Austauschschüler zu Besuch im Rathaus

Eine knappe Woche waren 26 Schülerinnen und Schüler aus der Partnergemeinde Viroflay in Haßloch zu Gast. Dabei stand natürlich auch ein Besuch im Rathaus auf dem umfangreichen Programm.

Seit über 50 Jahren pflegen das Großdorf Haßloch und die französische Gemeinde Viroflay eine Partnerschaft. Teil dieser Partnerschaft ist seit vielen Jahren auch ein Schüleraustausch zwischen dem Viroflayer Collège Jean Racine und der Siebenpfeiffer-Realschule Plus sowie dem Hannah-Arendt-Gymnasium in Haßloch. Bereits im März dieses Jahres waren 26 Haßlocher Schülerinnen und Schüler (jeweils 13 von der Realschule Plus und 13 vom Hannah-Arendt-Gymnasium) in Viroflay zu Besuch. Im Mai nun haben die Franzosen den Gegenbesuch angetreten und sind ins Großdorf gereist. Vom 11. bis zum 17. Mai waren sie in Haßloch zu Gast.

Auf die Schülerinnen und Schüler wartete ein ausgiebiges Programm. Nach dem Empfang am Anreisetag stand am Freitag, den 12. Mai ein Ausflug nach Heidelberg an. Dort besichtigte man das Schloss und auch ein gemeinsamer Stadtrundgang war Teil des Ausflugs. Den Samstag verbrachten die Austauschschüler im Kreise der Gastfamilien, bevor es am Sonntag in den Holiday Park ging – ein Highlight für viele Schülerinnen und Schüler. Die neue Woche begann dann mit einem Trip nach Speyer, wo der Dom und das Technikmuseum besichtigt wurden. Einen Tag später nahmen die Austauschschüler dann am Schulunterricht teil, ehe sie am späten Vormittag das Haßlocher Rathaus besuchten. Dort wurden sie vom Ersten Beigeordneten und zuständigem Dezernenten für Partnerschaften, Tobias Meyer, begrüßt. Er betonte, wie wichtig es sei, dass die Partnerschaft mit Viroflay durch Begegnungen wie den Schüleraustausch mit Leben gefüllt werde. So seien in den vergangenen Jahren Freundschaften über Ländergrenzen hinweg entstanden – und das sei das, was eine Partnerschaft ausmache, so Meyer weiter.

Die Schülerinnen und Schüler haben während ihres Aufenthalts in Haßloch in den Familien ihres Austauschpartners gewohnt und so untereinander einen engen, persönlichen Kontakt pflegen können. Wir hoffen, dass es nicht der letzte Besuch im Großdorf war. Wir sagen: „Au revoir et à bientôt!“