psSuche[page]=0&psSuche[cat]=0601
Umweltministerium: https://www.youtube.com/user/Umweltministerium
Eine unbequeme Wahrheit: https://de.wikipedia.org/wiki/Eine_unbequeme_Wahrheit

Nr. 33: Ungleicher Reifendruck, insbesondere zu wenig Druck: 10 - 20 % mehr Kraftstoff durch erhöhten Rollwiderstand (Klimaschutzbeirat).

Nr. 32: Stecker raus! Die Handy-Ladekabel ziehen Strom auch wenn kein Handy angeschlossen ist (Klimaschutzbeirat).

Nr. 31: Nichtgenutzte Räume weniger beheizen (Klimaschutzbeirat).

Nr. 30: Heckscheibenheizung verbraucht ca. 3 % mehr Kraftstoff (Klimaschutzbeirat).

Nr. 29: Sitzheizung verbraucht ca. 5 % mehr Kraftstoff (Klimaschutzbeirat).

Nr. 28: Vermeiden Sie unnötige Energieverluste bei Ihren Heizungsanlagen. Nutzen Sie die Möglichkeit und lassen Sie Ihre Heizsystem vor Ort durch einen unabhängigen Energieberater der Verbraucherzentrale analysieren. Die Größe von Kessel und Speicher, die Vorlauftemperatur, den Dämmstandard des Rohrsystems und vieles mehr werden beim Heiz-Check unter die Lupe genommen. Am Ende erhalten Sie einen Kurzbericht mit allen relevanten Daten des Checks sowie Empfehlungen für eine Optimierung Ihrer Heizungsanlage.
Für Haßlocher Bürger übernimmt die Gemeinde den Eigenanteil, sodass für diese die Energie-Checks kostenfrei sind. Die Anmeldung für die Energie-Checks kann telefonisch bei der Verbraucherzentrale unter 0800 / 809 802 400 oder beim Klimaschutzmanager Herr Heberle unter 06324 / 935 330 erfolgen. (Klimaschutzmanager).

Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz – Heiz-Check:
http://www.verbraucherzentrale-rlp.de/heiz-check

Nr. 27: Steigen sie um auf LED – Leuchtmittel. LED-Lampen sind zwar teurer, dafür sparen sie enorm viel Strom – ca. -85%! Schon nach einem Jahr rechnen sich die höheren Anschaffungskosten. (Klimaschutzbeirat).

Nr. 26: Optimieren Sie Ihre Heizung! Viele Anlagen sind überdimensioniert (Klimaschutzbeirat).

Nr. 25: Dämmen Sie Heizungsrohre und Armaturen vollständig. Selbst dies senkt die Umweltbelastung! (Klimaschutzbeirat).

Nr. 24:  Nur bis 80 % der Volllast fahren: darüber 25 % mehr Kraftstoff (Klimaschutzbeirat)

Nr. 23:  Start‐Stopp‐Automatik nutzen: 3 % Einsparung (Klimaschutzbeirat)

Nr. 22:  Wenn Sie Auto fahren, dann fahren Sie Sprit sparend. Nutzen Sie Spritspartipps oder 
machen Sie ein Spritspartraining. 
Es gibt Anlässe oder Strecken bei denen sich die Nutzung des Autos nicht vermeiden lässt. Dennoch 
sollte man auch hier versuchen die Umwelt möglichst und gleichzeitig den eigenen Geldbeutel zu 
schonen indem man Sprit sparend unterwegs ist. Wenn man einige Spritspartipps verfolgt, kann man 
den Kraftstoffverbrauch um bis zu 25 Prozent senken (LZU) und dies ohne Einschränkungen in 
Fahrzeit und Fahrkomfort. Eine praktische Einführung ist mittels Spritspartrainings möglich. Hierfür 
gibt es die Möglichkeit einen Zuschuss zu erhalten. Probieren Sie es einfach mal aus. Es lohnt sich (in 
mehrfacher Weise!  (Klimaschutzmanager). 

VCD – Spritspartipps:  
https://www.vcd.org/themen/auto‐umwelt/spritsparen/ 
Landesverkehrswacht Rheinland‐Pfalz – Ich spar‘ Sprit:  
http://www.landesverkehrswacht‐rheinland‐pfalz.de/home/angebote/kraftfahrer/ich‐spar‐sprit.html 
Landeszentrale für Umweltaufklärung – Spritspar‐Training
http://www.landesverkehrswacht‐rheinland‐pfalz.de/home/angebote/kraftfahrer/ich‐spar‐sprit.html 

Nr. 21: Geöffnete Fenster beim Fahren: 15 % mehr Kraftstoffverbrauch durch Erhöhung des CW-Wertes (Luftwiderstand) (Klimaschutzbeirat).

