Die Energiekarawane kommt zurück

Die Energiekarawane kommt zurück nach Haßloch, richtet sich diesmal aber nicht an Privathaushalte, sondern an Gewerbebetriebe. Am 23. Oktober wird eine Auftaktveranstaltung im Rathaus stattfinden.

Die Energiekarawane ist in Haßloch nicht unbekannt. Bereits vor einigen Jahren war sie im Großdorf zu Besuch und bot Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, kostenlose Energiechecks an ihren Häusern durchführen zu lassen. Nun kehrt die Energiekarawane zurück und richtet sich diesmal an Gewerbebetriebe.

Das Kernstück der Energiekarawane ist und bleibt der kostenlose Energiecheck vor Ort im Betrieb, der von qualifizierten Energieberatern durchgeführt wird. Ohne bürokratischen Aufwand oder lange Vorbereitung seitens des Betriebes kann nach einer kurzen Bestandsaufnahme gesagt werden, ob, und wenn ja, welche Einsparpotenziale bestehen und ob es sich lohnt, entsprechende Maßnahmen umzusetzen.

Seit Juli 2016 ist die Energiekarawane für Gewerbebetriebe in der Metropolregion Rhein-Neckar unterwegs und sie will bis Mitte 2018 an 40 verschiedenen Standorten Halt gemacht haben. Einer dieser Standorte ist Haßloch.

Umweltdezernent Dieter Schuhmacher ermutigt Haßlocher Betriebe zur Teilnahme, denn die Energieeffizienz bietet für nahezu jedes Unternehmen die Möglichkeit, den Kostendruck zu reduzieren und die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Studien untermauern, dass sich nahezu in jedem Betrieb Einsparpotenziale von bis zu 30 Prozent finden lassen. Häufig erzielen schon gering investive Maßnahmen signifikante Einsparungen. Zudem ist die Beratung für die Unternehmen kostenlos. Dementsprechend habe man nichts zu verlieren, so Schuhmacher weiter.

Der Startschuss für die „Energiekarawane Gewerbe“ fällt in Haßloch am 23. Oktober 2017. Im Rahmen einer Auftaktveranstaltung möchte man an dem Tag interessierte Unternehmen unverbindlich über die Energiekarawane sowie über den Umfang und Ablauf der Beratung informieren. Die Auftaktveranstaltung wird im Ratssaal des Rathauses stattfinden und beginnt um 18:30 Uhr.

Bei Fragen rund ums Thema stehen auch der Umweltbeauftragte Michael Müller unter 06324-935 271 sowie Katrin Tavaglione unter 06324-935 306 zur Verfügung.