Nr. 20: Schiebedach beim Fahren geöffnet: 5 - 10 % mehr Kraftstoffverbrauch (Klimaschutzbeirat).

Nr. 19: Klimaanlage mit Gebläse: bis 25° Außentemperatur 5 %, bei höheren Temperaturen 6 - 8%
mehr Kraftstoffverbrauch (Klimaschutzbeirat).

Nr. 18: Ballast raus: 5 % mehr Kraftstoffverbrauch bei 100 kg (Klimaschutzbeirat).

Nr. 17: Dachgepäckträger, Dachboxen, Fahrräder am Heck Ihres KFZ: verbraucht ca. 20 - 25 % mehr Kraftstoff.
(Klimaschutzbeirat)

Nr. 16: Solarthermische Anlagen erzeugen aus Sonnenlicht Wärme und unterstützen damit
Heizungsanlagen bei der Bereitstellung von Warmwasser und Raumwärme. Doch viele Anlagen
verschenken ihr Potenzial.
Mit dem Solarwärme-Check der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz können Sie Ihre Anlage durch
einen unabhängigen Energieberater überprüfen und bewerten lassen. Sie erhalten eine fundierte
Einschätzung von Ausführungsqualität und Effizienz Ihrer Solarthermischen Anlage und passgenaue
Empfehlungen, wie sie sich optimieren lässt. Dafür findet eine Analyse direkt bei Ihnen zu Hause
unter den tatsächlichen Bedingungen (im Unterschied zu Testbedingungen oder Prospektwerten)
statt.
Für Haßlocher Bürger übernimmt die Gemeinde den Eigenanteil, sodass für diese der Solarwärme-
Check kostenfrei ist. Die Anmeldung für die Energie-Checks kann telefonisch bei der
Verbraucherzentrale unter 0800 / 809 802 400 oder beim Klimaschutzmanager Herr Heberle unter
06324 / 935 330 erfolgen. (Klimaschutzmanager)

Verbraucherzentrale – Fragen und Antworten zum Solarwärme-Check:
https://www.verbraucherzentrale-energieberatung.de/faq_Solarwaerme-Check.php


Nr. 15: Wenn Sie ihre Energiekosten senken möchten, aber nicht wissen wo Sie anfangen können,
nutzen Sie die Energie-Checks der Verbraucherzentrale. Sie bieten einen guten Einstieg für alle, die
noch keine konkreten Maßnahmen vorhaben, aber erfahren möchten, ob und wie Sie Energie sparen
können.

Für den Energie-Check kommt ein Energieberater der Verbraucherzentrale zu Ihnen nach Hause.
Beim Basis-Check für Mieter analysiert der Energieberater Ihren Stromverbrauch sowie das Heizen
und Lüften. Beim Gebäude-Check für Hausbesitzer werden zusätzlich die Gebäudehülle und die
Heizungsanlage betrachtet.

Für Haßlocher Bürger übernimmt die Gemeinde den Eigenanteil, sodass für diese die Energie-Checks
kostenfrei sind. Die Anmeldung für die Energie-Checks kann telefonisch bei der Verbraucherzentrale
unter 0800 / 60 75 600 oder beim Klimaschutzmanager Herr Heberle unter 06324 / 935 330 erfolgen.
(Klimaschutzmanager).

Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz – Energieberatung, Energie-Checks:
http://www.verbraucherzentrale-rlp.de/mediabig/235831A.pdf


Nr. 14: Einfach nur vom Gas gehen: Schubabschaltung nutzen: 20 % Einsparung Erläuterungen/ das Kleingedruckte: das Auto ohne Gas zu geben rollen lassen, der Gang bleibt drin. Das elektronisch gesteuerte Motormanagement (99% der Fahrzeuge ab Baujahr 2000) hält die Geschwindigkeit bei 0 Spritverbrauch. Dies ist im 4., 5. und 6. Gang möglich. Im Vergleich: Leerlauf verbraucht 1,2 bis 1,5 l/km (Klimaschutzbeirat).

Nr. 13: Das Lüftungsgitter bei Stand‐ und Unterbaukühlgeräten sollte frei sein, damit die
Luft leicht über die Kühlschlangen streichen kann. (Klimaschutzbeirat).

Nr. 12: Informieren Sie sich über Ökolabel und achten Sie darauf. Das wird Ihren Einkauf erleichtern
(Klimaschutzmanager).
Es gibt für den einzelnen Verbraucher eine unüberschaubare Menge an Produkten. Daraus eines herauszufiltern, dass den eigenen Ansprüchen gerecht wird und die gewünschten finanziellen, ökologischen, gesellschaftlichen Kriterien entspricht gestaltet sich schwierig. Für die Orientierung im Warendschungel wurden Verbraucher‐ bzw. Umweltkennzeichen entwickelt. Mittlerweile gibt es auch hier eine Vielzahl. Um den Überblick hierüber zu behalten, gibt es Informationsangebote. Sie
zeigen welche Ökolabel am wichtigsten sind und welche Kriterien dahinter stecken.

Label‐Online: http://label‐online.de/
EU‐Energielabel: http://www.newenergylabel.com/index.php/de/home/

Nr. 11: Überprüfen Sie den Brausekopf Ihrer Dusche: Mit einer Sparfassung senken Sie den Warmwasserverbrauch um 40% (Klimaschutzbeirat).

Nr. 10: Eine gute Übersicht in den Kühl‐ und Gefriergeräten beugt langem Suchen vor und verhindert, dass die Tür lange geöffnet bleibt und dadurch warme Luft in das Gerät gelangt. Beschädigte Türdichtungen sollten sofort ausgewechselt werden (Klimaschutzbeirat).

Nr. 9: Je tiefer die Kühl‐ oder Gefriertemperatur ist, umso mehr Energie muss aufgewendet werden, um sie zu halten. Eine Lagertemperatur von 7° C im Kühlschrank und minus 18° C im Gefriergerät reicht im Allgemeinen völlig aus.  (Klimaschutzbeirat)

Nr. 8: Wählen Sie eine niedrige Drehzahl: 2000 Umdrehung/Minute, Einsparung 10 ‐ 20 % 1. Gang: anfahren, 2. Gang: nach einer Fahrzeuglänge, 3. Gang: bei 30 km/Std., 4. Gang: bei 40 km/Std., 5. Gang bei 60 km/Std., 6. Gang ab 80 km/Std. möglich. (Klimaschutzbeirat)

Nr. 7: Vermeiden Sie Lebensmittelabfälle. Jedes achte Lebensmittel, das gekauft wird, landet in der Tonne, so das BMEL - Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft. Das muss nicht sein! (Klimaschutzmanager)
Statistisch gesehen entsorgt man in deutschen Privathaushalten pro Kopf 82 Kilogramm Lebensmittel, wovon zwei Drittel eigentlich noch verwendbar wären. Eine Person wirft quasi 235 Euro pro Jahr in den Müll (BMEL). Doch jeder kann etwas tun das eigene Müllaufkommen zu reduzieren. Sei es durch die gute Lagerung der Lebensmittel oder durch die Weiterverwertung von Resten.
BMEL – "Jedes achte Lebensmittel, das wir kaufen, werfen wir weg. Du kannst das ändern.":
http://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/Broschueren/ZGFDT-Info.pdf?__blob=publicationFile
Zu gut für die Tonne:
https://www.zugutfuerdietonne.de/

Nr. 6: Deckel drauf: Beim Kochen spart das bis zu 25% Energie. (Klimaschutzbeirat)

Nr. 5: Achten Sie beim Neukauf von Elektrogeräten unbedingt auf die Energieverbrauchskennzeichnung. Kaufen Sie nur Geräte mit den aktuell besten Werten: möglichst A+++, wenn verfügbar. (Klimaschutzbeirat)

Nr. 4: Lassen Sie warme oder heiße Lebensmittel erst abkühlen, bevor Sie diese in den
Kühlschrank stellen oder im Gefriergerät einfrieren. (Klimaschutzbeirat)

Nr. 3: Um beim Umstieg auf LED die gewohnten und gewünschten Lichtverhältnisse zu behalten, gibt es eine Faustregel: Die Watt-Zahl einer Glühlampe mal zehn ergibt die erforderliche Lumen-Zahl der LED. (Klimaschutzbeirat)

Nr. 2: "Licht aus" spart Strom und schützt das Klima. Auf Dauer gesehen lohnt es sich daher wirklich, öfter mal an die Umwelt und zugleich auch noch an den eigenen Geldbeutel zu denken, wenn Sie das Licht in Räumen ausschalten, die Sie für länger als einige Minuten verlassen. Extra-Tipp: Einmal pro Jahr (2016 am Samstag, 19. März) können wir alle außerdem ein gemeinsames Zeichen für den Klimaschutz setzen. Unsere Gemeinde Haßloch beteiligt sich erneut an der weltweiten WWF-Aktion "Earth Hour", bei der eine Stunde lang die Beleuchtung abgeschaltet wird. (Umweltdezernent Dieter Schuhmacher)     ZUR AKTION "EARTH HOUR"

Nr. 1: „Lüften Sie Räume durch vollständig geöffnete Fenster. Die Stoßlüftung geht gegenüber dem Luftaustausch durch gekippte Fenster schneller und spart zugleich Heizenergie - besonders in der kalten Jahreszeit.“ (Klimaschutzmanager Johannes Heberle)